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Hier einige Hinweise und Ratschläge zur Homepage.       Hier einige sehr empfehlenswerte, weil wichtige Klartext-Punkte.       Hier zum Buchtipp.



Klartext-Punkt 025:

Wir sollen Gottesfurcht erlernen, denn sie ist für uns sehr hilfreich.



Noch kurz ein hilfreicher Tipp:

Innerhalb eines jeden Klartext-Punktes siehst du am rechten Bildrand in gewissen Abständen Zahlen, die dir dabei behilflich sein sollen,
die jeweilige Textstelle wiederzufinden, wenn du das Lesen unterbrechen möchtest.   Ein Beispiel:  ------------------------>

- 1 -      

Unterhalb einer jeden Klartext-Punkt-Überschrift findest du auf meiner Homepage die nun folgenden blauen (unterstrichenen) Zahlen.
Wenn du sie anklickst, gelangst du zu den soeben erwähnten Seitenmarkierungszahlen am rechten Bildrand.


Wichtiger Hinweis für Smartphone-Nutzer:

Manchmal funktioniert das Anklicken der Seitenmarkierungszahlen erst dann, wenn zuvor die Lesefläche vergrößert wurde.
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Nun folgt der zur Überschrift gehörende Klartext-Punkt.


Hier kannst du (in einem neuen Tab) die Zusammenfassung zu diesem Klartext-Punkt-Thema öffnen.


Gottesfurcht - ist sie gut oder schlecht ?

In den Kirchen und Gemeinden ist von der Gottesfurcht jedenfalls
nur sehr, sehr selten die Rede - es ist nahezu ein Tabu-Thema.

Ist sie demzufolge etwas Unreines, weil die Kirche
dieses Thema scheut wie der Teufel das Weihwasser ?

In Gottes Wort lesen wir:

„Die Furcht des Herrn ist rein und bleibt ewiglich.“
(Psalm 19/10)

In vielen Bibelübersetzungen lesen wir "Ehrfurcht" anstatt des hart klingenden
Wortes "Gottesfurcht". Aber Ehrfurcht ist nicht dasselbe wie Gottesfurcht.

Es gibt einen alten Schlager, der mit der Textzeile beginnt:

„Ich hab' Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren ...“

Das bedeutet: Der Sänger (Textdichter) hat Ehrfurcht vor der älteren Generation.
Aber das kann man logischerweise keinesfalls mit der Ehrfurcht gleichsetzen,
die wir vor Gott haben sollten. Ehrfurcht ist eine Höflichkeitsform. Gottesfurcht
beinhaltet zusätzlich noch den Gehorsam. Denn wenn eine grauhaarige Person
etwas sagt, wird wohl kaum jemand unbedingten Gehorsam leisten. Aber wenn
Gott spricht (durch die Bibel tut er dies), dann erwartet er von uns unbedingten
Gehorsam. Ein Zuwiderhandeln (ein Nichtgehorchen) führt zu Konsequenzen
(hat Strafe zur Folge - nicht sofort, aber am Jüngsten Tag).

Nicht ohne Grund spricht der Psalmist zu Gott:

„Ich fürchte mich vor dir, dass mir die Haut schaudert,
und ich entsetze mich vor deinen Gerichten.
“

(Psalm 119/120)

Im nun folgenden Klartext-Punkt findest du wichtige Informationen zum Thema Gottesfurcht.



Es könnte sein, dass du dich mit der Frage beschäftigst:

„Was geschieht, wenn jemand sündigte - und eine Sekunde später
durch einen Unfall oder Herzinfarkt stirbt ?“

Oder:

„Was wäre, wenn Jesus genau in dem Augenblick zur Erde zurückkäme,
wenn ich etwas falsch machte - ich also sündigte ? - Bin ich dann verloren,
weil ich es nicht mehr bereuen kann ?“

Wenn dich solche Fragen quälen, dann empfehle ich dir, den
Klartext-Punkt 178 zu lesen, denn dort findest du die Antwort.



Und noch kurz eine Empfehlung:

Falls du dich durch einige Bibelzitate auf meiner Homepage unter Druck
gesetzt fühlst, dann lies bitte den Klartext-Punkt 208. Sein Titel:
Wollen Gott und Jesus Christus uns Druck machen ?



Aber nun zum Thema der Gottesfurcht.

In Gottes Wort heißt es:

„... wenn du meine Rede annimmst und meine Gebote behältst,
sodass dein Ohr auf Weisheit Acht hat,
und du dein Herz der Einsicht zuneigst,
...
wenn du sie suchst wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen:
dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen
und die Erkenntnis Gottes finden.
Denn der Herr gibt Weisheit
(Gottesfurcht),
und aus seinem Munde (durch das Lesen der Bibelzitate) kommt Erkenntnis und Einsicht.“

(Sprüche 2/1-6)

Wir Menschen müssen es erst erlernen, die Gottesfurcht zu verstehen.

Soeben hattest du gelesen, wie dies möglich ist -
nämlich: wenn du die Rede des Herrn annimmst,
sie durchdenkst, Gottes Wort in die Tat umsetzt
und einsichtig bist.

Bitte lies unbedingt auch den Klartext-Punkt 135. Sein Titel:
Ohne Erkenntnis und Einsicht wirst du nicht in Gottes Reich gelangen.

Nochmals das soeben gelesene Bibelzitat (zum besseren Verständnis etwas verkürzt),
in dem es um das Erlernen (Verstehen) der Gottesfurcht geht:

„... wenn du meine Rede annimmst und meine Gebote behältst, ...
wenn du sie (die Einsicht) suchst wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen:
dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen
...“

(Sprüche 2/1-5)



Luther zum Thema Gottesfurcht: „Wir sollen Gott fürchten und lieben !“

Er sagte dies nicht, um den Menschen Angst einzujagen, damit ihnen das Geld leichter aus der Tasche
gezogen werden kann, sondern weil wir in der Bibel zur Gottesfurcht aufgerufen werden.

Sogar Jesus Christus, Gottes Sohn, warnt uns
vor seinem himmlischen Vater, dem sogenannten "Lieben Gott".

(Den Begriff "Lieber Gott" wirst du in der gesamten Bibel nicht finden.)

Jesu Worte:

„Ich sage euch aber, meinen Freunden:
Fürchtet euch nicht vor denen
(den Menschen), die den Leib töten
und
(euch) danach nichts mehr tun können.
Ich will euch aber zeigen, vor wem ihr euch fürchten sollt:
Fürchtet euch vor dem
(vor Gott), der, nachdem er getötet hat,
auch Macht hat, in die Hölle zu werfen.
Ja, ich sage euch, vor dem fürchtet euch.
“

(Lukas 12/4-5)

Bitte beachte, dass Jesus in der soeben gelesenen Warnung spricht:

„Ich sage euch aber, meinen Freunden: ...“
(Lukas 12/4)

Mit dieser Warnung will er also nicht seine Feinde einschüchtern,
sondern er möchte seine Freunde bezüglich der Hölle warnen,
und ihnen den Ernst der Lage deutlich vor Augen führen.

Da haben wir wieder die berühmte Frage:
Glaubst du nur "an" Jesus Christus - oder glaubst du auch seinen Worten ?
Wenn du seinen Worten nicht glaubst, dann bist du für ihn und für Gott ein Ungläubiger !

Er wiederholte diese Warnung sogar noch einmal mit anderen Worten:

„Und fürchtet euch nicht vor denen (fürchtet euch nicht vor Menschen),
die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können;
fürchtet euch aber viel mehr vor dem
(vor Gott),
der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.“

(Matthäus 10/28)

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In dem nun folgenden Klartext-Punkt kannst du zahlreiche Infos bezüglich der Gottesfurcht nachlesen.

Zunächst eine ganz wichtige Aussage:

Zwischen Angst und Furcht gibt es einen großen Unterschied !

Angst lähmt uns - aber Furcht bringt uns weiter - sie verändert unser Denken -
sie beeinflusst unsere zukünftigen Handlungen - sie bewahrt uns vor Nachteilen -
sie ist also nützlich.

Die Gottesfurcht bringt uns Vorteile.

In diesem Klartext-Punkt wirst du darüber alles erfahren -
auch, was der Unterschied zwischen Angst und Furcht ist.

Der Herr ist bereit, uns die Angst zu nehmen (Angst, die für uns schädlich ist).
Er möchte uns stattdessen die hilfreiche Gottesfurcht anbieten.

Sein Versprechen:

„... ich ... will euch zu Hilfe kommen in der Not und Angst ...“
(Jeremia 15/11)

„Du bist mein (Schutz-)Schirm, du wirst mich vor Angst behüten,
dass ich errettet gar fröhlich
(dich) rühmen kann.“

(Wenn du mich errettet hast, werde ich dies den
Menschen weitersagen und dich vor ihnen loben.)
(Psalm 32/7)

„Doch es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind.“
(Jesaja 8/23)



Wir werden in der Bibel gefragt:

„Wer kann bestehen vor dem Herrn, diesem heiligen Gott ?“
(1.Samuel 6/20)

Viele Menschen sagen (oder denken):

„Im Bezug auf Gott und Jesus muss man doch schließlich nichts befürchten,
denn der Liebe Gott ist doch zu allen Sündern gnädig und barmherzig.“

Diese Aussage enthält gleich zwei große Irrtümer.

Erstens (wie bereits erwähnt): Der Begriff "Lieber Gott" ist in der Bibel nicht zu finden.

Zweitens: Gott stellt Bedingungen für seine Gnade und Barmherzigkeit.

Keine Vorbedingungen - aber Bedingungen.

(Im Klartext-Punkt 137 kannst du dies genau nachlesen.)

Empfehlen möchte ich dir auch den Klartext-Punkt 133.
Sein Titel: Wirst du von Gott trotz deiner Sünden geliebt ?


Gottes Gnade gilt nur denen, die sich von ganzem Herzen bemühen,
nach seinem Wort zu leben - es auch wirklich in die Tat umsetzen.

Ansonsten hat uns Gott bewiesen, dass er knallhart sein kann.

Im Neuen Testament werden wir mit folgenden Worten gewarnt:

„Denn Gott hat selbst die Engel, die gesündigt haben, nicht verschont,
sondern hat sie mit Ketten der Finsternis in die Hölle gestoßen und übergeben,
damit sie für das
(Jüngste) Gericht festgehalten werden;
und hat die frühere Welt nicht verschont, sondern bewahrte allein Noah,
den Prediger der Gerechtigkeit, mit sieben andern,
als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen brachte;
und hat die Städte Sodom und Gomorra zu Schutt und Asche gemacht und zum Untergang verurteilt
und damit ein Beispiel gesetzt den Gottlosen
(wer sind Gottlose - siehe Klartext-Punkt 033),
die hernach kommen würden (die in den folgenden Jahren leben werden) ...“

(2.Petrus 2/4-6)

Als die Israeliten (die ja schließlich sogar Gottes Volk sind) nicht das taten,
was Gott von ihnen verlangte, war er nicht der "Liebe Gott", der sich von
den Menschen auf der Nase herumtanzen lässt, sondern er tötete die,
an denen er keinen Wohlgefallen hatte - so "gnädig" war Gott.

„Aber an den meisten von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen,
denn sie wurden in der Wüste erschlagen.
Das ist aber geschehen uns zum Vorbild,
damit wir nicht am Bösen unsre Lust haben,
wie jene sie hatten.
“

(1.Korinther 10/5-6)

„Dies (die in der Bibel geschilderten Begebenheiten)
widerfuhr ihnen (den damals lebenden Menschen) als ein Vorbild.
Es ist aber
(in der Bibel nieder-)geschrieben uns zur Warnung ...“

(1.Korinther 10/11)

An einer anderen Stelle im Neuen Testament finden wir folgenden Hinweis:

„Denn was zuvor (im Alten Testament) geschrieben ist,
das ist uns zur Lehre geschrieben
...“

(Römer 15/4)

Lass dich von der Bibel belehren und ermahnen, denn sie ist Gottes Wort.

Der Herr gibt all denen einen "Dämpfer", die immer
einen Spruch gegen ihn auf den Lippen haben:

„Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin !
Ich will der Höchste sein unter den Heiden,
der Höchste auf Erden.
“

(Psalm 46/11)

Es ist also sinnlos, sich gegen den Herrn aufzulehnen.

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Gott liebt die Menschen, die ihn fürchten:

„Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht;
sondern in jedem Volk, wer ihn
(Gott) fürchtet und recht tut,
der ist ihm angenehm
“ (den mag Gott).

(Apostelgeschichte 10/34-35)

„... wer ihn fürchtet ... der ist ihm angenehm.“

Deshalb erlerne die Gottesfurcht !

Du wirst dann selbst feststellen:
Die Gottesfurcht bringt dir viele Vorteile.

Beispielsweise erhört Gott die Gebete der Gottesfürchtigen.
Dies kannst du in den folgenden beiden Bibelzitaten selbst nachlesen:

„Er (Gott) tut, was die Gottesfürchtigen begehren,
und hört ihr Schreien und hilft ihnen.
“

(Psalm 145/19)

„Wir wissen, dass Gott die Sünder nicht erhört;
sondern den, der gottesfürchtig ist
und seinen Willen tut,
den erhört er.
“

(Johannes 9/31)

Gott fürchten, und ihm gehorchen - das ist das Wichtigste.

„Aber dir, Herr, ist niemand gleich;
du bist groß, und dein Name ist groß,
wie du es mit der Tat
(mit deinen vielen Wundern) beweist.
Wer sollte dich nicht fürchten, du König der Völker ?
Dir muss man gehorchen
...“

(Jeremia 10/6-7)

Lies bitte unbedingt den Klartext-Punkt 071. Sein Titel:
Sind wir Gott und Jesus nahe ? Gehorchen wir ihnen ?

Man sollte Gott freiwillig gehorchen und dienen, denn das belohnt er.

Wer ihn provoziert, ihn also herausfordert, wird sein "blaues Wunder" erleben.

„Oder wollen wir den Herrn herausfordern ?
Sind wir stärker als er ?
“

(1.Korinther 10/22)

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n der Bibel (in Gottes Wort) wird uns erklärt:

„Werdet ihr aber der Stimme des Herrn nicht gehorchen,
sondern seinem Munde ungehorsam sein,
so wird die Hand des Herrn gegen euch sein
...“

(1.Samuel 12/15)

Uns wurde von Gott erklärt, dass er sich nun nicht mehr strafend
in unser Erdenleben einmischen will (siehe Klartext-Punkt 086).
Die "Abrechnung" erfolgt erst am Jüngsten Tag (beim Jüngsten Gericht).
Deshalb leben die meisten Menschen unbekümmert in den Tag hinein,
und fürchten den Herrn nicht.

Gott sagt:

„Ist es nicht so:
weil ich schwieg und mich verbarg
(mich nicht zeigte),
hast du mich nicht gefürchtet.“

(Jesaja 57/11)

Wenn Gott uns sofort für jedes Vergehen (also für jede Sünde) bestrafen würde,
dann bekämen wir garantiert Furcht vor ihm !

„Weil das Urteil über böses Tun nicht sogleich ergeht,
wird das Herz der Menschen voll Begier, Böses zu tun.
“

(Prediger Salomo 8/11)

Aber warum will sich Gott in unser Erdenleben nicht strafend einmischen ?

Weil Gott ansonsten nicht prüfen könnte, ob wir aus Liebe zu ihm sein Wort einhalten,
oder ob wir durch seine Strafen nur eingeschüchtert sind.

Da sich Gott aber zurückhält, und uns hier nicht bestraft,
können wir Menschen auf dieser Erde tun und lassen was wir wollen.
Nur so kann Gott wirklich feststellen,
wen er für sein Reich gebrauchen kann.

Fehlerfreie Menschen findet er nicht,
deshalb greift er in das Leben der Menschen erzieherisch ein,
die seiner Meinung nach die Voraussetzungen für sein Reich mitbringen.
Eine dieser Voraussetzungen ist, dass wir freiwillig versuchen, Gott zu gehorchen.
So möchte es Gott - und auch Jesus Christus.
Sie wollen keinen Zwang.
(Lies dazu bitte auch den Klartext-Punkt 064.)

Einige Menschen beschäftigen sich freiwillig und intensiv mit den Worten von Gott und
Jesus Christus in der Bibel, weil sie wissen möchten, wie sie das ewige Leben
in Gottes Reich bekommen können.
Diese Menschen erkennt Gott.

„Der Herr kennt die Seinen ...“
(2.Timotheus 2/19)

Er bietet ihnen eine Gabe, die sehr wenige Menschen besitzen: die Gottesfurcht.
Das ist etwas völlig anderes als Angst.
Man könnte es mit Ehrfurcht und Respekt vergleichen.

Aber Gott hat eine andere "Definition" dafür.
Er sagt:

„Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang.“
(Psalm 111/10)

Aber es folgt noch ein weiterer Satz, der genauso wichtig ist:

„Klug sind alle, die danach tun.“
(Psalm 111/10)


„Weisheit“, das ist: „Furcht des Herrn“ - also Gottesfurcht.
(Hiob 28/28)

Wer weise ist, fürchtet den Herrn - beziehungsweise umgekehrt:
Wer den Herrn fürchtet, derjenige (oder diejenige) ist weise !

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font size="+1">Warum ist die Gottesfurcht so wichtig -
und welche Vorteile bringt sie uns ?


1. Jede Liebe kann mit der Zeit erkalten - auch die Liebe zu Gott und Jesus Christus (siehe Klartext-Punkt 161).
    Aus Furcht davor sollte man möglichst vieles tun, um die Liebe zum Herrn stets lebendig zu halten.

2. Wer den Wunsch hat, ab dem Jüngsten Tag in Gottes Reich zu leben, muss sich vorsehen
   (sollte also eine gewisse Furcht haben), dass er (oder sie) nicht "am Ziel vorbeitreibt" (Hebräer 2/1).
    Das heißt: "Man muss ein Täter des Wortes sein", um nicht verworfen zu werden (Jakobus 1/22).

3. Gottesfurcht hat den Segen Gottes zur Folge (Psalm 115/13 und Psalm 128/4).

4. Denen, die Gottesfurcht besitzen, wird es gut gehen.
   (5.Mose 10/12-13 und 5.Mose 6/24 und Jeremia 32/39 und Psalm 34/10)

5. Durch die Gottesfurcht können wir das Wort des Herrn besser verstehen (Apostelgeschichte 16/14.)

6. Die Furcht vor Gott hält uns von der Sünde ab (Sprüche 16/6).
    Es wurde also eine zusätzliche Hemmschwelle geschaffen.

Wer Furcht hat, etwas Wertvolles zu verlieren, wird besonders vorsichtig sein.

Beispielsweise die Furcht vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.
Jemand, der diese Furcht hat, wird stets versuchen,
sein Bestes zu geben, um den Job zu behalten.

Oder nehmen wir an, jemand möchte unbedingt gesund bleiben.
Eine Krankheit oder ein Unfall wäre also nicht wünschenswert.
Wird er als Skifahrer nun unbedingt die steilsten Hänge hinabfahren,
oder andere Risikosportarten betreiben ?
Wird er nicht viel lieber alles versuchen,
um seinen Körper gesund zu erhalten und unnötige Risiken vermeiden ?

