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Klartext-Punkt 092:

Verzicht üben - das tut weh !

Aber Verzicht üben kann auch glücklich machen.

Was bedeutet Teilen ?

Ist Fasten gleichzusetzen mit Verzicht üben ?



Noch kurz ein hilfreicher Tipp:

Innerhalb eines jeden Klartext-Punktes siehst du am rechten Bildrand in gewissen Abständen Zahlen, die dir dabei behilflich sein sollen,
die jeweilige Textstelle wiederzufinden, wenn du das Lesen unterbrechen möchtest.   Ein Beispiel:  ------------------------>

- 1 -      

Unterhalb einer jeden Klartext-Punkt-Überschrift findest du auf meiner Homepage die nun folgenden blauen (unterstrichenen) Zahlen.
Wenn du sie anklickst, gelangst du zu den soeben erwähnten Seitenmarkierungszahlen am rechten Bildrand.


Wichtiger Hinweis für Smartphone-Nutzer:

Manchmal funktioniert das Anklicken der Seitenmarkierungszahlen erst dann, wenn zuvor die Lesefläche vergrößert wurde.
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Nun folgt der zur Überschrift gehörende Klartext-Punkt.


Verzicht - das klingt altertümlich und hat einen Hauch von Verbot und Bevormundung an sich.
Es klingt auch nach Sekten-Lehre und veralteter Religion. Deshalb wagt sich kaum jemand
in der heutigen Zeit diesen Begriff zu gebrauchen. Stattdessen redet man mit Fachbegriffen
"um den heißen Brei" herum. Suffizienz umschreibt ganz vorsichtig und modern klingend
dieses "böse Wort", das niemand hören will: Verzicht.

Aber warum sind die meisten Menschen nicht bereit, persönlichen Verzicht zu üben ?
Weil sie sich hier, auf dieser Erde, ein kleines Paradies schaffen wollen.

Ein Satz, der zunächst schwachsinnig klingt - aber den Nagel auf den Kopf trifft:

Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkunde-Unterricht nicht aufgepasst.

Egal wie sehr du dich bemühst, diese Welt hier herrlich zu gestalten - egal wie viel Geld
du für ein schönes und angenehmes Leben investierst - mit dem echten Paradies
in Gottes Reich ist hier nichts vergleichbar.

Lies bitte den Klartext-Punkt 120 mit dem Titel: Wie wird es in Gottes Reich aussehen ?



Im Fernsehen sah ich einen Kabarettisten, der sich zum Thema Verzicht folgendermaßen äußerte:

„Verzicht sollen gefälligst diejenigen üben, die arm sind, denn die haben sich bereits daran gewöhnt.“

Er bekam für diesen Satz großen Applaus - aber kaum jemand im Publikum war sich dessen bewusst,
dass diese "Spitze" kein Spaß war, sondern dass sich fast jeder hätte angesprochen fühlen müssen.

Dazu fällt mir folgender "Witz" ein. Witz habe ich bewusst in Anführungsstrichen geschrieben,
weil dies ein Thema ist, über das man keine Witze machen soll. Aber es ist ein wichtiger
Denkanstoß - und deshalb möchte ich ihn nun "zum Besten geben":

Eine wohlgenährte Touristin geht in einem armen Land spazieren, und sieht eine Bettlerin
am Straßenrand sitzen, die in deutscher und englischer Sprache ein Pappschild vor sich
stehen hat, auf dem geschrieben steht: „Ich habe seit drei Tagen nichts gegessen.“

Im Vorbeigehen sagt die Touristin allen Ernstes:

„Ich beneide Sie um Ihren eisernen Willen - ich halte meine Diäten nicht einmal 8 Stunden durch.“

Wie bereits erwähnt: das Thema ist zu ernst, als dass wir darüber Witze machen dürfen.

Deshalb bitte ich dich, diesen Denkanstoß intensiv in deinem Herzen zu bewegen,
und ihn nicht etwa nur mit einem Schmunzeln abzutun.