Ähnlich ist es auch mit der Gottesfurcht:

„... durch die Furcht des Herrn meidet man das Böse.“
(Sprüche 16/6)

Der König David (der sehr viele der Psalme in der Bibel schrieb)
führte (nach einem anfänglichen Fehltritt) ein Leben in Übereinstimmung mit Gottes Gesetzen.
Das hatte seinen Grund:

„David fürchtete sich vor dem Herrn ...“
(2.Samuel 6/9)

Im Buch des Propheten Nehemia wird berichtet,
dass der menschliche Umgang untereinander
"auf der Strecke geblieben", also nicht vorhanden war.
Sie gingen miteinander gewalttätig um.

„Ich aber tat nicht so
um der Furcht Gottes willen
“ (wegen der Gottesfurcht).

(Nehemia 5/16)

Die Gottesfurcht hatte ihn also davor bewahrt, Gottes Gebote zu missachten.

„Die Furcht des Herrn ist eine Quelle des Lebens,
dass man meide die Stricke des Todes.
“

(Sprüche 14/27)

Man vermeidet durch die Gottesfurcht, sich so zu verhalten,
dass man vom ewigen Leben ausgeschlossen wird.

„Darum lasst die Furcht des Herrn bei euch sein ...“
(2.Chronik 19/7)

In der Bibel wird uns berichtet, dass Gott die Ägypter mit vielen Plagen strafte,
weil der Pharao die Israeliten als billige Arbeitssklaven für sein Volk schuften ließ.
Gott warnte die Ägypter, bevor er einen schweren Hagel über sie herniedergehen ließ.
Wer Gottes Wort fürchtete, derjenige gehorchte - und wurde gerettet.

„Wer nun ... das Wort des Herrn fürchtete,
der ließ seine Knechte und sein Vieh in die Häuser fliehen.
Wessen Herz sich aber nicht an des Herrn Wort kehrte,

(wer nicht Gottes Weisung gehorchte)
der ließ seine Knechte und sein Vieh auf dem Felde.“

(2.Mose 9/20-21)

„Und der Hagel erschlug in ganz Ägyptenland alles, was auf dem Felde war,
Menschen und Vieh
...“

(2.Mose 9/25)

Gottesfurcht ist hilfreich - und sie bewahrt uns.

Gehorsam (durch Gottesfurcht) ist also von Vorteil.

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Und wenn trotz aller guten Vorsätze sich der eine oder andere Fehler "einschleicht",
dann kannst du durch ehrliches Buße tun diese Sünden von dir "abwaschen".

„... lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen ...
in der Furcht Gottes.“

(2.Korinther 7/1)

Durch echtes Buße tun (Klartext-Punkt 009)
kann jeder Mensch die Sünden von sich "abwaschen" lassen,
und durch die Gottesfurcht sich dann davor schützen,
die Sünden zu wiederholen.
Denn wer Gott wirklich fürchtet, ist bemüht,
seine Gesetze einzuhalten, um sich Probleme zu ersparen.

Wer begriffen hat, wie schnell sich Gott von einem sündigen Menschen abwendet,
wird davor Furcht bekommen, und wird alles dafür tun,
dass dies nicht geschieht.

Gott selbst sagt:

„Denn sie sind nicht geblieben in meinem Bund;
darum habe ich auch nicht mehr auf sie geachtet
...“

(Hebräer 8/9)

Deshalb ist es auch so wichtig, sich von ganzem Herzen zu bemühen,
alle Gesetze Gottes in Tat umzusetzen (damit man in seinem Bund bleibt).

Ansonsten ist "nix mit Himmel" !

Lies bitte unbedingt im Klartext-Punkt 060 nach,
wie schnell Gott einen sündigen Menschen fallen lässt
und sich von ihm (oder ihr) abwendet.

„Du hast mich verlassen, spricht der Herr, und bist von mir abgefallen;
darum habe ich meine Hand gegen dich ausgestreckt, um dich
(am Jüngsten Tag) zu verderben;
ich bin des Erbarmens müde.
“

(Jeremia 15/6)

Frage dich selbst wirklich intensiv: „Habe ich Gott und Jesus verlassen ?“

Antworte nicht zu voreilig mit einem „Nein.“ - sondern frage dich:

„Diene ich dem Herrn ?“

„Gehorche ich ihm ?“

„Setze ich sein Wort in die Tat um ?“

„Wie beweise ich ihm tatsächlich meine Liebe ?“

„Erbringt den Beweis eurer Liebe ...“
(2.Korinther 8/24)

„... lasst uns nicht lieben mit Worten ... , sondern mit der Tat ...“
(1.Johannes 3/18)

Lies bitte unbedingt den bereits erwähnten Klartext-Punkt 071.
Sein Titel: Sind wir Gott und Jesus nahe ? Gehorchen wir ihnen ?

Und im Klartext-Punkt 041 erfährst du alles, was mit "Gott dienen" gemeint ist.

Im Klartext-Punkt 118 findest du Bibelzitate, die vom Jüngsten Gericht berichten.
Dort wird dir erklärt, dass die Menschen, die sich weigern die Gottesfurcht zu erlernen,
für Gott "hoffärtige" Menschen sind. Nähere Einzelheiten dazu, wie gesagt, im Klartext-Punkt 118.

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ine knallharte Warnung von Jesus Christus:

„Bleibt in mir und ich in euch.
Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt,
und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie müssen brennen.
“

(Johannes 15/4+6)

Du kannst nur in ihm bleiben (sein Freund sein),
wenn du das tust, was er dir sagt.

Jesu Worte:

„Ihr seid (nur dann) meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.“
(Wenn ihr das in die Tat umsetzt, was ich euch sage und von euch verlange.)
(Johannes 15/14)

Denke immer an die dir gegebene Warnung:

„... er ... ermahnte sie alle, mit festem Herzen an dem Herrn zu bleiben ...“
(Apostelgeschichte 11/23)

Steigere sie noch durch Jesu Warnung: Nicht nur an dem Herrn bleiben, sondern in dem Herrn bleiben.

„Bleibt in mir und ich in euch.
Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt,
und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie müssen brennen.
“

(Johannes 15/4+6)



Wenn du dir etwas vornimmst, so ist es hilfreich, Gottesfurcht zu besitzen.
Dann nämlich wird dein Vorhaben gelingen.

„... wer deinen Namen fürchtet, dem wird's gelingen ...“
(Micha 6/9)

Warum also die Gottesfurcht ablehnen ?

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er meint, dass die Aufforderung zum Erlernen der Gottesfurcht nicht richtig sei,
und lieber so weiterlebt wie bisher (weil er oder sie meint, dass dies so richtig wäre),
denen sagt Gott knallhart:

„Weh denen, die weise sind in ihren eigenen Augen
und halten sich selbst für klug
(weil sie denken, dass sie die Gottesfurcht nicht benötigen) !“

(Jesaja 5/21)

„Denn sie verachten (durch solche Gedanken) die Weisung des Herrn ...
und lästern (dadurch) die Rede des Heiligen Israels“ (sie verlästern Gottes Worte).

(Jesaja 5/24)

Gott sprach zu Mose:

„Versammle mir das Volk, dass sie meine Worte hören
und so mich fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden
...“

(5.Mose 4/10)

„Versammle das Volk, die Männer, Frauen und Kinder ...
damit sie es hören und lernen und den Herrn, euren Gott, fürchten
und alle Worte dieses Gesetzes halten und tun
und dass ihre Kinder
... es auch hören und lernen, den Herrn, euren Gott, zu fürchten alle Tage ...“

(5.Mose 31/12-13)

„Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des Herrn.“
(Jesaja 11/3)

Wer das ewige Leben in Gottes Reich bekommen möchte,
sollte unbedingt die Gottesfurcht in sich wachsen lassen.

Wer die Gottesfurcht unterdrückt, unterdrückt die Weisheit !

Denn Gottesfurcht ist ja Weisheit.

Wer aber die Weisheit unterdrückt - bleibt "dumm".
Und will Gott solche Menschen in seinem Reich ?

Nein !

Lies bitte auch den Klartext-Punkt 142. Sein Titel: Der Weg in die Hölle.

Was sagt uns Jesus Christus über die ewige Verdammnis in der Hölle ?

Hier die Antwort:

„... da wird Heulen und Zähneklappern sein ...“
(Matthäus 8/12 und Matthäus 25/30 und Matthäus 24/51)

„Und sie werden in die ewige Pein gehen („Pein“ laut Lexikon: Leid, Schmerz, Weh) ...“
(Matthäus 25/46 ältere Übersetzung)

„Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe (in die ewige Verdammnis) ...“
(Matthäus 25/46 neuere Übersetzung)

„Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit;
und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht
...“

(Offenbarung 14/11)

„... und sie werden gequält werden Tag und Nacht,
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
“

(Offenbarung 20/10)

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Wie es die Bibelzitate von Jesus Christus bereits eindeutig aussagen:
Das Schlechte und die Qualen - bleiben dann für immer und ewig !

Auch wenn wir uns dies alles nicht vorstellen können -
oder nicht vorstellen wollen - es ist trotzdem so !

Dies soll keine Angstmache sein - sondern es sind knallharte Tatsachen,
die du kennen und verstehen musst - nur dann kannst du "gegensteuern".

„... denn der Mensch fährt dahin, wo er ewig bleibt ...“
(Prediger Salomo 12/5)

Der eine in Gottes Reich (in's Paradies) -
der andere in die ewige Verdammnis.

Auf welche Reise bereitest du dich vor ?

Und was tust du dafür ?

„Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.“
(Jakobus 1/22)



Aus der Bibel können wir sehr viel über Gott
und über seine Strafe an den früheren Menschen erfahren.

„... damit alle Völker auf Erden die Hand des Herrn erkennen, wie mächtig sie ist,
und den Herrn, euren Gott fürchten allezeit.
“

(Josua 4/24)

Aber es sind nur wenige Menschen, die sich vor Gott wirklich fürchten.
Warum dies so ist ?
Weil nur wenige Menschen intensiv selbst in der Bibel nachlesen,
was uns Gott und Jesus Christus zu sagen haben !

Sie lesen zwar in der Bibel, allerdings nur deshalb, weil für sie
"das Bibellesen nun mal zur Religion dazugehört".

Vor solchen Menschen verbirgt Gott den tieferen Sinn seiner Worte.
Lies dazu bitte unbedingt den Klartext-Punkt 032 mit dem Thema:
Welche Menschen will Gott nicht ?

Diese Menschen verdrängen auch das Thema Gottesfurcht und sagen:
„Naja, das ist doch nur solch ein Gerede von den Sekten,
um den Menschen Angst vor der Hölle zu machen ...“

Und dann leben sie weiter mit ihrem "Lieben Gott" im Kopf.

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Oftmals zerbricht aber für die "Gläubigen" ihr Bild vom "Lieben Gott",
das die Lügenprediger (siehe Klartext-Punkt 106) durch ihre
wohlklingenden Predigten in den Köpfen der Menschen aufgebaut haben.

(Wichtig zu wissen: Den Begriff "Lieber Gott" wirst du in der gesamten Bibel nicht finden.)

Nämlich genau dann sind die Menschen schockiert, wenn ihr "Lieber Gott" zulässt,
dass Unheil über sie kommen darf.

Dann beten sie zu Gott, weil sie denken, dass Satan ihnen dieses Unheil brachte.
Sie wissen aber nicht, dass Gott selbst auch Unheil über die Menschen bringt.
Nicht um sie zu bestrafen (das geschieht erst am Jüngsten Tag), sondern
um sie nachdenklich zu machen, sie zu ermahnen und zu erziehen.

Nachfolgend einige Bibelstellen, in denen uns Gott dies erklärt.

Gott (nicht Satan) sagt:

„Ich bin der Herr, und sonst keiner mehr,
der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis,
der ich Frieden gebe und schaffe Unheil.
Ich bin der Herr, der dies alles tut.
“

(Jesaja 45/6-7)

Auch eine Aussage von Gott:

„... ich will Unheil über sie kommen lassen,
dem sie nicht entgehen sollen;
und wenn sie zu mir schreien, will ich sie nicht hören.
“

(Jeremia 11/11)

Und Gott ergänzt:

„... ich will sie nicht hören,
wenn sie zu mir schreien in ihrer Not.
“

(Jeremia 11/14)

„... wahrlich, wie sie Lust haben an ihren eigenen Wegen, ...
... so will auch ich Lust daran haben, dass ich ihnen wehe tue,
und will über sie kommen lassen, wovor ihnen graut.
Denn ich
(Gott) rief und niemand antwortete,
ich
(Gott) redete (in der Bibel zu den Menschen) und sie hörten nicht
und taten, was mir nicht gefiel,
und hatten ihre Lust an dem,
woran ich kein Wohlgefallen hatte
“ (was Gott nicht gefiel).

(Jesaja 66/3-4)

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Gottes Aussage:

„Siehe, ich will mein Angesicht wider (gegen) euch richten zum Unheil ...“
(Jeremia 44/11)

Aber warum ?

„Siehe, ich will ... all das Unheil kommen lassen,
das ich gegen sie geredet habe
(das ich ihnen ankündigte),
weil sie halsstarrig sind
und meine Worte
(Gottes mahnende Worte) nicht hören wollen.“

(Jeremia 19/15)

(Bitte lies zum Thema Halsstarrigkeit auch im Klartext-Punkt 066 die wichtigen Infos.)

„... sie wollten der Stimme des Herrn nicht gehorchen ...“
(Jeremia 43/7)

„Sie haben sich bis auf diesen Tag nicht gedemütigt,
fürchten sich auch nicht
(vor Gott)
und wandeln nicht in meinem Gesetz ...“

(Jeremia 44/10)

(Bitte lies zur Demut gegenüber Gott auch den Klartext-Punkt 072.)

Demut gegenüber Gott führt dazu, dass man ihm gehorcht.

Durch mangelnde Gottesfurcht und fehlende Demut werden die Menschen
dazu verführt, sich gegen Gott aufzulehnen - ihm zu widersprechen.

Aber Auflehnung gegen Gott ist Sünde !

Denke stets an die Warnung:

„... streitet nicht gegen den Herrn,
... denn es wird euch nicht gelingen !“

(2.Chronik 13/12)



Gott fragte die Menschen damals (und er fragt auch uns heute):

„Warum tut ihr euch selbst ein so großes Unheil an ... ?“
(Jeremia 44/7)

Wenn wir in unserer heutigen Zeit Gottes Unheil noch nicht spüren, so werden es dennoch
sehr, sehr viele Menschen am Jüngsten Tag knallhart zu spüren bekommen.

Tu du alles dafür, dass es dich nicht trifft.

Der Herr hält sich heute noch zurück - das hat er versprochen (siehe Klartext-Punkt 086).
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Der "Liebe Gott", der angeblich alle Sünder liebt, spricht:

„Ich, ich zerreiße sie und gehe davon;
ich schleppe sie weg, und niemand kann sie retten.
“

(Hosea 5/14)

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Gott sagte über die damaligen Menschen:

„Siehe, ich will über sie wachen zum Unheil und nicht zum Heil
(ich werde Unheil senden) ... bis es ein Ende mit ihnen hat.
Die aber dem Schwert entrinnen, werden
... zurückkommen
als ein geringes Häuflein
(nur wenige werden überleben).
So werden dann alle, die übrig geblieben sind
... erkennen,
wessen Wort wahr geworden ist, meines oder ihres.

(Sie sagten, dass Gott ihnen nichts Böses antun würde.)
Ich will euch an diesem Ort heimsuchen, damit ihr wisst,
dass mein Wort wahr werden soll über euch zum Unheil.
“

(Jeremia 44/27-29)

Auch heute lassen sich viele Menschen einreden, dass ihr "Lieber Gott" zu ihnen gnädig und barmherzig sei,
egal wie sie sich benehmen. Da dies gut klingt, glauben sie den Predigten, die voller Halbwahrheiten sind.

Bitte lies im bereits erwähnten Klartext-Punkt 137 nach,
welche Bedingungen Gott vorgibt, damit er
zu uns gnädig und barmherzig ist.



Den Menschen wurde immer nur eingeredet, dass der "Liebe Gott" Gutes tut,
und der Teufel für das Böse zuständig ist.
Aber oftmals verhält es sich genau umgekehrt:
Gott greift erzieherisch in das Leben der Menschen ein (was natürlich schmerzt),
und Satan versucht die Menschen (durch angenehme Dinge) von Gottes Weg wegzulocken.

Ein Beispiel soll dir dies verdeutlichen:
Ein Vater, der sein Kind liebt (in diesem Beispiel der Vergleich mit Gott),
möchte es so erziehen, dass dieses Kind auf einem anständigen Lebensweg geht.
Deshalb wird er manchmal auch harte erzieherische Maßnahmen ergreifen müssen.
Dies ist momentan schmerzlich, aber langfristig ist es für das Kind von großem Nutzen.

Dagegen ein Kinderschänder (in diesem Beispiel vergleichbar mit Satan),
kann sein Opfer nur verführen, wenn er Gutes tut. Nur dann verliert das Kind
mit der Zeit die Scheu und Ablehnung - und wird ihm schließlich folgen - aber für welchen Preis !

Wer will dem Kind nun Gutes tun - und wer möchte ihm Böses antun ?

Der "Gute" (Satan) bietet Süßigkeiten und Spielzeug.
Dagegen der "Böse" (Gott) erzieht und straft.

Mach dir nun dazu bitte selbst deine Gedanken !



Gott ist ehrlich und aufrichtig. Bringt er Unheil über die Menschen,
dann nur, um sie zu ermahnen und zu erziehen.

Wenn Satan Gutes tut (und uns damit von Gottes Weg weglockt),
erkennen wir dieses verborgene Unheil erst am Jüngsten Tag -
aber dann ist es für eine Umkehr zu spät !

Lies bitte auch den Klartext-Punkt 113.
Sein Titel: Eines Tages ist es zu spät.

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Wer intensiv darüber nachdenkt, was in der Bibel schwarz aus weiß geschrieben steht,
in dessen Kopf sollte eigentlich eine gewisse Gottesfurcht aufkommen.

Aber was steht über die Gottesfurcht in der Bibel geschrieben ?

Zunächst ein Satz, der dich sicherlich schocken wird - und nichts mit dem Lieblingswort der
sogenannten "Gläubigen" zu tun hat, die ja immer gern vom "Lieben Gott" sprechen.
Da ist nämlich von einem ganz anderen Gott die Rede:

„Ich fürchte mich vor dir, dass mir die Haut schaudert,
und ich entsetze mich vor deinen Gerichten.
“

(Psalm 119/120)

Und hier gleich noch ein "Schocker" hinterher:

„Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.“
(Hebräer 10/31)

„Vor seinem Zorn bebt die Erde, und die Völker können sein Drohen nicht ertragen.“
(Jeremia 10/10)

„Der Herr ist ein eifernder und vergeltender Gott,
ja, ein Vergelter ist der Herr und zornig.
Der Herr vergilt seinen Widersachern;
er wird es seinen Feinden nicht vergessen.
“

(Nahum 1/2)

Gott erklärt uns knallhart seine Macht:

„Ich kann töten und lebendig machen,
ich kann schlagen und kann heilen,
und niemand ist da, der aus meiner Hand errettet.
“

(5.Mose 32/39)

In der Bibel lesen wir:

„Wenn du nicht darauf hältst,
(wenn du dir nicht ernsthaft Mühe gibst)
dass du alle Worte dieses Gesetzes tust,
die in diesem Buch geschrieben sind,
und nicht fürchtest diesen herrlichen und heiligen Namen,
den Herrn, deinen Gott,
so wird der Herr schrecklich mit dir umgehen
...“

(5.Mose 28/58-59)

Momentan leben wir in der Gnadenzeit. Das heißt:
Auch wenn wir dem Herrn auf dem Kopf herumtanzen -
er ist uns gnädig und lässt uns gewähren.
Aber sein Tag kommt -
und dann rechnet er mit den ungehorsamen Menschen ab.

Dies wird uns an sehr vielen Stellen in der Bibel angekündigt -
aber kaum jemand glaubt es dem Herrn.

„So etwas kann uns doch der Liebe Gott nicht antun !“

Doch - er kann - und er wird.

Die Bibel bezeichnet Gott nicht ein einziges Mal als "Lieben Gott", sondern als:

„... du großer und starker Gott ...“
(Jeremia 32/18)

Er wird auch bezeichnet als:

„... du Mächtiger und Furchtbarer,
der du Bund und Treue hältst
...“

(Nehemia 9/32)

„Siehe, des Herrn Name kommt von ferne !
(Aber nicht mit dem Namen: "Lieber Gott".)
Sein Zorn brennt, und mächtig erhebt er sich,
seine Lippen sind voll Grimm
und seine Zunge wie ein verzehrendes Feuer
...“

(Jesaja 30/27)

„... denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.“
(Hebräer 12/29)

„So hütet euch nun, dass ihr ... nicht ein Bildnis macht von irgendeiner Gestalt ...
Denn der Herr, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.“

(5.Mose 4/23-24)

(Lies zum Thema Bildnisse machen bitte auch den Klartext-Punkt 101.)

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Gott fordert uns auf, ihm nicht die Treue zu brechen:

„... brecht nicht die Treue !“
(Maleachi 2/16)

Weiterhin wird Gott in der Bibel bezeichnet als:

„... du großer und furchtbarer Gott,
der da hält den Bund und die Treue denen
(und nur denen),
die ihn lieben und seine Gebote halten !“

(Nehemia 1/5)

„... der große und schreckliche Gott.“
(5.Mose 7/21)

„Denn der Herr, euer Gott, ist ... der große Gott, der Mächtige und der Schreckliche ...“
(5.Mose 10/17)

„Wer ist dir gleich, der so mächtig, heilig, schrecklich,
löblich und wundertätig ist ?
“

(2.Mose 15/11)

Hiob sagt zu Gott:

„Du hast dich (gegenüber) mir verwandelt in einen Grausamen ...“
(Hiob 30/21)

Da Gott den Menschen, die sich nicht einhundertprozentig zu ihm bekehren
und die nicht ehrlich Buße tun, ihre Sünden mit seinem grimmigen Zorn vergelten wird,
trägt er auch den Namen:

„... Gott der Vergeltung ...“
(Psalm 94/1)

„... auf dass alle Völker auf Erden deinen Namen erkennen,
damit auch sie dich fürchten
...“

(1.Könige 8/43)

„Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen ?“
(Offenbarung 15/4)

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Wenn Gott der "Liebe Gott" wäre, und allen Menschen alle Sünden verzeihen würde,
warum sollte es dann ein Jüngstes Gericht geben ?
Wem Gott die Sünden vergibt, das kannst du im Klartext-Punkt 009 nachlesen.

Dass Jesus Christus nicht für alle Sünder zur Vergebung ihrer Sünden gestorben ist,
das erfährst du im Klartext-Punkt 006.

Aber es gibt unter bestimmten Bedingungen doch einen "Lieben Gott", der gnädig
und barmherzig zu uns ist - nämlich dann, wenn wir ihn fürchten:

„... lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten.“
(Psalm 103/11)

Genauso verhält es sich mit Gottes Barmherzigkeit:

„Und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht
zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten.
“

(Lukas 1/50)

„... so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten.“
(Psalm 103/13)

„Wie groß ist deine Güte, Herr,
die du bewahrt hast denen, die dich fürchten
...“

(Psalm 31/20)

So wird Gottes Güte an vielen Stellen in Gottes Wort an Bedingungen geknüpft:
„... die ihn fürchten.“
(Psalm 103/17)

Und es ist ganz logisch: Die Menschen, die ihn fürchten,
die versuchen von ganzem Herzen seine Gesetze einzuhalten.
Dies führt wiederum dazu, dass Gott diese Menschen liebt.
Das hat er versprochen - und das hält er auch.

„Denn des Herrn Wort ist wahrhaftig,
und was er zusagt, das hält er gewiss
“ (garantiert).

(Psalm 33/4)

Also ist es vorteilhaft, die Gottesfurcht zu erlernen.

„Kommt her, ihr Kinder, höret mir zu !
Ich will euch die Furcht des Herrn lehren.
“

(Psalm 34/12)

Nimm diese Lehre von der Gottesfurcht an !



Eine der Belohnungen für die Gottesfurcht:

„Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet,
soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit
und Heil
(Rettung) unter ihren Flügeln.“

(Maleachi 3/20)

Gott versprach Zion (dem späteren Jerusalem) sichere Zeiten -
wenn die Bewohner die Gottesfurcht zu schätzen wissen.

„Und du wirst sichere Zeiten haben ...
die Furcht des Herrn wird Zions Schatz sein.“

(Jesaja 33/6)

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Noch ein Ratschlag:

Fürchte auch Jesus Christus !

Er ist nicht "nur" der Retter und der Sohn vom "Lieben Gott" -
sondern er wurde von Gott als der Richter des Jüngsten Gerichts eingesetzt.

Und in der Bibel steht geschrieben, dass Jesus Christus
ein gerechter - aber auch knallharter Richter sein wird.
(Das kannst du im Klartext-Punkt 118 nachlesen.)

In der Bibel finden wir auch die direkte schriftliche Aufforderung,
den Herrn Jesus Christus zu fürchten:

„Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.“
(Epheser 5/21)

„Weil wir nun wissen, dass der Herr zu fürchten ist ...“
(2.Korinther 5/11)

In einer Kirche oder Glaubensgemeinschaft wird dir aber die Gottesfurcht nicht beigebracht.
Warum nicht ?
Weil dies ein sehr unbequemes Thema ist, und weil die "Gläubigen" es nicht hören wollen.
Es ängstigt sie !
Den meisten "Gläubigen" ist es nicht wichtig,
ob die Predigten ihnen helfen, später einmal ins ewige Leben zu gelangen -
sondern sie wollen jetzt etwas Wohlklingendes hören,
was ihnen einen momentanen Trost spendet und sie beruhigt.
Man könnte das mit Rauchern, Alkoholkranken oder Drogenabhängigen vergleichen.
Sie suchen auch die momentane Freude - was später für gesundheitliche Probleme
auf sie zukommen, das ist ihnen vorerst völlig egal. Jetzt muss es schön sein !

Statt sich Predigten über die Gottesfurcht "anzutun", ist es doch viel besser,
etwas vom "Lieben Gott" zu hören.

(Bitte lies auch den Klartext-Punkt 065. Sein Titel:
Wollen denn die Menschen überhaupt die Wahrheit hören ?)

Warnungen nehmen die meisten Menschen nicht ernst.
Wenn ein Verkehrsschild die Autofahrer vor einer Gefahr warnt, dann wissen
die es meist "besser" - und rasen mit unverminderter Geschwindigkeit weiter.

Warnt Jesus Christus die Menschen vor dem Jüngsten Tag und vor dem Jüngsten Gericht,
dann geht dies in das eine Ohr hinein - und zum anderen Ohr wieder hinaus.
Oftmals werden diejenigen, die diese warnenden Worte des Herrn erwähnen,
sogar als Fanatiker und Sektenanhänger abgestempelt - so ergeht es mir oftmals.

Deshalb verlangen die Menschen von ihren Predigern:

„Redet zu uns, was angenehm ist ..., was das Herz begehrt !“
(Jesaja 30/10)

Vor dem Jüngsten Gericht gelten keine Ausreden !

Trotzdem suchen und finden wir Menschen immer wieder andere Ausreden:

„Ich hatte keine Zeit ...“

„Das habe ich nicht gewusst ...“

Aber alle Ausreden, egal welche, werden vom Herrn nicht anerkannt !

„Es ist aus“ - so wird man sagen - „wir sind vernichtet !“
(Micha 2/4)

„Jawohl, ihr werdet keinen Anteil behalten in der Gemeinde des Herrn.“
(Micha 2/5)

Aber die Menschen wollen solch unbequeme Warnungen nicht hören.
Sie glauben es nicht. Stattdessen sagen sie:

„Solches soll man nicht predigen !
Wir werden nicht so zuschanden werden !
“

(Micha 2/6)

„Wenn ich ein Irrgeist wäre und ein Lügenprediger und predigte,
wie sie saufen und schwelgen sollen - das wäre ein Prediger für dies Volk !
“

(Micha 2/11)

„... sie halten des Herrn (ehrliches und aufrüttelndes) Wort für Spott und wollen es nicht haben.“
(Jeremia 6/10)

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Gottes Drohungen gegen die Sünder ängstigen die Menschen.
Also versuchen sie, es ins Lächerliche zu ziehen, damit es für sie nicht so hart klingt.
Heute merken wir dies, wenn von der Hölle gesprochen wird. Niemand hat davor echte Furcht,
weil das Thema auch immer ins Lächerliche gezogen wird, und nur Scherze darüber gemacht werden.

Da aber die Menschen die unbequeme Wahrheit aus der Bibel nicht annehmen wollen,
wird Gottes Wort von den Lügenpredigern "geformt" und "gebogen", bis es angenehm klingt.
So abgeschwächt wird es dann gepredigt - und die Leute hören es gern.

„... Propheten und Priester gehen alle mit Lüge um ...“
(Jeremia 6/13-15 und Jeremia 8/8-13)

Sie predigen ihre Halbwahrheiten „... meinem Volk, das so gern Lügen hört.“
(Hesekiel 13/19)

„Hört zu, ihr tolles Volk, das keinen Verstand hat (hört zu, ihr Wahnsinnigen),
die da Augen haben und sehen nicht,
Ohren haben und hören nicht !

(Ihr, die ihr euch nicht belehren lassen wollt.)
Wollt ihr mich nicht fürchten, spricht der Herr,
und vor mir nicht erschrecken
... ?“

(Jeremia 5/21-22)

Wenn die Kirchen oder Glaubensgemeinschaften nun aber etwas lehren würden,
was die Menschen nicht hören möchten,
dann wären die Kirchen bald leer und die Einnahmen würden wegbrechen.
Also wird das gepredigt, was die Menschen hören wollen.
Es geht auch schließlich niemand in's Kino, wenn schlechte Filme gezeigt werden.
Lies zu diesem Thema bitte unbedingt die Klartext-Punkte 105, 106 und 107.

„Aber dies Volk hat ein abtrünniges, ungehorsames Herz.
Sie bleiben abtrünnig
(sie wollen nicht sämtliche Gesetze von Gott einhalten)
und gehen ihrer Wege
und sprechen niemals in ihrem Herzen:

„Lasst uns doch den Herrn, unsern Gott, fürchten ...“

(Jeremia 5/23-24)

Die meisten Menschen weigern sich, die Gottesfurcht zu erlernen.
Sie glauben lieber den Lügenpredigern, die ihnen einreden,
dass es einen "Lieben Gott" gibt.

„... auf dass sich ja niemand bekehre von seiner Bosheit.“
(Jeremia 23/14)

Das Wort "Lieber Gott" ist ein Begriff aus dem Märchenbuch – und nicht aus der Bibel.
Du wirst diesen Begriff in der Bibel nicht finden.
Einige Begriffe, wie Gott in der Bibel bezeichnet wird,
hast du in diesem Klartext-Punkt bereits lesen können.
Oftmals steht auch geschrieben: „gerechter Gott“



Die Gottesfurcht wird sehr häufig in der Bibel erwähnt:

„... du sollst dich vor deinem Gott fürchten ...“
(3.Mose 19/14)

„... du sollst den Herrn, deinen Gott, fürchten und ihm dienen ...“
(5.Mose 6/13)

„Nur fürchtet den Herrn und dient ihm treu von ganzem Herzen ...“
(1.Samuel 12/24)

„Dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr folgen und ihn fürchten
und seine Gebote halten und seiner Stimme gehorchen und ihm dienen
...“

(5.Mose 13/5)

(Im bereits erwähnten Klartext-Punkt 041 erfährst du alles, was mit "Gott dienen" gemeint ist.)

„... damit sie dich fürchten allezeit (immer fürchten) ...“
(1.Könige 8/40)

„Und das Volk fürchtete den Herrn,
und sie glaubten ihm und seinem Knecht Mose.
“

(2.Mose 14/31)

Wenn wir Gott gehorchen und ihn fürchten, dann können wir
ganz sicher sein, dass Gott mit uns ist:

„Da gehorchten ...
und alle Übrigen vom Volk der Stimme des Herrn, ihres Gottes ...
und das Volk fürchtete sich vor dem Herrn.
Da sprach Haggai, der Bote des Herrn, der beauftragt war
mit der Botschaft des Herrn an das Volk:

„Ich bin mit euch, spricht der Herr.“

(Haggai 1/12-13)

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„So übervorteile nun keiner seinen Nächsten,
sondern fürchte dich vor deinem Gott;
denn ich bin der Herr, euer Gott.
“

(3.Mose 25/17-18)

Gottes Anweisung:

„... du ... sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der Herr.“
(3.Mose 19/32)

„... du sollst ... dich vor deinem Gott fürchten ...“
(3.Mose 25/36)

„Du sollst ... dich fürchten vor deinem Gott.“
(3.Mose 25/43)

„... fürchte den Herrn ...“
(Sprüche 24/21)

„... den Herrn, ... den fürchtet ...“
(2.Könige 17/36)

„... fürchtet Gott ...“
(1.Petrus 2/17)

„Es fürchte ihn alle Welt !“
(1.Chronik 16/30 und Psalm 96/9)

„Den Herrn, deinen Gott, sollst du fürchten,
ihm sollst du dienen, ihm sollst du anhangen
(eine feste Verbindung zu ihm aufbauen) ...“

(5.Mose 10/20)

„So fürchtet nun den Herrn und dient ihm treulich und rechtschaffen ...“
(rechtschaffen wird im Lexikon folgendermaßen beschrieben:
anständig, aufrichtig, ehrlich, zuverlässig, fair, treu)
(Josua 24/14)

„Nun fürchtet den Herrn und dient ihm treu von ganzem Herzen ...“
(1.Samuel 12/24)

„So halte nun die Gebote des Herrn, deines Gottes,
dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest.
“

(5.Mose 8/6)

Und er (der Engel) sprach mit großer Stimme: „Fürchtet Gott ... !“
(Offenbarung 14/7)

Gott wird uns immer wieder klarmachen,
dass wir Menschen niemals so stark werden wie er,
egal wie weit uns die Forschung und Wissenschaft noch führen wird.

„Den Allmächtigen erreichen wir nicht ...
(Wir werden niemals so stark und fähig wie Gott werden.)
Darum sollen ihn die Menschen fürchten ...“

(Hiob 37/23-24)

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Wieder die Aufforderung, sich nicht auf sich selbst zu verlassen, sondern Gott zu fürchten:

„Sei nicht stolz (auf dich),
sondern fürchte dich
(vor Gott) !“
(Römer 11/20)

Der folgende kurze Satz enthält vier ganz wichtige Aufträge, die uns Gott gibt:

„Tut also in der Furcht des Herrn, in Treue (zu Gott) und mit ganzem Herzen !“
(2.Chronik 19/9)

1. Wir sollen Gottes Wort in die Tat umsetzen - also alles tun, was er uns sagt.

2. Wir sollen Gott fürchten !

3. Wir sollen Gott treu sein - uns also nicht von den vielen Freuden oder Sorgen des Lebens
so beeinflussen lassen, dass wir kaum noch Zeit haben, uns um Gott und sein Wort zu kümmern.

4. Wir sollen das, was wir für Gott tun, von ganzem Herzen tun - und nicht nur „lau“ und halbherzig.

Hier nun noch einige Bibelzitate über die Gottesfurcht:

„Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen.“
(Psalm 36/2 und Römer 3/18)

Aber was ist die Folge, wenn man keine Gottesfurcht hat ?

„... sie gehorchten der Stimme des Herrn nicht.“
(Psalm 106/25)

Wer keine Gottesfurcht hat, wird Gott auch nicht gehorsam sein.

Wer es ablehnt, die Gottesfurcht zu erlernen,
wird vor dem Jüngsten Gericht ebenso abgeurteilt, wie die anderen Sünder.
Dies sage nicht ich - sondern Gott teilt uns dies mit:

„Und ich will zu euch kommen zum Gericht
und will ein schneller Zeuge sein gegen die
... mich nicht fürchten,
spricht der Herr
...“

(Maleachi 3/5)

Gott fragt:

„Bin ich Vater, wo ist meine Ehre ?
Bin ich Herr, wo fürchtet man mich ?
“

(Maleachi 1/6)

Und er fragt:

„Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen ?“
(2.Mose 10/3)

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Gott verlangt von dir (wie natürlich auch von mir - und von allen anderen Menschen):

„Mich sollst du fürchten und dich zurechtweisen lassen ...“
(Zefanja 3/7)

(Bitte lies zum Thema "ermahnen" auch im Klartext-Punkt 066 die wichtigen Infos.)

„... soll er eine Abschrift dieses Gesetzes ...
in ein Buch schreiben lassen (heute sind es Millionen Bibeln).
Das soll bei ihm
(oder bei ihr) sein, und er (oder sie) soll darin lesen sein (ihr) Leben lang,
damit er (sie) den Herrn, seinen (ihren) Gott, fürchten lernt,
dass er
(sie) halte alle Worte dieses Gesetzes ... und danach tue.
Sein
(ihr) Herz soll ... nicht weichen von dem Gebot weder zur Rechten noch zur Linken ...“

(5.Mose 17/18-20)

„Wer glaubt's aber, dass du so sehr zürnest (so sehr zornig bist),
und wer fürchtet sich vor dir in deinem Grimm ?“

(Psalm 90/11)

„Furchtbar bist du !
Wer kann vor dir bestehen, wenn du zürnest ?
Wenn du das Urteil lässest hören vom Himmel,
erschrickt das Erdreich und wird still, wenn Gott sich aufmacht, zu richten
...“

(Psalm 76/8-10)

„Der Weisheit Anfang ist die Furcht des Herrn ...“
(Sprüche 9/10)

„Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang.
Klug sind alle, die danach tun.
“

(Psalm 110/10)

„Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis.“
(Sprüche 1/7)

„Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören:
Fürchte Gott und halte seine Gebote;
denn das gilt für alle Menschen.
“

(Prediger Salomo 12/13)

Nun habe ich nicht vor, hier einen Horror-Bericht über Gott abzugeben.
Aber es ist nun mal eine Tatsache:
Unser himmlischer Vater ist zu denen gnädig und barmherzig, die ihn fürchten.