Frage:

Gibt es denn einen Unterschied zwischen Fasten und dem Verzicht üben ?

Ja. Gern würde ich dir diesbezüglich einige Denkanstöße geben.

Fasten ist teilweiser oder völliger Verzicht auf Essen und Trinken, und wird von Gläubigen
unterschiedlicher Religionen aus Tradition beziehungsweise aus religiösen Gründen praktiziert.

Warum wird gefastet ?
Um Gott zu zeigen, dass man ihm zuliebe auf etwas verzichten kann.

Wie praktizierst du dein Fasten ?
Verzichtest du eine gewisse Zeit lang auf bestimmte Lebensmittel,
Fernsehen, Auto, Handy, Alkohol, oder Zigaretten ?

Beweist du Gott deine Liebe, wenn du beispielsweise zeitlich begrenzt auf das Rauchen
verzichtest, um nach der Fastenzeit wieder munter so weiterzumachen, wie vorher ?

Könntest du deine Liebe zum Herrn nicht viel besser beweisen,
indem du mit dem Rauchen komplett aufhörst, um mit dem
eingesparten Geld die Aufträge des Herrn noch besser
und intensiver in die Tat umsetzen zu können ?

Kaum jemand würde sich selbst als egoistisch ansehen, wenn er
(oder sie) nach dem Fasten genau so weiterlebt, wie vorher.

Kann ein religiöses oder traditionelles Fasten, das zu bestimmten Zeiten
"durchgezogen" wird, etwas in dir verändern, das dauerhaft anhält ?

Viele Menschen fasten, weil ihnen eingeredet wurde, dass dies,
bezüglich des Glaubens, ein wichtiges Ritual sei. Sie fasten,
um von den Leuten gesehen zu werden - um zu "beweisen",
dass sie Gläubige sind.

Wir müssen aber unseren Mitmenschen unseren Glauben nicht durch Fasten beweisen -
sondern der Herr möchte sehen, dass wir ihm zuliebe persönlichen Verzicht üben,
um mit den Einsparungen, die sich aus dem Verzicht ergeben, Gutes zu tun.

Jesus sagt:

„Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer dreinsehen wie die Heuchler; denn sie
verstellen ihr Gesicht, um sich vor den Leuten zu zeigen mit ihrem Fasten.
“

(Matthäus 6/16)

Und er ergänzt:

„... damit du dich nicht vor den Leuten zeigst mit deinem Fasten
(deine Mitmenschen müssen es nicht wissen, dass du fastest),
sondern vor deinem (himmlischen) Vater (Gott), der im Verborgenen ist;
und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.
“

(Matthäus 6/18)

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Kommen wir noch einmal zurück auf das Beispiel des Rauchens.

Wenn du wegen des Fastens vorübergehend mit dem Rauchen aufhören kannst,
dann bist du auch in der Lage, den "Glimmstängeln" dauerhaft zu entsagen.

Mit dem dadurch frei werdenden Geld könntest du viel bewirken, was für den Herrn von echtem
Nutzen ist (beispielsweise den Bedürftigen helfen und Gottes Wort verbreiten).

Im Klartext-Punkt 139 bekommst du zahlreiche Ratschläge, wie es mit der Hilfe des Herrn
möglich ist, die Süchte (beispielsweise das Rauchen oder das Trinken) zu besiegen.



Es gibt einige wenige Menschen, die wirklich Gottes Willen verstanden haben - die wirklich bereit sind,
aus Liebe zum Herrn (und aus tiefer Dankbarkeit für alles) persönlichen Verzicht zu üben.

Wer sich nicht nur als ein Kind Gottes bezeichnet, sondern tatsächlich ein Kind Gottes ist, wird bestrebt sein,
dem himmlischen Vater zuliebe Verzicht zu üben, um dadurch zu ermöglichen, die in der Bibel
vom Herrn gegebenen Aufträge noch intensiver und erfolgreicher erfüllen zu können.