„... lässt er (Gott) seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten.“
(Psalm 103/11)

Zu denen aber, die seine Gesetze nicht einhalten,
und ihn immer wieder reizen und provozieren, ist Gott nicht gnädig !

„... mich (Gott) immer wieder reizen (provozieren) ...
Darum will ich auch (am Jüngsten Tag) mit Grimm (zornig) an ihnen handeln,
und mein Auge soll ohne Mitleid auf sie blicken, und ich will nicht gnädig sein.
Wenn sie auch mit lauter Stimme mir in die Ohren schreien,
will ich sie doch nicht hören.
“

(Hesekiel 8/18)

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Gott sagt es uns knallhart voraus, dass er unsere Gebete und unser Schreien nicht hören will,
wenn wir nicht einhundertprozentig nach seinen Gesetzen leben wollen - uns also weigern,
ihm gehorsam zu sein:

„Dann werden sie nach mir rufen, aber ich werde nicht antworten;
sie werden mich suchen und nicht finden.
“

(Sprüche 1/28)

„... und wenn sie zu mir schreien, will ich sie nicht hören.“
(Jeremia 11/11)

„Wenn ihr dann schreien werdet ... so wird euch der Herr ... nicht erhören.“
(1.Samuel 8/18)

Nur wer sich zu einhundert Prozent zu Gott bekehrt, kann mit der Gnade von ihm rechnen.

„Denn der Herr, euer Gott, ist gnädig und barmherzig
und wird sein Angesicht nicht von euch wenden,
wenn ihr euch zu ihm bekehrt.
“

(2.Chronik 30/9)

Zu Gott bekehren heißt:

Von ganzem Herzen versuchen, alle seine Gesetze in die Tat umzusetzen -
nur dann ist Gott gnädig und barmherzig !

Dass du alle Gesetze Gottes befolgen sollst, das lies bitte im Klartext-Punkt 008 nach.

Und dass es deine Aufgabe ist, die Worte (und Gesetze) von Gott und Jesus in die Tat umzusetzen,
erfährst du in den Klartext-Punkten 010, 012 und 016.

Aber sehr viele Menschen leben so weiter, wie sie immer gelebt haben -
weil sie keine Gottesfurcht besitzen.
Sie denken, dass Gott auch dann zu ihnen gnädig ist,
wenn sie ihr sündiges Leben im Verborgenen weiterführen.
Nach außen hin fromm tun - aber heimlich so weiterleben wie bisher.

Denn sie sprechen: „... der Herr sieht uns nicht.“
(Hesekiel 9/9)

Darauf antwortet Gott:

„Darum soll mein Auge ohne Mitleid auf sie blicken,
ich will auch nicht gnädig sein,
sondern will ihr Tun
(am Jüngsten Tag) auf ihren Kopf kommen lassen.“

(Hesekiel 9/10)

„... dass du den Herrn, deinen Gott, fürchtest,
dass du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst
und dem Herrn, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele
(also nicht „lau“),
dass du die Gebote des Herrn hältst ...
auf dass dir's wohlgehe.“

(5.Mose 10/12-13)

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„... dass du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, ...
auf dass dir's wohlgehe.“

(5.Mose 10/12-13)

Für die Gottesfurcht bekommen wir also das Gute als Gegenleistung:

„... auf dass dir's wohlgehe.“

Dies kannst du auch in den folgenden Bibelzitaten nachlesen.

Wenn wir für die Gottesfurcht sogar eine positive Gegenleistung vom Herrn bekommen,
dann wären wir doch wirklich dumm, wenn wir die Gottesfurcht ablehnen !

„... dass wir den Herrn, unsern Gott, fürchten, auf dass es uns wohlgehe ...“
(5.Mose 6/24)

„... lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten.“
(Psalm 103/11)

„Wie sich ein Vater über seine Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten.
“

(Psalm 103/13)

„Wie groß ist deine Güte, Herr,
die du bewahrt hast denen, die dich fürchten
...“

(Psalm 31/20)

Wer Gott fürchtet, hat ihn zum Freund - was kann man sich Besseres wünschen ?

„Der Herr ist denen Freund, die ihn fürchten;
und seinen Bund lässt er sie wissen.
“

(Psalm 25/14)

„Der Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten ...“
(Psalm 147/11)

Aber es gibt eben doch diesen Wermutstropfen: Wer Gott zum Freund haben möchte,
muss auch genau das tun, was Gott verlangt - muss also gehorsam sein.
Und genau das schreckt viele Menschen ab.
Sie möchten, dass Gott alles für sie tut - aber sie möchten für Gott nichts tun.

Aber so funktioniert keine Freundschaft - auch nicht die menschliche Freundschaft.
Echte Freundschaft ist immer ein gegenseitiges Geben und Nehmen.

„... wer ihn (Gott) fürchtet und
recht tut, der ist ihm angenehm
“ (den mag Gott).

(Apostelgeschichte 10/35)

„Weisheit bringt Vorteil und Gewinn.“
(Prediger Salomo 10/10)

Das bedeutet nicht, dass die Klugen Gewinn machen und Vorteile haben.
Weisheit bedeutet ja Gottesfurcht.
Wer Gottesfurcht besitzt, wird durch Gott im Leben beschützt und unterstützt.
Das ist der höchste Vorteil und Gewinn, den ein Mensch haben kann.

„Sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.
Und ich will ihnen einerlei Sinn und einerlei Wandel geben

(ausgerichtet nach Gottes Gesetzen und Geboten),
dass sie mich fürchten ihr Leben lang,
auf dass es ihnen wohlgehe
...“

(Jeremia 32/38-39)

Gottes Zusage:

„Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen,
dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun,
und will ihnen Furcht vor mir ins Herz geben, dass sie nicht von mir weichen.
Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun
...“

(Jeremia 32/40-41)

Wer Gottesfurcht in sich aufkommen lässt, kann also damit rechnen,
dass der Herr ihm (oder ihr) Gutes tut.

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„... wie Geld beschirmt, so beschirmt auch Weisheit (Gottesfurcht) ...
die Weisheit erhält das Leben dem, der sie hat.“

(Prediger Salomo 7/12)

Dazu die folgende Erklärung:

Wer Gottesfurcht hat, wird sich so verhalten,
dass Gott denjenigen (oder diejenige) für sein ewiges Reich haben möchte.

„... die Weisheit (die Gottesfurcht) erhält das Leben dem (verhilft dem Menschen zum ewigen Leben),
der sie (die Gottesfurcht) hat.“

(Prediger Salomo 7/12)

Wer Gottesfurcht hat, diesen Menschen tut Gott Gutes und hilft ihnen.
So sorgt die Gottesfurcht dafür, dass man sehr viele Vorteile hat:

„Doch ist seine Hilfe nahe denen, die ihn fürchten ...“
(Psalm 85/10)

Wie gut haben es all diejenigen, die den Herrn fürchten, sich von ganzem Herzen bemühen,
sein Wort in die Tat umzusetzen, die ihm dienen, und die Frucht für ihn bringen,
um ihm so ihre tiefe Dankbarkeit für alles zu beweisen.

Aber viele Menschen gehen nicht auf Gottes Weg, sind ihm nicht gehorsam, sondern
lehnen sich gegen seine Gebote und Gesetze auf und gehen ihre eigenen Wege.

„Aber dies Volk hat ein abtrünniges, ungehorsames Herz.
Sie bleiben abtrünnig
(sie wollen nicht sämtliche Gesetze von Gott einhalten)
und gehen ihrer Wege
und sprechen niemals in ihrem Herzen:

„Lasst uns doch den Herrn, unsern Gott, fürchten,
der uns Frühregen und Spätregen gibt zur rechten Zeit
und uns die Ernte treulich und jährlich gewährt

(der es uns ermöglicht, dass wir jedes Jahr ernten können).“

(Jeremia 5/23-24)

Viele verhalten sich halsstarrig, obwohl es in Gottes Wort heißt:

„Siehe, des Herrn Auge achtet auf alle, die ihn fürchten,
... dass er sie errette vom Tode und sie am Leben erhalte in der Hungersnot.“

(Psalm 33/18-19)

„Wohl dem (dem geht's gut), der den Herrn fürchtet
und auf seinen Wegen geht !
Du wirst dich nähren von deiner Hände Arbeit;
wohl dir, du hast's gut

(Psalm 128/1-2)

„Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten
und hilft ihnen heraus
“ (aus ihren Problemen).

(Psalm 34/8)

„Wer den Herrn fürchtet, hat eine sichere Festung
und auch seine Kinder werden beschirmt
“ (geschützt).

(Sprüche 14/26)

(Im Klartext-Punkt 045 erfährst du, was Gott versprochen hat, für wen er sorgen will.)

„Die Furcht des Herrn führt zum (ewigen) Leben;
man wird satt werden und sicher schlafen, von keinem Übel heimgesucht.
“

(Sprüche 19/23)

„Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen !
Denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel.
“

(Psalm 34/10)

„... fürchte den Herrn und weiche vom Bösen.
Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken
“ (das macht dich gesund).

(Sprüche 3/7)

„Die Gnade aber des Herrn währet von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen,
die ihn fürchten.
“

(Psalm 103/17)

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„Die ihr den Herrn fürchtet, hoffet auf den Herrn !
Er ist ihre Hilfe und Schild
“ (Schutz).

(Psalm 115/11)

„Er segnet, die den Herrn fürchten, die Kleinen und die Großen.“
(Psalm 115/13)

„Siehe, so wird gesegnet der Mann, der den Herrn fürchtet.“
(Psalm 128/4)

„Wohl dem (der hat es gut), der Gott allewege (immer) fürchtet !“
(Sprüche 28/14)

„Wohl dem, der den Herrn fürchtet,
der große Freude hat an seinen Geboten !
“

(Psalm 112/1)

„... lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt.“
(Hebräer 12/28)

„Ich (Gott) sehe (achte) aber auf den Elenden und auf den, der ... erzittert vor meinem Wort.“
(Jesaja 66/2)

„So hatte nun die Gemeinde Frieden ...
und lebte in der Furcht des Herrn ...“

(Apostelgeschichte 9/31)

Wer Gott fürchtet, wird Gottes Wort verstehen.

„Wer ist der Mann, der den Herrn fürchtet ?
Er
(Gott) wird ihm den Weg weisen (durch Gottes Ratschläge aus der Bibel),
den er wählen soll.“

(Psalm 25/12)

Du wirst nun selbst erkannt haben, dass es nur Vorteile bringt, wenn man Gottesfurcht erlernt.
Also warum sollte man sich dagegen wehren und die Gottesfurcht ablehnen ?

Die Gottesfurcht kommt aber nicht plötzlich über Nacht, so wie auch Weisheit nicht
durch einen großen Knall in den Kopf eines Menschen gelangt. Es dauert einige Zeit -
und du musst es selbst wollen – und du musst Geduld haben. Aber schiebe dieses
Problem nicht nur vor dir her, denn du weißt nicht, wie viel Zeit dir Gott noch gibt !

„Denn es wird niemand gesagt, wann er (oder sie)
vor Gott zum Gericht erscheinen muss.“

(Hiob 34/23)



Gott möchte uns vor der Sünde bewahren, denn die Sünde ist der Grund,
warum wir nicht in Gottes Reich dürfen - dort gibt es nämlich keine Sünde !

Mit der Gottesfurcht bekommen wir ein Hilfsmittel, mit dem die Sünde verhindert werden kann.

Im Klartext-Punkt 024 erfährst du, dass Gott die Menschen in Versuchung führt,
um zu prüfen, ob sie ihm gehorsam sind - oder ob sie
ihre eigenen Interessen in den Vordergrund stellen.

Durch die Gottesfurcht sollen wir den nötigen Respekt vor dem Herrn aufbauen.

Respekt hat Gehorsam zur Folge - und Gehorsam bewahrt uns vor der Sünde.

„... Gott ist gekommen, euch zu versuchen,
damit ihr's vor Augen habt, wie er zu fürchten sei,
und ihr
(Dank der Gottesfurcht) nicht sündigt.“

(2.Mose 20/20)

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In den bereits erwähnten Klartext-Punkten 010, 012 und 016 erfährst du,
dass es sehr wichtig ist, die Worte des Herrn in die Tat umzusetzen.

Dieses Umsetzen in die Tat soll aber von ganzem Herzen erfolgen - und nicht lässig !

Gott hasst die Lässigkeit und die Gleichgültigkeit !

Denke immer an folgende Warnungen von Gott:

„Verflucht sei, wer des Herrn Werk lässig tut ...“
(Jeremia 48/10)

Auch Jesus Christus ist gegen Halbherzigkeit und Trägheit.
Er warnt uns:

„Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist.“
(Wenn du Jesu Worte nicht mit Begeisterung in die Tat umsetzt,
  dann verhältst du dich in seinen Augen lau.
)
„Weil du aber lau bist ...
werde ich dich ausspeien
(ausspucken)
aus meinem Munde.“ (Deshalb will ich dich nicht in meinem Reich.)
(Offenbarung 3/15-16)



„Verflucht sei, wer nicht alle Worte dieses Gesetzes erfüllt,
dass er
(oder sie) danach tue !“

(5.Mose 27/26)

„... verflucht sind, die von deinen Geboten abirren.“
(Psalm 119/21)

„Wer das Wort (Gottes) verachtet, muss dafür büßen;
wer aber das Gebot fürchtet, dem wird es gelohnt.
“

(Sprüche 13/13)



Abraham besaß Gottesfurcht und war dem Herrn gehorsam.
Deshalb wurde er von Gott gesegnet - so steht es in der Bibel geschrieben:

„Weil du solches getan hast ...
will ich dein Geschlecht segnen ...
weil du meiner Stimme gehorcht hast.“

(1.Mose 22/16-18)

Abraham war ein Mensch, der dem Herrn hundertprozentig gehorsam war.
Er tat das, was der Herr ihm sagte - ohne zu zögern - ohne zu murren -
ohne lange herumzudiskutieren (und wie verhalten wir uns ?) -
er tat dies aus Gottesfurcht.
Das wird uns in der Bibel an einem haarsträubenden Beispiel bewiesen
(dazu gleich mehr).

Gott stellt uns Menschen manchmal vor sehr schwere Prüfungen.
(Lies über Gottes Prüfungen bitte auch den Klartext-Punkt 023.)

Was ich nun versuche, dir zu erklären, setzt eine Klarstellung voraus:

Gott und Jesus verlangen keine Menschenopfer !

Töten ist Sünde !

Wer dir etwas anderes einreden möchte - der lügt !

Dies musst du wissen, um das nun folgende nicht falsch zu verstehen.

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Gott verlangt von uns unbedingten Gehorsam.

Im 1.Buch Mose 22/1-19 erfahren wir:

Gott wollte wissen, ob Abraham ihm wirklich gehorsam ist.
Deshalb sandte er einen Engel und ließ ihm ausrichten, er möge seinen einzigen Sohn opfern.

Ich möchte nicht wissen, wie es in Abrahams Herz ausgesehen hat, als er diese Nachricht erhielt.
Aber er liebte Gott über alles - und so ging er mit seinem Sohn zu einem Berg, um ihn dort zu opfern.

In letzter Sekunde griff Gott allerdings in das Geschehen ein - und verhinderte die Tötung des Jungen.

Der Herr hatte erkannt, dass Abraham ihm gehorcht hätte.

Gott versprach Abraham seinen Segen: „... weil du meiner Stimme gehorcht hast.“
(1.Mose 22/18)

Wir erwarten auch Gottes Segen - aber gehorchen wir dem Herrn ?

Sind wir bereit, ihm Opfer zu bringen ?

Ich rede nicht von Menschenopfer !

Ich denke beispielsweise an Gottes Zehnten.
Dies ist auch ein Opfer, das der Herr von uns fordert - aber geben wir es ihm ?

Sind wir Gott also gehorsam ?

Üben wir Verzicht, um dem Herrn finanzielle Opfer bringen zu können ?

Kümmern wir uns intensiv um die Bedürftigen in der Dritten Welt ?

Viele "Gläubige" oder "Christen" kümmern sich als Erstes um sich und um ihre Interessen.

Sollte dann noch Geld übrig bleiben, dann geben sie Gott diese Almosen.

Aber so will es Gott nicht !

Er ist der Herr - und kein Bettler !

Nicht aus Spaß nennt er den Zehnten auch: "die Erstlinge".

Gott erwartet, dass wir zuerst unsere Verpflichtungen ihm gegenüber erfüllen -
und dann an uns und unsere Ausgaben denken.

(Lies dazu bitte den Klartext-Punkt 094.)

Kommen wir aber noch einmal zurück zu Abraham und dessen Gehorsam gegenüber Gott.

In der Bibel steht geschrieben, dass der Engel des Herrn beobachtet hatte,
wie Abraham gegenüber Gott gehorsam war, und dafür sogar seinen einzigen
und geliebten Sohn geopfert hätte.

Daraufhin sprach der Engel:

„Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts;
denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest
...“

(1.Mose 22/12)

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Sei du klug und weise, und nimm die Ratschläge aus der Bibel an !

„... Weisheit (Gottesfurcht) ist bei denen, die sich raten lassen“ (die also die Ratschläge annehmen).
(Sprüche 13/10)

Und welchen Rat bekommen wir ?

Uns wird geraten:

„Und da ihr den als Vater anruft,
der ohne Ansehen der Person
einen jeden richtet nach seinem Werk,
so führt euer Leben
... in Gottesfurcht ...“

(1.Petrus 1/17)

„Dienet dem Herrn mit Furcht ...“
(Psalm 2/11)

„Und die Leute fürchteten den Herrn sehr ...“
(Jona 1/16)

Es gibt sehr viele Menschen (leider sind auch viele "Gläubige"
und "Christen" darunter), die wollen nichts von der Gottesfurcht hören.

Das ist verständlich, denn es zerstört ihr Bild vom "Lieben Gott".
Sie erfinden immer wieder Ausreden und Sprüche,
weil sie keinesfalls Gottesfurcht erlernen wollen.

„Du verantwortest dich mit Worten, die nichts taugen,
und dein Reden ist nichts nütze.
Du selbst zerstörst die Gottesfurcht
(obwohl du meinst, dass du ein Christ seiest) ...“

(Hiob 15/3-4)

„... damit sie dich (Gott) fürchten
und wandeln in deinen Wegen
(damit sie Gottes Gesetze einhalten) alle Tage“ (also immer).