Keine Pflichterfüllung - sondern Erfüllung aus echter Dankbarkeit und Liebe.

Der Herr Jesus hat sich quälen lassen, er wurde beschimpft, verspottet, bespuckt,
ausgepeitscht und unter unbeschreiblichen Qualen am Kreuz getötet.
Er hat alles gegeben - sogar sein Leben - für uns !

Und die Menschen ?

Sie sagen während der kurzen Zeit des Fastens:
„Hier, Herr Jesus schau: Ich verzichte mal ein paar Wochen auf Alkohol,
Schokolade oder Zigaretten. Das tue ich für dich !“

Glaubst du, dass ihn solche frommen Rituale interessieren ?

Jemand, der wirklich Jesus Christus über alles liebt, würde sagen:
„Herr Jesus, ich danke dir für das, was du für mich getan hast. Ich weiß, dass du für mich
am Kreuz qualvoll gestorben bist. Ich werde zukünftig alles Erdenkliche versuchen,
um dir meine Liebe mit der Tat zu beweisen.“

„Erbringt den Beweis eurer Liebe ...“
(2.Korinther 8/24)

„... lasst uns nicht lieben mit Worten ... , sondern mit der Tat ...“
(1.Johannes 3/18)

Verzicht, der als Resultat etwas Nutzbringendes für den Herrn bewirkt,
ist für Gott und Jesus wertvoll - darauf schauen sie.

Das traditionelle Fasten gleicht religiösen Ritualen.
Aber Gott und Jesus halten nichts von äußerlicher Frömmigkeit und Religion.

Deshalb bedenke, ob du nicht die eine oder andere Gewohnheit in deinem Leben dauerhaft "aufgeben" kannst -
dem Herrn zuliebe, um damit etwas Nutzbringendes für ihn zu bewirken. Aufgeben hat etwas mit Geben zu tun.
Jesus wird dich am Jüngsten Tag für dein Geben hundertfach entschädigen - das hat er versprochen.

„... der wird's hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben.“
(Matthäus 19/29)

Ich persönlich faste nicht nach den Regeln irgendeiner Religion, sondern ich übe dem Herrn zuliebe
persönlichen Verzicht, wo immer es mir möglich ist - damit ich mit dem dadurch eingesparten Geld
etwas bewirken kann, was dem Herrn tatsächlich dient, was ihm und seinem Reich Nutzen bringt.

Solch ein "Fasten" ist sinnvoll, und hat nichts mit Religion zu tun.

Denke immer daran: Gott und Jesus stehen nicht auf Religion und Frömmigkeit,
sondern auf Taten und Werke !

„Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.“
(Jakobus 1/22)

„Lass aber auch die Unseren (die echten Christen) lernen, sich hervorzutun mit guten Werken ...
damit sie kein fruchtloses Leben führen.“

(Titus 3/14)

Ich bin mir ganz sicher, dass Gott und Jesus daran wesentlich mehr Freude haben,
als wenn ich mir einen religiösen "Anstrich" verpassen würde,
um vor den Menschen als "fromm" zu erscheinen.



Gott vergleicht diejenigen, die nicht bereit sind, persönlichen Verzicht zu üben,
um den Bedürftigen intensiv helfen zu können, mit den Einwohnern der Stadt Sodom -
der Stadt, die Gott wegen ihres sündigen Lebenswandels vernichtete.

„Siehe, das war die Schuld ... (der Stadt) Sodom:
Hoffart
(Hochmut, Überheblichkeit, Arroganz) und alles (besaßen sie) in Fülle (sie litten nicht unter Mangel)
und sichere Ruhe hatte sie mit ihren Töchtern; aber dem Armen und Elenden halfen sie nicht ...
Darum habe ich sie auch hinweggetan (aus diesem Grund habe ich Sodom und ihre Einwohner vernichtet) ...“

(Hesekiel 16/49-50)

Auch wir leiden in unserer heutigen Zeit nicht unter Mangel an Trinkwasser oder Mangel an Essen -
und trotzdem weigern sich viele Menschen, den Bedürftigen intensiv zu helfen.