(2.Chronik 6/31)

Nun folgt eine ganz klare und wichtige Aussage.
Es gibt nur diese zwei Möglichkeiten:

„Wer den Herrn fürchtet, der wandelt auf rechter Bahn (geht auf dem richtigen Weg);
wer ihn (Gott) aber verachtet, der geht auf Abwegen.“

(Sprüche 14/2)

Man kann Gott entweder nur fürchten,
oder ihn nur verachten, wie es die Gottlosen tun.
Ein "Ding dazwischen" gibt es für Gott nicht.
Viele Menschen (leider auch "Christen" und "Gläubige") sagen sich:
„Ich verachte doch Gott nicht !“
Aber sie fürchten ihn auch nicht.
Sie verhalten sich „lau“ (um die Worte von Jesus Christus zu benutzen).
Aber für Gott gibt es nur: ihn fürchten - oder ihn verachten.

Vergiss das niemals !

„Wer den Herrn fürchtet, der wandelt auf rechter Bahn (hält Gottes Gesetze ein) ...“
(Sprüche 14/2)

Geh also auf Gottes Wegen !
Wenn du nach Gottesfurcht suchst,
wirst du Gott und Jesus finden – aber viele weltliche Freunde verlieren !

Hier nun ein Tipp, welche Freunde für dich gut wären:

„Ich halte mich zu allen (ich suche die Gemeinschaft mit allen),
die dich (Gott) fürchten und deine Befehle halten.“

(Psalm 119/63)

Gott möchte, dass alle Menschen auf dieser Erde ihn fürchten.

„... auf dass alle Völker auf Erden deinen Namen erkennen und dich fürchten ...“
(2.Chronik 6/33)

„... ich bin ein großer König“, spricht der Herr ...
„und mein Name ist gefürchtet unter den Heiden.“

(Maleachi 1/14)

Mit Heiden sind in diesem Fall nicht die Ungläubigen gemeint,
sondern die Menschen, die nicht zum jüdischen Volk Gottes gehören,
aber trotzdem Gottesfurcht erlernt haben.

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In der Bibel lesen wir:

„Du verwirfst alle, die von deinen Geboten abirren ...“
(Psalm 119/118)

Wer sich nicht von ganzem Herzen bemüht, Gottes Gesetze und Gebote einzuhalten,
"kündigt" die Verbindung zum Herrn auf. Er (beziehungsweise sie) weicht
vom Weg Gottes ab - weicht demzufolge auch vom Herrn ab.
Aber dies bekommt uns schlecht - das können wir
schwarz auf weiß in der Bibel nachlesen:

„Er urteilt sie ab wie die Gottlosen ...
weil sie von ihm gewichen sind ...“

(Hiob 34/26-27)

Die intensive Verbindung zu Gott aufrechtzuerhalten ist also sehr, sehr wichtig.

(Lies zum Thema Verbindung zu Gott bitte auch den Klartext-Punkt 039.)



Oftmals ist in der Bibel von Gottes Bund die Rede.
Was ist damit gemeint ?

Gott sagte:

„Denn mein Bund mit ihm war, dass ich ihm Leben und Frieden gab,
und ich gab ihm Furcht, dass er mich fürchtete und meinen Namen scheute.
“

(Maleachi 2/5)

Gott gab einem jeden von uns Leben, und Gott gab uns in unserem Land Frieden.
Also erfüllte Gott seinen Teil des Bundes. Aber erfüllen wir unseren Teil ?
Haben wir denn wirklich Gottesfurcht ?

Und wie sieht es aus mit dem zweiten Teil des Satzes ?
Dort heißt es:

„... dass er mich fürchtete und meinen Namen scheute.“

Scheuen denn die Menschen Gottes Namen ?
Oftmals missbrauchen sie ihn regelmäßig völlig unüberlegt.
Sogar sogenannte "Christen" und "Gläubige" tun dies,
obwohl sie sicherlich das irgendwann mal auswendig gelernte
Gebot Gottes daherplappern könnten:

„Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen
(auch nicht unnützlich benutzen),
denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“

(2.Mose 20/7 und 5.Mose 5/11)

Wie oft hört man aber die Menschen sagen: „Gott sei Dank ...“
Falls sie wirklich diesen Dank an Gott ernsthaft anderen Menschen mitteilen wollen,
dann hätte niemand etwas dagegen einzuwenden, aber sie reden diese Worte gedankenlos daher.
Hier noch einige weitere Sprüche, die für Gott eine Lästerung seines Namens darstellen,
aber im täglichen Gerede vieler Menschen Normalität sind:

„Um Gottes Willen ...“

„Oh, mein Gott ...“

„Gott bewahre ...“

„In Gottes Namen ...“

„Herr Gott nochmal ...“

„Oh, Gott, oh Gott ...“

„Ach du Lieber Gott ...“

„Ach Gott, ach Gott ...“

„Großer Gott ...“

„Allmächtiger Gott ...“

„Oh, Gott, habe ich mich erschrocken ...“

„Mein Gott, stellst du dich aber ungeschickt an ...“

„Lieber Gott, bitte lass es schnell Feierabend werden.“

„Das ist, weiß Gott, keine gute Idee ...“

„Leider Gottes hat es nicht funktioniert ...“

„Dein Wort in Gottes Ohr ...“

„In aller Herrgottsfrühe ...“

„Gottchen, ist das Kind aber niedlich ...“

Man könnte diese Aufzählung von unbedachten Gotteslästerungen noch mit vielen Sätzen ergänzen.
Sogar beim Fluchen (was ja an sich schon eine Sünde ist) missbrauchen die Menschen Gottes Namen:
„Herr Gott nochmal, beeile dich endlich, sonst kommen wir zu spät zum Gottesdienst !“

Auch wird die Begrüßung: „Grüß Gott.“ so oft gesagt.
Aber was hat Gott mit einem menschlichen Gruß zu tun ?

Im Vaterunser sprechen wir:

„Unser Vater im Himmel !
Dein Name werde geheiligt.
“

(Matthäus 6/9 und Lukas 11/2)

Aber dann wird Gottes Name bei allen unpassenden Gelegenheiten "in den Mund genommen".

In der Bibel steht geschrieben:

„Ihr sollt ... den Namen eures Gottes nicht entheiligen ...“
(3.Mose 19/12)

Gott selbst warnt uns:

„Entheiligt nicht meinen heiligen Namen ...“
(3.Mose 22/32)

„Wie lange lästert mich dies Volk ?“
(4.Mose 14/11)

Lies zu diesem Thema bitte auch den Klartext-Punkt 108. Sein Titel:
Warum wird über Gott und Jesus Christus gelästert und gelacht ?

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Wenn man diese Menschen ermahnen würde, dann mangelt es ihnen oftmals an Einsicht.

Wobei wir nun zu einem zweiten Punkt gekommen sind,
der genauso wichtig wie die Weisheit (die Gottesfurcht) ist:

Die Einsicht !

An der gleichen Stelle, an der uns in der Bibel erklärt wird,
dass Weisheit die Gottesfurcht ist,
wird uns auch genau gesagt, was Einsicht bedeutet.

Hätte mich jemand gefragt (noch bevor ich die Bibelstelle kannte), dann hätte ich nicht
so kurz und bündig die Erklärung geben können. Aber Gott kann es !
In seinem Wort heißt es:

Einsicht ist: das Böse meiden !
(Hiob 28/28)

Eigentlich ganz logisch.
Wenn ich einsichtig geworden bin, dann tue ich das nicht mehr,
wofür ich soeben "angemeckert" wurde.
Wenn dann noch die Liebe dazukommt,
dann unterdrücke ich diesen Fehler sogar gern !
Wer also Gott und Jesus Christus liebt, wird von ganzem Herzen versuchen,
die Fehler (Sünden) nicht mehr zu wiederholen.

Ein echter Gläubiger oder echter Christ hat drei gute Gründe zur Einsicht zu kommen:

1. Die zugesicherte und garantierte Aussicht auf das ewige Leben in Gottes Reich,

2. die Furcht, diese Belohnung zu verlieren – also die Gottesfurcht und

3. die Liebe zu Gott und Jesus Christus.

Das sind die drei tragenden Säulen, auf denen ein fester Glaube wachsen kann !

Und so kann die Einsicht gut gedeihen.
Sie wächst allerdings auch nicht innerhalb von drei Minuten heran.

Aber du kannst die Weisheit und die Einsicht gut pflegen,
indem du das Gelesene aktiv in die Tat umsetzt !

Denke immer daran:
Wir sollen nicht lau oder träge sein, sondern aktiv werden ...
„... damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben.“
(Hebräer 2/1)

„... der Weisheit Anfang ist:
Erwirb Weisheit, und erwirb Einsicht
mit allem, was du hast.
“

(Sprüche 4/7)

Also nicht „lau“, sondern mit aller Kraft und mit Ausdauer.
Nicht nur ab und zu mal in der Bibel (oder in den Klartext-Infos) lesen,
wenn du gerade mal etwas Zeit hast, sondern zielgerichtet und geplant Zeit im Alltag freimachen,
um die Worte von Gott und Jesus zu lesen, und um sie dann verstehen zu können.

Falls du sagst (oder denkst), dass du kaum - oder keine Zeit hast, um in der Bibel
(und erläuternd dazu in diesen Klartext-Infos) zu lesen,
dann möchte ich dir den Klartext-Punkt 005 empfehlen.

Lies bitte im Klartext-Punkt 003 nach, wie auch du die Bibel verstehen kannst.

Und wie aus dir ein echter Christ wird, der sich seiner Rettung
am Jüngsten Tag ganz sicher sein kann,
das erfährst du im Klartext-Punkt 001.

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„Weisheit (Gottesfurcht) erwerben ist besser als Gold
und Einsicht
(das Böse meiden) erwerben edler als Silber.“

(Sprüche 16/16)

„Lass dein Herz meine Worte aufnehmen;
halte meine Gebote
(nicht nur die zehn Gebote),
so wirst du leben (dann bekommst du das ewige Leben).
Erwirb Weisheit, erwirb Einsicht,
vergiss sie nicht
und weiche nicht von der Rede meines Mundes
(tue, was Gott dir sagt);
verlass sie nicht (Gottes Rede),
so wird sie dich bewahren (dann wirst du gewarnt - noch bevor du sündigst);
liebe sie (Gottes Ermahnung), so (dann) wird sie dich behüten.“

(Sprüche 4/4-6)

„Kaufe Wahrheit
und verkaufe sie nicht, die Weisheit
(lass dir nicht die Gottesfurcht nehmen
und lass dir die Gottesfurcht auch nicht von anderen Menschen ausreden)
,
die Zucht (Gottes Erziehung) und die Einsicht“ (lass dir auch nicht nehmen).

(Sprüche 23/23)

„... wenn du meine Rede annimmst und meine Gebote behältst,
sodass dein Ohr auf Weisheit Acht hat,
und du dein Herz der Einsicht zuneigst,
...
wenn du sie suchst wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen:
dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen
und die Erkenntnis Gottes finden.
Denn der Herr gibt Weisheit
(Gottesfurcht),
und aus seinem Munde (durch das Lesen der Bibelzitate) kommt Erkenntnis und Einsicht.“

(Sprüche 2/1-6)

„Wohl dem Menschen, der Weisheit (Gottesfurcht) erlangt (bekommt),
und dem Menschen, der Einsicht gewinnt (der das Böse meidet) !
Denn es ist besser, sie
(die Weisheit und die Einsicht) zu erwerben, als Silber,
und ihr Ertrag ist besser als Gold.
Sie ist edler als Perlen,
und alles, was du wünschen magst, ist ihr nicht zu vergleichen.

... lass sie nicht aus deinen Augen weichen,
bewahre Umsicht und Klugheit !
Das wird Leben sein
(das wird dir zum ewigen Leben verhelfen) ...
Dann wirst du sicher wandeln auf deinem Wege, sodass dein Fuß sich nicht stoßen wird.
Legst du dich, so wirst du dich nicht fürchten,
und liegst du, so wirst du süß schlafen.
“

(Sprüche 3/13-24)

Beides ist gleich wichtig und wertvoll:

Die Gottesfurcht (Weisheit) und die Einsicht (indem man das Böse meidet).

„Denn Weisheit (Gottesfurcht) ist besser als Perlen,
und alles, was man wünschen mag, kann ihr nicht gleichen.
“

(Sprüche 8/11)

„... wer Weisheit (Gottesfurcht) erwirbt, hat mehr als Perlen.“
(Hiob 28/18)

„Ein verständiges Herz erwirbt Einsicht,
und das Ohr der Weisen sucht Erkenntnis.
“

(Sprüche 18/15)

„Lehre mich heilsame Einsicht (damit ich das Böse meide)
und Erkenntnis; denn ich glaube deinen Geboten.“

(Psalm 119/66)


Viele Menschen sind der Meinung, dass sie klug und weise sind,
wenn sie sich beispielsweise sogar im Urlaub in fernen Ländern
in der jeweiligen Landessprache verständigen können.
Dafür lernen sie Vokabeln und besuchen Sprachkurse.
Aber zählt das für Gott ?
Es gibt noch unzählige Beispiele, was wir Erdenbewohner als "Weisheit" bezeichnen.
Aber was sagt Gott dazu ?

„Denn die Weisheit dieser Welt (gelernte Intelligenz)
ist Torheit bei Gott.“

(1.Korinther 3/19)

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Leider gibt es sehr viele "Christen", die sagen:
„Also, so weit gehe ich nicht mit: Gottesfurcht und so ...“
Sie bauen sich einen "Glauben" auf,
der immer schön gemütlich und bequem bleiben soll - bis zum Tod.
Und dann hoffen sie, dass sie mit offenen Armen im Paradies empfangen werden.
Wenn sie sich da mal nicht täuschen.
Aber leider wollen sie keine Lehren annehmen.
Sie sind der Meinung, dass sie auf dem richtigen Weg sind.
Zitate aus der Bibel nehmen sie nicht an. Das, was ihnen einmal beigebracht wurde,
das sehen sie als die richtige Lehre an. Davon gehen sie keinen Schritt ab.
Auch wenn in der Bibel etwas ganz anderes geschrieben steht - sie bleiben bei ihrem einmal Gelernten.
Sie sind uneinsichtig - sie haben keine Einsicht.
Aber das muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden.
Gott und Jesus Christus setzen auf Freiwilligkeit - und nicht auf Zwang.

„Denn ich bezeuge ihnen, dass sie Eifer für Gott haben, aber ohne Einsicht.“
(Römer 10/2)

„Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit (an Gottesfurcht) mangelt
(aber auch, wenn jemand die Worte in der Bibel noch nicht versteht),
so bitte er Gott, der jedermann gern gibt (alles das, was in Gottes Interesse liegt)
... so wird sie (die Weisheit / Gottesfurcht) ihm gegeben werden.
Er
(oder sie) bitte aber im (festen) Glauben und zweifle nicht;
denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird.
Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde.
Ein Zweifler ist unbeständig in allen seinen Wegen.
“

(Jakobus 1/5-8)

Zum Thema Zweifel findest du im Klartext-Punkt 062 zahlreiche Ratschläge -
und eine Warnung, die die Gottesfurcht in dir höchstwahrscheinlich wachsen lässt.
Dort erfährst du nämlich, dass Zweifel sogar tödlich sind.



„Dies sind die Gesetze und Gebote und Rechte,
die der Herr, euer Gott geboten hat, dass ihr sie lernen und tun sollt
...
damit du dein Leben lang den Herrn, deinen Gott fürchtest
und alle seine Rechte und Gebote hältst,

... du sollst es hören und festhalten (dir merken) dass du es tust,
auf dass dir's wohlgehe.
“

(5.Mose 6/1-3)

Und nun noch einige Bibelzitate zur Gottesfurcht:

„Die Furcht des Herrn ist Zucht (Erziehung), die zur Weisheit führt ...“
(Sprüche 15/33)

Erziehung nehmen aber nicht alle Menschen an.
Deshalb erlerne Demut (siehe Klartext-Punkt 072), damit Gott dich erziehen kann.

„Wo Hochmut ist, da ist auch Schande;
aber Weisheit
(Weisheit bedeutet laut Bibel Gottesfurcht)
ist bei den Demütigen.“

(Sprüche 11/2)

„Ich, die Weisheit (die Gottesfurcht), wohne bei der Klugheit
und weiß guten Rat zu geben.
“

(Sprüche 8/12)

Wer von Gott durch den Heiligen Geist Weisheit bekam, ist bereit, die Ermahnungen, Ratschläge
und Warnungen des Herrn anzunehmen. Derjenige (oder diejenige) lässt sich also etwas sagen.

„Die Weisheit aber von oben her (die uns Gott gibt)
ist ... friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen ...“

(Jakobus 3/17)

Im Klartext-Punkt 075 kannst du einiges zum Thema Weisheit und Klugheit nachlesen,
und im Klartext-Punkt 013 findest du Infos über den Heiligen Geist.

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„So ist Weisheit (die Gottesfurcht) gut für deine Seele;
wenn du sie findest, wird’s dir am Ende wohlgehen
und deine Hoffnung
(auf das ewige Leben) wird nicht umsonst sein.“

(Sprüche 24/14)

Wer Gottesfurcht in sich hat, wird nicht bereit sein, etwas Böses zu tun.

„Die Furcht des Herrn hasst das Arge (das Schlechte, das Böse) ...“
(Sprüche 8/13)

Wer weiß, welche Kraft und Macht Gott hat,
in dem müsste eigentlich Gottesfurcht aufkommen.

„Alle Welt fürchte den Herrn,
und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnet.
Denn er spricht, so geschieht's, er gebietet, so steht's da.
“

(Psalm 33/8-9)

„Rühmet (lobt) den Herrn, die ihr ihn fürchtet ...“
(Psalm 22/24)

„Dein Herz sei nicht neidisch auf den Sünder;
sondern trachte
(suche zielstrebig) täglich nach der Furcht des Herrn ...“

(Sprüche 23/17)

„Fürsten (also mächtige Menschen) verfolgen mich ohne Grund;
aber mein Herz fürchtet sich nur vor deinen
(Gottes) Worten.“

(Psalm 119/161)

Gott und Jesus Christus haben es allen Menschen vorausgesagt,
dass es nicht leicht ist, in ihr Reich zu gelangen.
Mit der Gottesfurcht wurde dir eine große Hilfe vom Herrn angeboten.
Nimmst du diese Hilfe (die Gottesfurcht) an ?
Es liegt an dir, sie zu nutzen !
Sehr viele Menschen nutzen die Gottesfurcht leider nicht.
Sie werden nach ihrem Tod erst das große Fürchten bekommen,
wenn sie Gott und Jesus Christus am Jüngsten Tag gegenüberstehen müssen.
Aber dann werden sie von ihnen in die ewige Verdammnis geschickt !

Warum ?

„Weil sie die Erkenntnis hassten und die Furcht des Herrn nicht erwählten ...“
(Sprüche 1/29)

„... und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit,
die Toten zu richten
und den Lohn zu geben
... die deinen Namen fürchten (die Gott fürchten) ...“

(Offenbarung 11/18)

Sei du dabei, wenn es von Gott und Jesus Christus den Lohn (das ewige Leben in ihrem Reich) gibt.
Mit der Gottesfurcht wird dir dies gelingen !

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Der kluge König Salomo sagte:

„Ich richtete meinen Sinn darauf,
zu erfahren und zu erforschen und zu suchen Weisheit und Einsicht,
zu erkennen, dass Gottlosigkeit Torheit ist
...“

(Prediger Salomo 7/25-26)

Ein Tor nimmt keine Ratschläge an.
Und jemand, der (oder die) sich "Christ" nennt,
sich aber weigert, Gottes Ratschläge anzunehmen,
wird ganz schnell zu einem Gottlosen (beziehungsweise zu einer Gottlosen).

Lies bitte im Klartext-Punkt 033 nach,
wie schnell für Gott ein "Christ" zu einem Gottlosen werden kann.

Suche du auch die Weisheit (Gottesfurcht) und die Einsicht (das Böse meiden) !

„Wo will man aber die Weisheit (die Gottesfurcht) finden ?
Und wo ist die Stätte der Einsicht ?
“

(Hiob 28/12)

„Woher kommt denn die Weisheit ?“
(Hiob 28/20)

„Gott weiß den Weg zu ihr, er allein kennt ihre Stätte.“
(Hiob 28/23)

Man kann die Weisheit und die Einsicht nicht käuflich erwerben.
Sie kann nur von Gott gegeben werden.
Er möchte sie dir gern anbieten - aber du musst dann auch bereit sein,
sie in deinem Leben einzusetzen und sie zu nutzen.

„Sie ist verhüllt vor den Augen der Lebendigen ...“
(Hiob 28/21)

„Niemand weiß, was sie wert ist
(niemand kann sich vorstellen, wie wertvoll die Gottesfurcht ist),
und sie wird nicht gefunden im Lande der Lebendigen“ (nur Gott kann sie uns geben).

(Hiob 28/13)

„Man kann nicht Gold für sie geben
noch Silber für sie darwägen
(anbieten), sie zu bezahlen.“

(Hiob 28/15)

„Ihr gleicht nicht Gold ...“
(Hiob 28/16)

„... das reinste Gold wiegt sie nicht auf.“
(Hiob 28/19)

Gott ... sprach zum Menschen:
„Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit,
und meiden das Böse, das ist Einsicht.
“

(Hiob 28/28)

Wie kann Gott aber feststellen, ob jemand die Gottesfurcht annimmt oder ablehnt ?
Die Antwort finden wir bei Hiob:

„Wer Barmherzigkeit seinem Nächsten verweigert,
der gibt die Furcht vor dem Allmächtigen
(Gott) auf.“

(Hiob 6/14)

Wenn jemand von sich behauptet, dass er (oder sie) die so wichtige Gottesfurcht besitzt -
dann aber die Barmherzigkeit gegenüber den Armen und Bedürftigen vernachlässigt,
besitzt in Wirklichkeit keine Gottesfurcht.

Wer also nicht aus tiefstem Herzen ganz intensiv versucht,
den Armen und Bedürftigen dieser Welt zu helfen, hat die Gottesfurcht aufgegeben.

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Es kommt Gott nicht auf die Höhe einer Spende an.
Er möchte aber sehen, dass wir persönlichen Verzicht üben,
und mit dieser "Einsparung" anderen Menschen helfen.
Lies dazu bitte auch die Klartext-Punkte 087 bis 092.

An dieser Stelle möchte ich den Klartext-Punkt 207 mit dem provokanten
Titel empfehlen: Sind wir Schmarotzer? - Leben wir auf Kosten anderer?
Zehn harte Vorwürfe - bist du frei von Schuld?



„... wenn du meine Rede annimmst ...
dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen ...
Dann wirst du verstehen Gerechtigkeit und (Gottes) Recht
und
(echte) Frömmigkeit und jeden guten Weg (den Gott dir vorgibt).
Denn Weisheit
(Gottesfurcht) wird in dein Herz eingehen,
und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein

(du wirst Zusammenhänge über Gottes Wort erkennen,
die dir vorher wie Rätsel vorkamen)
...“

(Sprüche 2/1+5+9-10)

In der Bibel wird uns erklärt, dass wir Menschen uns vor Gott demütigen sollen.
Wer Gottesfurcht erlernt hat, demjenigen (oder derjenigen) wird es leicht fallen,
sich vor Gott zu demütigen. Auch diese Demut bringt uns Vorteile.
Lies dazu bitte den bereits erwähnten Klartext-Punkt 072.

Ganz wichtig, um Gottes Wort zu verstehen, ist die Gottesfurcht.

„Und eine gottesfürchtige Frau ... hörte zu;
der tat der Herr das Herz auf,
sodass sie darauf Acht hatte
(darauf achtete),
was von Paulus geredet wurde.“

(Apostelgeschichte 16/14)

Bitte Gott darum, dass du Gottesfurcht erlernst,
und dass er dir dein Herz, deine Augen und deine Ohren „öffnet“,
damit seine Worte bei dir Eingang finden, und du sagen kannst:

„Gott der Herr hat mir das Ohr geöffnet.“
(Jesaja 50/5)



Manchmal fragen mich Menschen, ob ich Gott und Jesus liebe,
oder ob ich nur aus Angst und Furcht ihre Gesetze einhalte.
Wichtig zu wissen:

Es ist ein großer Unterschied zwischen Angst und Furcht (dazu gleich mehr Infos.)

Aber zurück zur soeben erwähnten Frage:

Dazu kann ich ganz eindeutig antworten:
Ich liebe Gott und Jesus Christus sehr - und ich tue aus Liebe
und aus Dankbarkeit all das, was ich für sie tue.

Die Gottesfurcht nutze ich aber als Hilfe, damit ich mir innerlich immer wieder
bewusst machen kann, dass ich meinen jetzigen Weg nicht verlassen darf.
Mein Ziel sollte es sein, für Gott und Jesus noch besser zu werden.
Durch die Hilfe des Heiligen Geistes ist dies möglich.

Man darf sich niemals "auf seinen Lorbeeren ausruhen".
(Für diejenigen, die mit dieser Redewendung nichts anfangen können:
Man darf sich niemals auf seinen Erfolgen ausruhen.)

Dazu steht in der Bibel geschrieben:

„Auch der Gerechte kann nicht am Leben bleiben
(er bekommt das ewige Leben in Gottes Reich nicht), wenn er sündigt.
Denn wenn ich
(Gott) zu dem Gerechten spreche: "Du sollst leben !" -
und er verlässt sich auf seine Gerechtigkeit
und tut Böses,
so soll aller seiner Gerechtigkeit nicht mehr gedacht werden,
sondern er soll sterben
(soll das ewige Leben in Gottes Reich nicht bekommen)
um des Bösen willen, das er getan hat.“

(Hesekiel 33/12-13)

Welche Menschen für Gott Gerechte sind, das erfährst du im Klartext-Punkt 047.

Gott ermahnt uns:

„Und wenn sich ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut,
so werde ich ihn zu Fall bringen, und er muss sterben.

... wird er um seiner Sünde willen sterben müssen,
und seine Gerechtigkeit, die er getan hat, wird nicht angesehen werden
...“

(Hesekiel 3/20)

Wenn du dir aber immer von ganzem Herzen Mühe gibst, Gottes Gesetze einzuhalten
(wenn du also versuchst, wie ein Gerechter zu leben),
dann brauchst du keine Angst zu haben, dass dich Gott und Jesus verwerfen.

Egal wie viele Fehler du machst, Gott und Jesus lieben dich,
denn sie schauen in das Herz der Menschen - und sie erkennen,
wer sich wirklich Mühe gibt, auf Gottes Weg zu gehen.

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Nun zur Erklärung, was der Unterschied zwischen Angst und Furcht ist:

Gottesfurcht und Angst sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Bis vor einigen Jahren hatte ich einen vierbeinigen Freund - einen Schäferhund.
Damit er mir nicht "auf dem Kopf herumtanzt", las ich etliche Bücher über Hundeerziehung.
In einem Artikel wurde der Unterschied zwischen Furcht und Angst erläutert.
Als Beispiel wurde beschrieben, wie ein Hund an der Leine seines Herrchens an einem Müllauto
vorbeigehen sollte. Der LKW presste den Müll zusammen. Dadurch entstanden sehr laute Geräusche.
Der Hund hatte vor diesem großen und lauten LKW Furcht - aber er hatte keine Angst.

Wäre er ängstlich gewesen, dann hätte er sich nicht an dem Fahrzeug vorbeigetraut.
Seine Furcht aber war normal und sogar hilfreich.
Denn wäre dies nicht ein friedlicher LKW gewesen, sondern ein echter Feind,
dann hätte dieser Hund sofort reagieren können.

Würde der Hund völlig furchtlos an diesem lauten Geschehnis "vorbeitänzeln",
dann könnte er in gefährlichen Situationen nicht schnell genug reagieren.
Das wäre unter Umständen sein Verderben.

Angst ist schädlich, weil er sich dann nicht am LKW vorbeitrauen würde.
Aber Furcht ist nützlich - damit er keinen Fehler macht.

Und genau so solltest du dir auch die Furcht gegenüber Gott vorstellen.
Die Gottesfurcht bewahrt uns davor, dass wir Gott respektlos gegenübertreten -
und dadurch Fehler machen (also sündigen).

Viele Vorgesetzte verbieten ihren untergebenen Mitarbeitern, sie mit "du" anzusprechen.
Ansonsten könnte der Respekt verlorengehen.



Angst vor Gott brauchen wir dann nicht zu haben,
wenn wir uns von ganzem Herzen darum bemühen,
sein Wort in die Tat umzusetzen.

Aber Furcht - die verlangt Gott von uns.

Er möchte, dass wir den Respekt vor ihm nicht verlieren.

Denke stets an seine Worte:

„Bin ich Vater, wo ist meine Ehre ?
Bin ich Herr, wo fürchtet man mich ?
“

(Maleachi 1/6)



Folgende Aussage (nicht aus der Bibel) sagt zu dem allgemeinen Thema Angst etwas aus:

Angst ist mangelndes Gottvertrauen.

Jesus sprach zu den damaligen Menschen - und heute zu uns:

„Was seid ihr so furchtsam ?
Habt ihr noch keinen Glauben ?
“

(Markus 4/40)

„Fürchte dich nicht, glaube nur !“
(Markus 5/36)

„Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt ?“
(Matthäus 14/31)

Angst (die nichts mit der positiven Gottesfurcht zu tun hat) ist hinderlich.
Wir sollen aber dem Herrn stets vertrauen - also im Leben keine Angst haben.

Dazu ein Beispiel:

Ein Artist balanciert auf einem dünnen Seil in schwindelerregender Höhe.
Alle seine Bewegungen sind perfekt, er läuft auf dem Seil so sicher,
als hätte er festen Boden unter seinen Füßen -
das Publikum ist total begeistert.

Nun ruft der Artist seinen Zuschauern zu:
„Traut ihr mir zu, dass ich eine Schubkarre von einem Ende des Seils zum anderen schiebe ?“

Die Zuschauer rufen wie aus einem Mund: „Ja !“

Und tatsächlich vollbringt er dieses Schauspiel völlig problemlos.

Wieder jubeln und klatschen alle Zuschauer voller Begeisterung.

Da fragt der Artist vom Seil herab:

„Ihr vertraut mir ?“

Die Antwort der Zuschauer wieder einstimmig: „Ja !“

Der Artist fragt daraufhin:

„Wer von Euch setzt sich nun in diese Schubkarre hinein,
sodass ich ihn, oder sie, über das Seil schieben kann ?“

Nun ist niemand mehr zu hören - alle haben Angst - niemand vertraut ihm wirklich !

Und genau so verhält es sich mit dem Gottvertrauen.
Wenn der Herr uns in seinem Wort etwas zusagt, dann sind die Christen begeistert.
Aber wenn es auf das tatsächliche Gottvertrauen ankommt,
dann hört man von der jubelnden Masse nichts mehr.

Ist das nicht schlimm ?

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Viele Menschen leben in den Tag hinein, ohne Gottvertrauen und ohne Gottesfurcht.
Sie trauen sich selbst viel zu - und was sie nicht allein schaffen,
dafür holen sie sich menschliche Hilfe.

Aber Gott möchte als unser Herr im Mittelpunkt stehen (was verständlich ist, und was er auch verdient hat).
Wenn die Menschen ihn nicht beachten - was soll er dann tun, um deren Aufmerksamkeit zu bekommen ?

Es gibt ein wirkungsvolles Mittel: Die menschliche Angst.

Gott kann mit der Angst die Menschen zum Umdenken bringen.

Wem "die Knie schlottern", derjenige (oder diejenige) könnte sich fragen,
ob denn Gott nicht ein guter Helfer wäre.

Und deshalb lässt Gott manchmal Dinge geschehen, vor denen wir uns ängstigen.
Ob ihm das allerdings die nötige Aufmerksamkeit bringt,
das ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Gott greift also in unser Leben ein, indem er unterschiedliche Ängste in uns aufkommen lässt,
sodass wir nachdenklich werden - und dadurch zukünftig auf seinem Weg gehen.

„... Gott erschreckte sie mit Ängsten aller Art.“
(2.Chronik 15/6)

Denn so spricht der Herr:
„Siehe, ich ... will sie ängstigen ...“

(Jeremia 10/18)

Der Herr selbst sagt:

„Ich ... ließ plötzlich über sie fallen Angst und Schrecken.“
(Jeremia 15/8)

Frage: Lässt du dich von Gott erschrecken und warnen ?

Leider gilt allerdings oftmals der allseits bekannte Spruch:

Angst - aber keine Besserung !



Wir sollen nicht vor Gott Angst haben.
Aber durch allgemeine Ängste werden wir uns zu Gott "hinflüchten" wollen.

Indem wir dann Furcht aufbauen, dass wir ohne Gott verloren sind,
festigen wir freiwillig unsere Verbindung zu Gott.

So dient Angst dazu, die hilfreiche Gottesfurcht aufzubauen.
Erst wenn das Herz "vor Angst in die Hose gefallen ist",
bekehrt sich der eine oder andere zum Herrn.

Häufig lassen sich die Menschen aber von Gott nicht durch Ängste erschrecken,
sondern sie verdrängen diese Ängste - oder zweifeln sogar die Existenz Gottes an.

In einem Interview sagte eine bekannte deutsche Sängerin:
„Ich habe meinen Kindern nie das Lied "Guten Abend, gute Nacht" vorgesungen,
denn ansonsten hätten meine Kinder Angst bekommen. Durch die Zeile:
"Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt" -
bekommen die Kinder ja den Schock des Lebens.“

Diese Frau hat nicht verstanden, dass Gott der Herr über Leben und Tod ist,
sondern sie lehnte ihn ab.

Das für uns Menschen Unbequeme wird nicht akzeptiert - sondern verdrängt.
Knallharte Tatsachen möchte niemand gern hören.
Stattdessen wird vieles schön-geredet.

Übrigens:
Es gibt auf dieser Homepage einen Klartext-Punkt mit dem Titel:
„Ich lehne einen Gott ab, der Menschen in die Hölle schickt.“
Er trägt die Nummer 155.



Gottesfurcht und Gottvertrauen müssen eine feste Einheit bilden.

Jesus Christus sagt:

„Dies Volk ehrt mich mit den Lippen; aber ihr Herz ist fern von mir.“
(Markus 7/6 und Matthäus 15/8 und ähnlich auch bei Jesaja 29/13)

Kaum jemand verlässt sich (vertraut) tatsächlich auf Gottes Wort.

An deutlichsten wird dies beim Geben des Zehnten:

Gott verspricht:

„Bringt aber die Zehnten in voller Höhe ...
und prüft mich hiermit, spricht der Herr ...
ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde
und Segen herabschütten die Fülle.
“

(Maleachi 3/10)

Und was tun die Menschen ?

Sie hangeln sich lieber finanziell von Monat zu Monat, als auf Gott zu vertrauen,
und ihn beim Wort zu nehmen - also auf seinen Segen zu vertrauen.

Dadurch brechen sie eines seiner Gesetze - aber das ist ihnen egal.
Sie singen für den Herrn weiter ihre Loblieder, und gleichzeitig stufen sie ihn
durch ihr mangelndes Gottvertrauen zu einem "unglaubwürdigen Niemand" herab.

Ob das dem Herrn gefällt ?

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Seine Antwort lautet:

„Ich ... mag eure Versammlungen nicht riechen.
Und
... mag auch eure fetten Dankopfer nicht ansehen.
(Heutzutage "fette" Opfer-Kerzen für ein paar lächerliche Euro.)
Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder ...“

(Amos 5/21-23)

Der Herr wünscht sich kein Volk, das ihm Lieder in die Ohren trällert,
aber ansonsten nur durch Passivität "glänzt" -
sondern er wünscht sich:


„... ein Volk ... , das eifrig wäre zu guten Werken.“
(Titus 2/14)

Wenn jemand Gott mit Liedern ehren will, dann ist dagegen nichts einzuwenden. Aber derjenige
(beziehungsweise diejenige) sollte sich vorher fragen, ob es nicht mindestens genauso wichtig ist,
den Herrn so zu ehren, wie es uns in der Bibel erklärt wird:

„Ehre den Herrn ... mit den Erstlingen (mit den ersten zehn Prozent) all deines Einkommens ...“
(wieder verbunden mit einem Versprechen des Herrn:)
so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen“
(dann wirst du keinen Mangel leiden).

(Sprüche 3/9-10)

Was die "Christen" nicht schmerzt (weil es nichts kostet), das tun sie gerne (Loblieder singen) -
aber was echt wehtut (dem Herrn seinen ihm zustehenden Zehnten abgeben),
davon wollen sie nichts wissen - das verdrängen sie - da finden sie Ausreden.

Zum Thema Erstlinge (Gottes Zehnter) lies bitte den bereits erwähnten Klartext-Punkt 094.



Gott lässt sich von uns Menschen nicht "auf dem Kopf herumtanzen".
Er hat eindeutige Gesetze festgelegt - und die heißt es einzuhalten.

Die Lügenprediger behaupten zwar, dass der "Liebe Gott" alle Sünder liebt,
aber das ist nur eine Halbwahrheit.
Die volle Wahrheit ist, dass sich jeder Sünder von seinen Sünden bekehren soll.

„Denn der Herr, euer Gott, ist gnädig und barmherzig
und wird sein Angesicht nicht von euch wenden,
wenn ihr euch zu ihm bekehrt.
“

(2.Chronik 30/9)

Das ist ganz wichtig:

„... wenn ihr euch zu ihm bekehrt.“
(2.Chronik 30/9)

Zu ihm bekehren - das bedeutet: sich von der Sünde abwenden !

Die versehentlichen Fehltritte werden uns durch den Kreuzestod von Jesus Christus vergeben.
Wer aber trotz Buße tun vorsätzlich sündigt, hat vom Herrn keine Gnade zu erwarten.

Nun wird fast jeder sagen oder denken: „Aber ich sündige doch nicht vorsätzlich.“

Und wie sieht es beispielsweise mit dem Gesetz Gottes aus, das festlegt,
dass wir dem Herrn den Zehnten geben sollen ?

Nur wenige Menschen beachten dieses Gesetz.
Die anderen behaupten, dass dies nur im Alten Testament (also vor der Geburt Jesu) gefordert wurde.

Aber Jesus Christus hat eindeutig ausgesagt, dass das Alte Testament seine Gültigkeit behalten hat.
Lies dies bitte im Klartext-Punkt 125 nach.