Ein kleines Almosen als Spende - ja.
Aber echte Hilfe durch Verzicht ?
Da hört man oftmals nur ein kaltherziges: „Nein."

Sei du die Ausnahme !

Übe persönlichen Verzicht, um intensiv helfen zu können,
denn das erwartet der Herr von dir !



Viele Menschen verdrängen allmählich die Ungerechtigkeiten dieser Welt aus ihren Gedanken,
weil es an fast allen Ecken und Enden der Erde "zum Himmel stinkt".

Sie werden mutlos, stecken ihren Kopf in den Sand, schauen immer häufiger
bei Not und Elend weg und sagen - beziehungsweise denken:

„Wo soll man anfangen zu helfen - ich kann doch nicht überall hin spenden.“

Und dann spenden sie gar nichts !

Jesus sagte solch eiskaltes Verhalten bereits voraus:

„Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird,
wird die
(Nächsten-)Liebe in vielen erkalten.“

(Matthäus 24/12)

Aber Jesus sagte auch, dass diejenigen, die sich davon nicht verunsichern lassen,
sondern fleißig weiterhin Gutes tun, am Ende den Sieg davontragen, indem sie
das ewige Leben im Paradies bekommen - und dort selig werden.

Jesus verspricht uns, die wir tapfer die Ungerechtigkeiten dieser Welt bekämpfen:

„Wer aber beharrt (durchhält) bis an das Ende, der wird (im Paradies) selig (sehr glücklich).“
(Markus 13/13 - ähnlich auch bei Matthäus 10/22 und Matthäus 24/13)

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Ich wurde allen Ernstes schon gefragt, ob es denn nicht genüge, für die Armen und Bedürftigen zu beten.

Darauf kann ich demjenigen (oder derjenigen) nur mit einer Gegenfrage antworten:

„Was sagst du denn in einem solchen Gebet zum Herrn ?
Machst du ihm klar, dass du zu egoistisch oder zu geizig bist, um den
Bedürftigen zu helfen, und dass er sich gefälligst um sie kümmern soll ?“

Wenn Gott uns ein Leben bietet, das wir ohne Hunger und ohne Durst genießen können,
dann haben wir die Pflicht, von unserem Wohlstand einen Teil abzugeben - also zu teilen.


Was bedeutet Teilen ?

Wir denken oftmals, dass Teilen lediglich bedeutet: Etwas abzugeben.
Und dieses "Abgeben" tut den meisten Menschen schon weh -
obwohl sie nur von ihrem Überfluss etwas geben, also
noch nicht einmal ernsthaften Verzicht üben.

Aber wenn wir die Worte von Jesus Christus im Herzen bewegen,
dann kommen wir zu der Erkenntnis, dass Teilen mehr bedeutet,
als lediglich etwas vom Überfluss abzugeben.

Jesu Worte bezüglich des Teilens lauten nämlich:

Und die (Menschen-)Menge fragte ihn und sprach:
„Was sollen wir denn tun ?“
Er (Jesus) antwortete und sprach zu ihnen:
„Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat;
und wer zu essen hat, tue ebenso.
“

(Lukas 3/10-11)

Das liest sich locker und schön -
ist aber eigentlich ein harter Satz:

„Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat ...“

Wenn jemand zwei Hemden besitzt - und soll eines davon abgeben,
dann sind dies 50 Prozent !


Frage: Bist du bereit, 50 Prozent von deinem Besitz abzugeben ?

Die Antwort auf diese Frage behalte mal lieber für dich.

Ob nun 50 Prozent - oder weniger - Teilen, also etwas abgeben,
tut immer weh, wenn es nicht nur vom Überfluss geschieht.

Aber genau das ist es, was der Herr bei uns sehen möchte:
Das Abgeben vom Mangel.