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Durch den Kreuzestod Jesu hat Gott uns aus der Knechtschaft der Sünde befreit.
Allerdings verlangt er nun von uns Gehorsam.

Es gibt also die Möglichkeit, durch ehrliche Buße
die Sünden von Jesus Christus vergeben zu bekommen.

Lies dazu bitte den Klartext-Punkt 006 und anschließend den Klartext-Punkt 009.

Diese Zusage gilt allerdings nur dann, wenn wir uns zukünftig
von ganzem Herzen Mühe geben, die Sünden nicht zu wiederholen.
Ansonsten würden wir vorsätzlich (also mutwillig) sündigen.

„Denn wenn wir mutwillig sündigen,
nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben,
haben wir hinfort
(zukünftig) kein andres Opfer mehr für die Sünden
(Jesus Opfertod am Kreuz gilt dann nicht mehr),
sondern nichts als ein schreckliches Warten auf das (Jüngste) Gericht
(in dem Jesus Christus ein gerechter - aber knallharter Richter sein wird)

und das gierige Feuer
(in der Hölle) ...“
(Hebräer 10/26-27)

Bitte lies auch den Klartext-Punkt 165 zum Thema: Vorsätzlich sündigen.



Wer vorsätzlich sündigt, macht sich Gott zum Feind !

Wie der "Liebe Gott" wirklich über die Sünder denkt, die er ja angeblich so sehr liebt,
das sollten wir uns nicht von den Predigern der Halbwahrheiten erzählen lassen,
sondern direkt in der Bibel nachlesen. Dort steht geschrieben:

Darum spricht der Herr ...:
„Wehe !
Ich werde mir Trost schaffen an meinen Feinden

(ich werde mich damit trösten, meine Feinde zu besiegen)
und mich rächen an meinen Widersachern ...“

(Jesaja 1/24)

Ich denke, dass ich dir nicht ausführlich erklären muss, wer die Feinde des Herrn sind.
Widersacher (laut Lexikon auch als Gegner und Kontrahenten bezeichnet) sind diejenigen,
die immer etwas besser wissen und ständig Ausreden haben - nur nicht das tun,
was ihnen der Herr sagt. Aber wer sind diese Widersacher ?
Die Sünder.

Gott, der angeblich die Sünder liebt, will sich an ihnen rächen ?

Daran merkst du, was für ein Schwachsinn die Prediger der Halbwahrheiten von sich geben.

Gott liebt nur die Sünder, die sich von ganzem Herzen Mühe geben,
um sich von ihren Sünden abzuwenden - er liebt demzufolge
lediglich die ehemaligen Sünder.

Lass dir von den Lügenpredigern nichts anderes einreden.
Sie führen dich nicht aus der Knechtschaft Satans heraus -
im Gegenteil - sie reiten dich erst richtig tief hinein.

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Gott hat die Menschen schon einmal aus einer Knechtschaft befreit.
(Die Israeliten aus der Knechtschaft des ägyptischen Pharao.)

Aber dann hat er diejenigen, die nicht seinem Wort gehorsam waren,
auf dem Weg in das gelobte Land niedergeschlagen (umgebracht).

„... sie glaubten seinem Worte nicht ...
sie gehorchten der Stimme des Herrn nicht.
Da erhob er
(Gott) seine Hand wider (gegen) sie,
dass er sie niederschlüge in der Wüste
...“

(Psalm 106/24-26)

Die Prediger der Halbwahrheiten behaupten zwar, dass der "Liebe Gott" so etwas
heutzutage nicht mehr tun würde. Hat sich Gott also geändert ?

Schriftlich festgehalten finden wir Gottes Aussage in der Bibel:

„Ich, der Herr, wandle mich nicht ...“
(Maleachi 3/6)

„... Vater des Lichts (damit ist Gott gemeint),
bei dem keine Veränderung ist ...“

(Jakobus 1/17)



Was geschieht mit denen, die dem Herrn nicht gehorsam sind ?
Wird Gott sie niederschlagen ?

Frage deine Mitmenschen - und sie werden dir antworten:
„Mit denen geschieht nichts. Wir sehen ja täglich,
wie Menschen sündigen, und dass ihnen nichts passiert.“

Auf den ersten Blick mag diese Antwort zutreffen.
Aber was geschieht am Jüngsten Tag, vor dem Jüngsten Gericht ?

Wenn Gott allen Sündern ihre Sünden bedingungslos vergeben würde,
dann gäbe es kein Jüngstes Gericht, sondern jeder käme in Gottes Reich hinein.

Aber dann wäre Jesus Christus ein Lügner, denn er erklärte uns,
dass nur wenige Menschen den Eingang in Gottes Reich finden.
Er sagte ja schließlich:

„Geht hinein durch die enge Pforte.
Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt,
und viele
(Menschen) sind's, die auf ihm (dem breiten und einfachen Weg) hineingehen (in die ewige Verdammnis).
Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum
(ewigen) Leben führt,
und
(nur) wenige (Menschen) sind's, die ihn (diesen schmalen Weg zum ewigen Leben) finden“
(und dann auch tatsächlich auf diesem Weg gehen).

(Matthäus 7/13-14)

Jesus weiß, dass am Jüngsten Tag die Namens-Christen schreien werden:
„Herr, lass uns in dein Reich hinein !“

Aber die Antwort von Jesus Christus wird unbarmherzig lauten:

„Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.“
(Matthäus 25/12)

„Ich kenne euch nicht ...
Weicht alle von mir, ihr Übeltäter !“

(Lukas 13/25-27)

„Dann werde ich (Jesus Christus) ihnen bekennen (zu ihnen sagen):
„Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter !“

(Matthäus 7/23)

Jesus Christus warnt und ermahnt uns bereits heute, damit wir uns vorbereiten können.
Er sagt:

„Ringt darum, dass ihr durch die enge Pforte hineingeht (ins ewige Leben);
denn viele, das sage ich euch,
werden danach trachten
(werden es versuchen),
wie sie hineinkommen (in Gottes Reich),
und werden's nicht können.“

(Lukas 13/24)

Jesus ergänzt:

„... wie schwer ist's, ins Reich Gottes zu kommen !“
(Markus 10/24)

Wer lügt also ?

Die Prediger der Halbwahrheiten, die aussagen, dass Gott alle Sünder liebt -
oder lügt etwa Jesus Christus ?

Wenn du der Meinung bist, dass Jesus ein Lügner sei, dann sage ihm das in deinem nächsten Gebet.
Das wirst du dir aber nicht erlauben - das verbietet dir deine "Frömmigkeit" und deine "Religion".

Aber glaube mir: "Frömmigkeit" und "Religion" zählen nicht vor Gott und Jesus.

Sie erwarten, dass du ihren Worten glaubst, und sie wollen sehen, dass du dir von ganzem Herzen Mühe gibst,
alle ihre Worte (also alle ihre Gesetze) in die Tat umzusetzen.

Dann - und nur dann gilt der Kreuzestod Jesu zur Sündenvergebung auch für dich.

"Schiebe" also kein Gesetz Gottes beiseite, nur weil es dir unbequem vorkommt -
oder weil du einen Teil deines schwer verdienten Geldes "opfern" sollst.
Du würdest es am Jüngsten Tag bitter bereuen.

Denke daran: Einmal wird es zu spät sein !

„... und müssest hernach (später - beim Sterben) seufzen,
wenn dir Leib und Leben vergehen (wenn es ans Sterben geht),
und (du wirst dir dann selbst Vorwürfe machen und) sprechen:
„Ach, wie konnte ich die Zucht (die Erziehung Gottes) hassen,
und wie konnte mein Herz die Warnung verschmähen (ablehnen),
dass ich nicht gehorchte der Stimme meiner Lehrer (gemeint sind damit diejenigen,
die dir die volle und unbequeme Wahrheit über Gottes Wort erklären wollten)

und (dass ich) mein Ohr nicht kehrte zu denen, die mich lehrten !“

(Schlimm, dass ich denen nicht zuhörte und ihnen nicht glaubte.)
(Sprüche des Salomo 5/11-13)

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Gott wird am Jüngsten Tag knallhart sein !

Er warnt uns, indem er sagt:

„Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht alle diese Gebote (und Gesetze Gottes) tun
und werdet ihr meine Satzungen verachten und meine Rechte verwerfen,
dass ihr nicht tut alle meine Gebote
(und Gesetze),
und werdet ihr meinen Bund brechen,
so will auch ich euch dies tun:
Ich will euch heimsuchen mit Schrecken
...“

(3.Mose 26/14-16)

„Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des Herrn, deines Gottes,
und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete,
so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen:
Du wirst verflucht sein
...“

(5.Mose 28/15-16)

Und wenn du Gott nicht fürchtest, dann wird er schrecklich mit dir umgehen.
Auch das hat er vorausgesagt:

„Wenn du nicht darauf hältst (wenn du dich nicht von ganzem Herzen bemühst),
dass du alle Worte dieses Gesetzes tust,
die in diesem Buch
(der Bibel) geschrieben sind,
und nicht fürchtest
... den Herrn, deinen Gott,
so wird der Herr
(der "Liebe Gott") schrecklich mit dir umgehen ...“

(5.Mose 28/58-59)

Schon im Alten Testament wird uns davon berichtet, dass die Menschen nur solange
vor Gott Respekt haben, wie sie seine Kraft sehen und spüren können.
Sobald die Gefahr vorüber ist, ist auch die Gottesfurcht verschwunden.

„Als aber der Pharao sah, dass Regen, Donner und Hagel aufhörten,
versündigte er sich weiter und verhärtete sein Herz, er und seine Großen.
“

(2.Mose 9/34)

Der Pharao und die, die im Lande das Sagen hatten, verspürten nur solange Gottesfurcht,
wie sie unter den Naturgewalten leiden mussten. Sobald sie wieder "Luft zum atmen" hatten,
fielen sie in ihre alte Meinung (in den alten Trott) zurück.



Wir könnten uns so manche schmerzhafte Erziehung vom Herrn ersparen,
wenn wir gleich (und zwar freiwillig und mit voller Begeisterung)
das in die Tat umsetzen, was er uns in seinem Wort (der Bibel)
durch die Propheten und durch seinen Sohn Jesus Christus
unmissverständlich mitteilen ließ.

In der Bibel werden wir gewarnt:

„Irret euch nicht !
Gott lässt sich nicht spotten
(Gott lässt sich nicht verlachen).
Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.
“

(Galater 6/7)

„Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten.“
(Hosea 8/7)



Jesus sagt zu denen, die bereit sind, alle Gesetze Gottes in die Tat umzusetzen
(die also Zeit und Geld "opfern", indem sie Verzicht üben),
dass sie am Jüngsten Tag für alle Opfer hundertfach entschädigt werden.
„... der wird's hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben.“
(Matthäus 19/29)

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Niemand muss oder soll die Gesetze des Herrn auswendig lernen - aber sinnvoll wäre es,
sie von Zeit zu Zeit in der Zusammenfassung des Klartext-Punktes 129 nachzulesen.


Ganz wichtig ist, sie in die Tat umzusetzen, denn dadurch gewöhnt man sich daran.
Das wiederum führt dazu, dass man allmählich immer mehr Gesetze einhält -
nach dem Motto (Sprichwort): „Übung macht den Meister.“

Wir sollen uns stets von ganzem Herzen bemühen - und nicht etwa Gottes Gesetze nur
halbherzig oder lau befolgen - beziehungsweise sie ignorieren (unberücksichtigt lassen).

Der Herr möchte, dass wir den Ernst der Lage erkennen,
und mit seinen Mahnungen nicht leichtfertig umgehen,
denn es geht um unsere Zukunft in der Ewigkeit.

Gott bietet uns nämlich beides zur freien Auswahl an:

„Ich habe euch Leben (das ewige Leben bei Gott)
und Tod (die ewige Verdammnis bei Satan),
Segen (im Paradies)
und Fluch (in der Hölle) vorgelegt,
damit du das Leben erwählst
...“

(5.Mose 30/19)

So spricht der Herr:
„Siehe, ich lege euch vor den Weg zum Leben (das ewige Leben in Gottes Reich)
und den Weg zum Tode“ (die ewige Verdammnis).

(Jeremia 21/8)

Deshalb wurde für uns in der Bibel folgende Warnung niedergeschrieben:

„So hüte dich nun davor, den Herrn, deinen Gott, zu vergessen,
sodass du seine Gebote und seine Gesetze
... nicht hältst.“

(5.Mose 8/11)

Wenn du den Herrn von ganzem Herzen liebst, dann wirst du ihn (und seine Gesetze)
garantiert nicht vergessen, sondern aus Liebe und Dankbarkeit freiwillig
daran interessiert sein, seine Gesetze zu befolgen -
zumal sie uns zum Besten dienen.

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen ...“
(Römer 8/28)

Welche Gesetze Jesus Christus nochmals bekräftigte, kannst du im soeben
erwähnten Klartext-Punkt 129 als Zusammenfassung nachlesen.



Jesus spricht:

„Denn es wird geschehen,
dass der Menschensohn
(Jesus Christus noch einmal auf diese Erde) kommt ...
und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun“ (nach seinen Werken).

(Matthäus 16/27)

Und Gott sagt:

„So will ich ihnen vergelten nach ihrem Verdienst
(so wie sie es verdient haben, so soll es kommen)
und nach den Werken ihrer Hände“
(so wie ihre Taten waren).

(Jeremia 25/14)

„... denn ihr wisst: Was ein jeder Gutes tut, das wird er vom Herrn empfangen ...“
(Epheser 6/8)

Gott vergilt uns, wie wir es verdient haben. Wenn wir Gutes tun,
dann können wir vom Herrn "als Belohnung" auch Gutes erwarten.

„Ich, der Herr ... gebe einem jeden (am Jüngsten Tag) nach seinem Tun,
nach den Früchten seiner Werke.
“

(Jeremia 17/10)

„... deine Augen stehen offen über allen Wegen der Menschenkinder,
einem jeden zu geben nach seinen Wegen und nach der Frucht seines Tuns
...“

(Jeremia 32/19)

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Zum Thema "für den Herrn Frucht bringen" gibt uns
Jesus Christus die folgenden wichtigen Hinweise:

„... ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt ...“
(Johannes 15/16)

Jesus hat dich also zum Christen "geformt", damit du ihm Nutzen bringst - für ihn nützlich bist.

„... dass ihr Frucht bringt in jedem guten Werk ...“
(Kolosser 1/10)

Er sagte:

„Darin wird mein Vater verherrlicht (dadurch wird Gott angebetet und angehimmelt),
dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.“

(Johannes 15/8)

„Lass aber auch die Unseren (die echten Christen) lernen, sich hervorzutun mit guten Werken ...
damit sie kein fruchtloses Leben führen.“

(Titus 3/14)

Es ist nämlich ein großer Unterschied, ob man sich für Gott "beschäftigt" -
oder ob man für Gott Frucht bringt.
"Unter dem Strich" muss etwas Sinnvolles und Nutzbringendes für den Herrn entstehen und wachsen.
Gott möchte nicht, dass sich Menschen "immer nur im Kreis drehen" - aber nicht vorwärtskommen.

Mutig voranschreiten, sich zum Positiven verändern - das ist die Devise !

Ändere dein Leben so, dass Gott und Jesus Freude an dir haben -
und sie erkennen, dass du es mit dem "Christ sein" ernst meinst.

Beweise ihnen, dass du für sie Frucht bringst !

(Im Klartext-Punkt 144 erfährst du an einigen praktischen Beispielen,
wie man Gutes tun - und somit Frucht für den Herrn bringen kann.)

Bringst du nämlich keine Frucht für ihn, dann wird am Jüngsten Tag
dein Traum vom Leben im Paradies wie eine Seifenblase zerplatzen.

Jesus Christus redet Klartext. Er warnt uns davor, gleichgültig oder träge
durchs Leben zu gehen und für den Herrn keine Frucht zu bringen.

Bitte lies zum Thema Trägheit unbedingt den Klartext-Punkt 018.

Wichtig ist auch der Klartext-Punkt 019. In ihm geht es um
die erforderliche Begeisterung für Gott und Jesus Christus.

Denke stets an Jesu Warnung:

„Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.“
(Matthäus 7/19)

Johannes der Täufer mahnte nicht nur die damals lebenden Menschen,
sondern auch uns mit knallharten Worten:

„Ihr Schlangenbrut, wer hat denn euch gewiss gemacht (wer hat euch denn versprochen),
dass ihr dem künftigen Zorn (in Gottes Gericht) entrinnen werdet ?
... bringt rechtschaffene Frucht der Buße !
(Nicht nur mündlich – sondern mit der Tat !
Nicht nur bereuen – sondern sich auch ändern – also vom bisherigen, sündigen Weg umkehren !)

Darum: jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.“

(Matthäus 3/7-10 und Lukas 3/7-9)

Auch Paulus ermahnt uns. Er spricht nicht vom "Lieben Gott", der alle Sünder liebt
(was die Prediger der Halbwahrheiten immer wieder behaupten),
sondern er schreibt vom Ernst Gottes:

„Darum sieh die Güte und den Ernst Gottes:
den Ernst gegenüber denen, die gefallen sind

(die Gott damals bereits vernichtet hatte),
die Güte Gottes aber dir gegenüber,
sofern du bei seiner Güte bleibst

(nur wenn du dir echte Mühe gibst, Gott zu gefallen);
ansonsten wirst du auch abgehauen werden.“

(Römer 11/22)

Vergiss niemals die Warnung von Jesus Christus:

„Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist.“
(Wenn du Jesu Worte nicht mit Begeisterung in die Tat umsetzt,
  dann verhältst du dich in seinen Augen lau.
)
„Weil du aber lau bist ...
werde ich dich ausspeien
(ausspucken)
aus meinem Munde.“ (Deshalb will ich dich nicht in meinem Reich.)
(Offenbarung 3/15-16)

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„Ihr aber, seid getrost und lasst eure Hände nicht sinken
(haltet mit euren guten Taten für den Herrn tapfer durch und werdet nicht passiv oder träge);
denn euer Werk hat seinen Lohn.“
(- Spätestens am Jüngsten Tag in Gottes Reich.)
(2.Chronik 15/7)

„Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er vergäße euer Werk
und die Liebe, die ihr seinem Namen erwiesen habt
...“

(Hebräer 6/10)

„... seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn
(werdet immer aktiver mit der Umsetzung von Gottes Wort in die Tat),
weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.“

(1.Korinther 15/58)

„Lasst uns aber Gutes tun (soviel und sooft wie möglich)
und nicht müde werden (nicht nachlassen und nicht aufgeben);
denn zu seiner Zeit (spätestens am Jüngsten Tag)
werden wir auch (die Belohnung dafür) ernten,
wenn wir nicht nachlassen
(wenn wir nicht wieder in die Trägheit und Passivität zurückfallen).
Darum, solange wir noch Zeit haben
(bis zu unserem Lebensende auf dieser Erde),
lasst uns Gutes tun ...“

(Galater 6/9-10)

„... lasst's euch nicht verdrießen, Gutes zu tun.“
(2.Thessalonicher 3/13)

Lass dir weder von Satan (durch deinen inneren "Schweinehund")
noch von Menschen ausreden, für den Herrn tätig zu werden - tu also Gutes.