Lies diesbezüglich den Text von der armen Witwe (Lukas 21/1-4 und bei Markus 12/41-44).
Dann wirst du erkennen, wie begeistert Jesus von dieser Frau - und von ihrer kleinen
Gabe war, während die Reichen viel gaben - was Jesus allerdings nicht imponierte.

In Gottes Wort können wir lesen:

„Was hilft's, liebe Brüder, wenn jemand sagt,
er habe Glauben, und hat doch keine Werke ?
Kann denn der Glaube ihn selig
(sehr glücklich) machen ?
Wenn ein Bruder oder eine Schwester Mangel hätte
an Kleidung und an der täglichen Nahrung
und jemand unter euch spräche zu ihnen:
„Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!“ -
ihr gäbet ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat –
was könnte ihnen das helfen ?
So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.
“

(Jakobus 2/14-17)



Der Herr hat uns in einem reichen Land das Licht der Welt erblicken lassen,
damit er uns prüfen kann, ob wir die Nächstenliebe in die Tat umsetzen.

(Lies bitte im Klartext-Punkt 023 nach, dass Gott uns
während unseres Erdenlebens beobachtet und prüft.)

Wer selbst durch persönlichen Verzicht den Armen und Bedürftigen intensiv hilft,
kann natürlich für zusätzliche Unterstützung der Bedürftigen beten.

Man könnte dann beispielsweise den Herrn darum bitten, dass er auch anderen Menschen
die notwendige Motivation gibt, für die Armen und Bedürftigen aktiv zu werden.

Aktiv sein - und dann um zusätzliche Unterstützung zu bitten, dagegen hat der Herr nichts einzuwenden.
Aber sich selbst passiv verhalten (oder nur wenig zu tun), und dann die Arbeit an den Herrn weiterleiten,
das funktioniert nicht. Schließlich sind wir die Diener, und Gott ist der Herr.

Passivität ist Sünde !

Denke immer an die eindeutige Warnung des Herrn:

„Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht,
dem ist's Sünde.
“

(Jakobus 4/17)

Gott sagt knallhart:

„Und doch sprichst du:
"Ich bin unschuldig; er hat ja doch seinen Zorn von mir gewandt."
(Du denkst: "Ich bin unschuldig, sonst würde mir Gott doch seinen Zorn zeigen,
und es würde mir ansonsten nicht so gut gehen.")
Aber Gott kündigt für den Jüngsten Tag an:

„Siehe, ich will dich richten, weil du sprichst: 'Ich habe nicht gesündigt'.“

(Jeremia 2/35)

Suche nicht nach Ausreden,
und verstecke dich nicht unter dem Mantel der Religion und Frömmigkeit -
sondern werd' für den Herrn tätig !

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Oftmals sagen (oder schreiben) mir Menschen, dass in ihrer Kirche oder Glaubensgemeinschaft
das Thema des Verzicht übens nicht oder nur sehr selten angesprochen wird.

Warum ist das so ?

Weil dies ein sehr unbequemes Thema ist.

Die Prediger trauen sich nicht, dieses Thema anzusprechen, weil sie Angst haben,
dass ihnen ihre „Schäfchen“ davonlaufen, denn schließlich
möchte niemand gern etwas vom Verzicht üben hören.

Die Sprüche vom "Lieben Gott", der allen vergibt und verzeiht,
die gehen doch wesentlich angenehmer ins Ohr.
(Zu erwähnen wäre, dass der Begriff "Lieber Gott" in der
gesamten Bibel nicht ein einziges Mal geschrieben steht.)

Es wird aber oft und viel vom "Lieben Gott" geredet,
denn schließlich wünschen die Gläubigen es so.

„Denn es wird eine Zeit kommen,
da sie
(die Menschen) die heilsame Lehre (die Wahrheit, die sie zur rettenden Umkehr führt)
nicht ertragen werden;
sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen,
nach denen ihnen die Ohren jucken,
und sie werden die Ohren von der Wahrheit abwenden
...“

(2.Timotheus 4/3-4)

Die Gläubigen verlangen von ihren Predigern:

„Redet zu uns, was angenehm ist ..., was das Herz begehrt !“
(Jesaja 30/10)

Diese gehorchen, und predigen demzufolge nur wohlklingende Bibelzitate und Halbwahrheiten.