Gott erwartet, dass wir uns freiwillig und intensiv
um die Bedürftigen dieser Welt kümmern sollen.
Dafür werden wir von ihm gesegnet.

„... du sollst ihm (dem Bedürftigen und Notleidenden) geben
und dein Herz soll sich's nicht verdrießen lassen, dass du ihm gibst

(du sollst gern und freiwillig geben);
denn dafür wird dich der Herr, dein Gott, segnen
in allen deinen Werken und in allem, was du unternimmst.
“

(5.Mose 15/10)

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Diene du Gott und Jesus Christus mit voller Hingabe !

Weißt du, was "Hingabe" bedeutet ?

Hingabe ist die Bereitschaft, etwas aufzugeben (etwas "hinzugeben", etwas zu opfern),
um etwas anderes zu bekommen, das einen höheren Wert hat.

Wenn jemand also Gott und Jesus zuliebe auf dieses oder jenes verzichtet,
dann tut er (oder sie) dies ganz bewusst, um dafür etwas Besseres zu bekommen.

Jetzt auf etwas verzichten (etwas opfern), um später (ab dem Jüngsten Tag)
in Gottes ewigem Reich auf Dauer (für immer und ewig) dafür entschädigt zu werden.

Verzicht (aus Dankbarkeit für den Herrn) ist ein Tausch gegen etwas Besseres -
verbunden mit einer gewissen Wartezeit.

Soeben hast du gelesen: "aus Dankbarkeit für den Herrn".
Frage: Von wem kann Jesus die größte Dankbarkeit erwarten ?
Bitte lies die Antwort im Klartext-Punkt 050.



Nun hast du die Infos über die Gottesfurcht durchgearbeitet.
Ich möchte dich mit all diesen Klartext-Infos keinesfalls entmutigen - sondern ermutigen.

Was nützt es dir, wenn du von den Predigern der Halbwahrheiten während deines Lebens auf dieser Erde
viel Honig "um's Maul" geschmiert bekommst, aber am Jüngsten Tag von Jesus Christus abgewiesen wirst -
und deshalb die Ewigkeit in der ewigen Verdammnis zubringen musst ?

Beachtest du aber während deines Erdenlebens zukünftig die Warnungen, die uns
Jesus Christus gab, und setzt seine Ratschläge in die Tat um, dann ist dir
die Belohnung am Jüngsten Tag gewiss - sie ist dir dann sicher !



In der Offenbarung ist die Rede von dem Buch des Lebens:

„Und ich (Johannes - durfte in die Zukunft schauen und) sah die Toten,
groß und klein, stehen vor dem Thron
(des Herrn), und Bücher wurden aufgetan.
Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens.
Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht,
nach ihren Werken.
Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren,
und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren;
und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.
Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl.
Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens,
der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.
“

(Offenbarung 20/12-15)

Wer die wichtige Gottesfurcht in sich aufbaut, derjenige
(oder diejenige) wird in das Buch des Lebens geschrieben,
weil er (oder sie) Gottes Wort in die Tat umsetzt - also Gott dient.

„Aber die Gottesfürchtigen trösten sich untereinander (und sagen):
Der Herr merkt und hört es,
und es wird vor ihm ein Gedenkbuch geschrieben für die,
welche den Herrn fürchten und an seinen Namen gedenken.
Sie sollen, spricht der Herr, an dem Tage, den ich machen will
(am Jüngsten Tag),
mein Eigentum sein (Satan soll dann keinen Einfluss mehr auf sie ausüben dürfen),
und ich will mich ihrer erbarmen, wie ein Mann sich seines Sohnes erbarmt, der ihm dient.
Ihr werdet am Ende doch sehen, was für ein Unterschied ist
zwischen dem Gerechten
und dem Gottlosen,
zwischen dem, der Gott dient,
und dem, der ihm nicht dient.
“

(Maleachi 3/16-18)

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Einen wichtigen Hinweis möchte ich dir aber noch geben.
Es geht um das passive Verhalten.

Wer kein Namens-Christ sein möchte, sondern ein echter Christ,
(der am Jüngsten Tag von Gott und Jesus in ihr ewiges Reich aufgenommen wird),
derjenige (oder diejenige) muss ein Täter des Wortes werden.

Ansonsten belügt man sich selbst, indem man sich einredet, dass man am Jüngsten Tag
in Gottes Reich darf, obwohl Jesus wegen der Passivität sagen wird:

„Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.“
(Matthäus 25/12)

Wie gesagt: Werde ein Täter des Wortes, indem du die Aufträge von Gott
und Jesus in die Tat umsetzt. Ansonsten belügst du dich selbst.

„Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.“
(Jakobus 1/22)

Jesus warnt und ermahnt die sogenannten "Namens–Christen",
die von sich denken, dass sie "Gläubige" seien,
aber in Wirklichkeit nur den Namen "Christ" tragen.
Seine Worte:

„Dann werdet ihr anfangen zu sagen: „Wir haben vor dir gegessen und getrunken ...“
(Sie aßen und tranken zwar gemeinsam mit Jesus, doch sie nahmen seine geistige "Nahrung" nicht auf.
Bezüglich des Abendmahls: Auch die Namens-Christen [siehe Klartext-Punkt 098] nehmen am Abendmahl teil.)

„... und auf unsern Straßen hast du gelehrt.“
(Sie haben die Ratschläge und Ermahnungen von Jesus Christus gehört oder gelesen - aber nicht befolgt.
Seine Antwort wird er ihnen am Jüngsten Tag knallhart, ehrlich und unverblümt an den Kopf schleudern:)

„Ich kenne euch nicht ...
Weicht alle von mir, ihr Übeltäter !“

(Lukas 13/26-27)

Man kann also in den Augen von Gott und Jesus Christus auch zum Übeltäter werden,
wenn man nichts getan hat. In unserem weltlichen Rechtssystem muss man ebenfalls
mit Strafe rechnen, wenn man nichts tut (beispielsweise unterlassene Hilfeleistung).

Auch das Leben bestraft diejenigen, die nichts (oder nur wenig) tun:

Ein Schüler, der nichts (oder nur wenig) tut, wird "sitzenbleiben".

Wenn jemand in der Firma nichts (oder nur wenig) tut, wird er mit der Kündigung bestraft.

Ein selbstständiger Unternehmer, der nichts (oder nur wenig) tut, muss mit dem Konkurs rechnen.

Lies bitte dazu den Klartext-Punkt 017. Sein Titel:
Etwas nicht tun, kann auch Sünde sein !

Also verhalte dich nicht passiv !



Jesus Christus gab seinen Jüngern den Auftrag, Gottes Wort zu verbreiten.
Sie gehorchten ihm !

Als echter Christ bist auch du ein Jünger Jesu.
Gehorchst du ihm - und verbreitest Gottes Wort ?

Echte Christen helfen mir bereits finanziell, damit für diese Homepage im Internet
Werbeanzeigen geschalten werden können, um somit zu ermöglichen, dass viele Menschen
die Worte von Gott und Jesus Christus in ehrlichen und verständlichen Sätzen lesen können.

Auch deine Hilfe ist willkommen. Wie du helfen kannst, und was mit dem Spendengeld geschieht,
erfährst du im Spendenaufruf. (Ihn findest du am linken Bildrand in der Navigation
oder in den alphabetisch geordneten Suchbegriffen.)

Folgenden Auftrag gab Jesus seinen Jüngern (also auch dir):

„Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium ...“
(Markus 16/15)

(Das geschieht durch diese Homepage - und du kannst dabei mithelfen !)

„Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker ...
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“

(Das tust du mit deiner Spende, wenn die Menschen diese Homepage lesen.)
(Matthäus 28/19)

Und im darauf folgenden Satz gab Jesus Christus denen,
die sein Wort verbreiten, ein Versprechen:

„Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“
(Matthäus 28/20)

Dieses Versprechen gilt dann auch für dich !

Gibt es etwas Besseres, als Jesus Christus jeden Tag an seiner Seite zu wissen ?

Deshalb meine nochmalige Bitte: Hilf auch du, Gottes Wort zu verbreiten !

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Im bereits erwähnten Klartext-Punkt 064 kannst du nachlesen, dass alles,
was wir für Gott und Jesus tun "müssen", auf freiwilliger Basis erfolgen soll.

Jeder Mensch hat die freie Auswahl: Himmel oder Hölle.

Niemand wird in diese oder jene Richtung gezwungen.

Erinnere dich an Gottes Wort:

„Ich habe euch Leben (das ewige Leben bei Gott)
und Tod (die ewige Verdammnis bei Satan),
Segen (im Paradies)
und Fluch (in der Hölle) vorgelegt,
damit du das Leben erwählst
...“

(5.Mose 30/19)

So spricht der Herr:
„Siehe, ich lege euch vor den Weg zum Leben (das ewige Leben in Gottes Reich)
und den Weg zum Tode“ (die ewige Verdammnis).

(Jeremia 21/8)

So spricht der Herr ...:
„Verflucht sei, wer nicht gehorcht den Worten dieses Bundes ...“

(Jeremia 11/3)

(Bitte lies auch den bereits erwähnten Klartext-Punkt 071 zum Thema: Gott gehorchen.)

Wähle selbst aus !

„Siehe, ich lege euch heute (zur Auswahl) vor den Segen und den Fluch:
den Segen, wenn ihr gehorcht den Geboten des Herrn, eures Gottes, die ich euch heute gebiete;
den Fluch aber, wenn ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des Herrn, eures Gottes,
und abweicht von dem Wege, den ich euch heute gebiete
...“

(5.Mose 11/26-28)

Fluch oder Segen.

Es ist deine Entscheidung.

Eines aber sollst du wissen:

Wenn du dich für den Himmel entschieden hast, dann "funktioniert" es nicht, wenn du
äußerlich fromm und religiös tust, aber innerlich egoistisch und berechnend bist.

Dies wird uns an einem Beispiel deutlich vor Augen geführt.
Gott lässt sich nicht "verar...".

Durch diesen Bericht aus der Zeit der ersten Christen soll uns das klar
und deutlich vermittelt werden - und die Gottesfurcht fördern.

Wir werden nicht gezwungen, unser Hab und Gut zu opfern. Aber wer sich äußerlich super-fromm darstellt,
innerlich allerdings kalt und berechnend ist, sündigt vorsätzlich. Zu solchen Sündern ist der Herr
nicht gnädig und barmherzig.

Wer mit dem Mund von Gott und Jesus schwärmt - aber innerlich nur an sich und an die Erhaltung
seines eigenen Lebensstandards denkt, wird am Jüngsten Tag ein böses Erwachen bekommen.

Wie gnädig und barmherzig der Herr zu solchen "Christen" ist, erfahren wir in der Apostelgeschichte.

Ich schreibe dies nicht, um dich zu erschrecken oder zu ängstigen. Aber mich erreichen immer wieder E-Mails,
in denen mir erklärt wird, dass meine Aussagen falsch sind. Mir wird vorgeworfen, dass ich Gottes Liebe und
seine Barmherzigkeit in den Klartext-Infos untergraben würde.

Man schreibt mir: Gott verzeiht durch Jesu Kreuzestod alles.
Niemand muss seit Jesu Geburt mehr Gottesfurcht haben.

Sie denken, dass nun alles nur noch "Friede, Freude, Eierkuchen" sei, und jeder Mensch
automatisch ins Paradies gelangt, sobald er sich Christ nennt.

Wer das glaubt, derjenige (oder diejenige) hat sich von den Lügenpredigern bereits "einwickeln" lassen.
Er (oder sie) begreift nicht, dass Gottes Gnade und Barmherzigkeit nur für diejenigen gilt, die sich
von ganzem Herzen bemühen, die Worte des Herrn in die Tat umzusetzen.

Unsere versehentlich begangenen Fehler und Sünden verzeiht uns Jesus -
und dies nicht nur ein Mal, sondern immer und immer wieder.

Aber wer vorsätzlich sündigt, kann keine Gnade und keine Barmherzigkeit vom Herrn erwarten.

Denke immer an die Warnung aus dem Neuen Testament:

„Denn wenn wir mutwillig sündigen,
nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben,
haben wir hinfort
(zukünftig) kein andres Opfer mehr für die Sünden
(Jesus Opfertod am Kreuz gilt dann nicht mehr),
sondern nichts als ein schreckliches Warten auf das (Jüngste) Gericht
(in dem Jesus Christus ein gerechter - aber knallharter Richter sein wird)

und das gierige Feuer
(in der Hölle) ...“
(Hebräer 10/26-27)

Ich betone das mit dem Neuen Testament deshalb, weil es sehr oft heißt:
„Seit Jesu Geburt wurde das Alte Testament mit seinen Gesetzen außer Kraft gesetzt.
Nun gilt nur noch Gnade.“

(Bitte lies im bereits erwähnten Klartext-Punkt 125 nach, welche Gesetze
des Alten Testaments ihre Gültigkeit verloren haben.)

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Im Neuen Testament wird uns an einem Beispiel erläutert, dass Gott zu scheinheiligen "Christen"
nicht gnädig und barmherzig ist, sondern sie knallhart behandelt.

„Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele (also ohne miteinander zu streiten);
auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam.“

(Apostelgeschichte 4/32)

Sie hatten sozusagen "alles in einen Topf" getan, damit es keine Armen und keine Reichen geben sollte.

Aber diese Lebensform war freiwillig - niemand wurde dazu gezwungen.
Man hätte, ohne Nachteile zu bekommen, auch „Nein.“ sagen können.

„Ein Mann aber mit Namen Hananias samt seiner Frau Saphira verkaufte einen Acker
(er wollte auch zu den Frommen dazugezählt werden), doch er hielt mit Wissen seiner Frau
etwas von dem Geld zurück
(das der Verkauf des Ackers eingebracht hatte)
und brachte nur einen Teil und legte ihn den Aposteln zu Füßen.
Petrus aber sprach:
„Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du
den Heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast ?
Hättest du den Acker nicht behalten können, als du ihn hattest ?
“

(Apostelgeschichte 5/1-4)

Mit anderen Worten: „Warum wolltest du dich frommer darstellen, als du in Wirklichkeit bist ?“

„Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen.“
Als Hananias diese Worte hörte, fiel er zu Boden und gab den Geist auf.
Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten.
Da standen die jungen Männer auf und deckten ihn zu
und trugen ihn hinaus und begruben ihn.
Es begab sich nach einer Weile, etwa nach drei Stunden,
da kam seine Frau herein und wusste nicht, was geschehen war.
Aber Petrus sprach zu ihr:

„Sag mir, habt ihr den Acker für diesen Preis verkauft ?“
Sie sprach: „Ja, für diesen Preis.“
Petrus aber sprach zu ihr:
„Warum seid ihr euch denn einig geworden, den Geist des Herrn zu versuchen ?
Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür
und werden auch dich hinaustragen.
“
Und sogleich fiel sie zu Boden, ihm vor die Füße, und gab den Geist auf.
Da kamen die jungen Männer und fanden sie tot, trugen sie hinaus
und begruben sie neben ihrem Mann.
Und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde
und über alle, die das hörten.
“

(Apostelgeschichte 5/4-11)

Wenn du den Herrn liebst, wirst du aus reinem Herzen für ihn tätig.
Dann betrügst du Gott und Jesus nicht, um dich nach außen hin
fromm und religiös darzustellen.

Demzufolge hast du von Gott auch nichts Negatives zu befürchten, sondern kannst
jederzeit mit Gottes Gnade, seiner Liebe, Hilfe, Güte und Barmherzigkeit rechnen.

Wer sich aber nur unter dem Mantel der Religion und Frömmigkeit
versteckt, wird vom Herrn sehr hart angefasst - und verworfen.

Da dies aber nicht sofort (wie im soeben gelesenen Fall) geschieht,
sondern erst am Jüngsten Tag, wird es von den Menschen nicht geglaubt.

Sie sind der Meinung, dass ihr "Lieber Gott" zu ihnen stets gnädig und barmherzig sei.

Bitte lies im bereits erwähnten Klartext-Punkt 137 nach,
welche Bedingungen Gott vorgibt, damit er
zu uns gnädig und barmherzig ist.

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Die Gottesfurcht soll uns auch durch folgende, in der Bibel
niedergeschriebene Begebenheit nahe gebracht werden:

Gott hatte festgelegt, dass die Bundeslade nicht angefasst werden darf.
Usa hielt sich nicht an die Anweisung Gottes. Durch diesen Ungehorsam
verlor er sein Leben.

„Und als sie zur Tenne Nachons kamen (Tenne = Platz, an dem das Getreide gedroschen wurde),
griff Usa zu und hielt die Lade Gottes fest,
denn die Rinder glitten aus.
(Die Zugtiere rutschten weg,
und die Bundeslade drohte vom Transportwagen herunterzufallen.)

Da entbrannte des Herrn Zorn über Usa und Gott schlug ihn dort,
weil er seine Hand nach der Lade ausgestreckt hatte,
sodass er dort starb bei der Lade Gottes.
“

(2.Samuel 6/6-7 ähnlich auch 1.Chronik 13/9-10)

Es steht in der Bibel nicht geschrieben, dass Usa deshalb am Jüngsten Tag in die Hölle kommt.
Usa meinte es gut, als er die Bundeslade anfasste, weil er sie vor dem Herunterfallen
bewahren wollte. Gott wird ihn deshalb nicht mit der ewigen Verdammnis bestrafen.
Aber der Herr will uns eindeutig und unmissverständlich klarmachen, dass wir uns
an sein Wort zu halten haben - ohne wenn und aber, und ohne jegliche Diskussionen.

Uns wird durch diesen Bericht knallhart und unmissverständlich mitgeteilt,
dass wir uns nicht über Gottes Wort hinwegsetzen dürfen.

Dadurch soll unsere Gottesfurcht bestärkt werden.

Es ist also sehr wichtig, die stets wohlklingenden "Geschichten" der Lügenprediger
vom "Lieben Gott" genauestens zu durchdenken, zu überprüfen und zu hinterfragen.

Lies zum Thema: "Halbwahrheiten der Lügenprediger" bitte auch den bereits erwähnten Klartext-Punkt 106.



Was Gott tut, was er sagt und was er festlegt - das hat für immer und ewig Bestand.

„Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun.
Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll.
“

(Prediger 3/14)

Bitte lies zu diesem Thema auch den Klartext-Punkt 011. Sein Titel:
Die Worte von Gott und Jesus Christus, ihre Versprechen,
ihre Weisungen und Warnungen gelten für immer und ewig !

„Weil wir nun wissen, dass der Herr zu fürchten ist ...“
(2.Korinther 5/11)



Empfehlen möchte ich an dieser Stelle den Klartext-Punkt 192 mit dem Titel:
Immer wieder wird von Gläubigen gesagt: „Der Liebe Gott wirft niemanden in die Hölle.“



Mehrfach wies ich auf den wichtigen Klartext-Punkt 118 (das Jüngste Gericht) hin.

  • Hier gelangst du direkt zu diesem Klartext-Punkt 118.











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