(Lies über die Halbwahrheiten bitte den Klartext-Punkt 106.)

Aber diese Halbwahrheiten bringen dich nicht zur Umkehr auf den richtigen Weg.
Nur weil dir eingeredet wird, dass dein Weg gut sei,
muss er es in Wirklichkeit noch lange nicht sein.

„Manchem scheint ein Weg recht; aber zuletzt bringt er ihn zum Tode.“
(Derjenige oder diejenige wird das ewige Leben nicht bekommen.)
(Sprüche 14/12 und Sprüche 16/25)

„Den Toren dünkt sein Weg recht
(der Tor denkt, dass er auf dem richtigen Weg ist);
aber wer auf Rat hört, der ist weise.“

(Sprüche 12/15)

Verhalte du dich nicht wie ein Tor - sondern nimm die Ratschläge von Gott und Jesus an.

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Wer die folgenden beiden Bibelzitate auf sich einwirken lässt, und es genau bedenkt, derjenige
(oder diejenige) wird einsehen, dass Verzicht üben eigentlich eine Leichtigkeit ist -
es könnte viel schlimmer kommen.
Da Gott nämlich alles gehört, ist es ihm jederzeit möglich, jemanden zum Nachdenken zu bringen,
indem er ihm (oder ihr) einiges - oder sogar alles wegnimmt.

Da ist es ein leichteres "Übel", auf einen gewissen Teil freiwillig zu verzichten.

„Herr, unser Gott, all dies Viele (alles Materielle),
das wir herbeigebracht haben (das wir unser Eigentum nennen) ... ,
ist von deiner Hand gekommen (alles was wir besitzen, das haben wir Gott zu verdanken),
es ist alles dein“ (es gehört alles dir – du hast es uns nur geliehen und es uns zur Verwaltung anvertraut).

(1.Chronik 29/16)

„Denn alles, was im Himmel und auf Erden ist, das ist dein.“
(1.Chronik 29/11)

„Denn jedes Haus wird von jemandem erbaut;
der aber alles erbaut hat, das ist Gott.
“

(Hebräer 3/4)

Ob es uns nun gefällt - oder nicht - wir müssen uns darüber im Klaren sein:
Wir sind nicht die Besitzer von Gut und Geld - sondern lediglich die Verwalter !

„Was hast du (was besitzt du), das du nicht (von Gott) empfangen hast ?“
(1.Korinther 4/7)

Es gehört alles Gott - er hat es uns großzügiger Weise nur "geliehen" -
und uns beauftragt, anderen Menschen damit Gutes zu tun.

Er prüft uns, ob wir ihm gehorsam sind !

Am Jüngsten Tag müssen wir darüber Rechenschaft ablegen !

Demzufolge haben wir kein Recht, egoistisch „Nein.“ zu sagen,
wenn Jesus Christus uns den Auftrag gibt, Verzicht zu üben.



Darüber sollten wir viel öfter nachdenken ...
„... damit ihr erkennt, wie der Herr euch alles Gute getan hat.“
(Micha 6/5)

Alles, was wir zum Leben benötigen, haben wir durch Gottes Kraft bekommen.

„Alles, was zum Leben ... dient, hat uns seine göttliche Kraft geschenkt ...“
(2.Petrus 1/3)

„Denn von ihm und durch ihn ... sind alle Dinge.“
(Römer 11/36)

„Nicht dass wir tüchtig sind (geschieht) von uns selber ...
sondern dass wir tüchtig sind, ist von Gott ...“

(2.Korinther 3/5)



Bei Lukas 21/1-4 und bei Markus 12/41-44 wird uns folgendes berichtet:
Jesus Christus hatte sich in die Nähe des Gotteskastens gesetzt,
in den die Spenden gelegt wurden.
Er beobachtete, dass viele reiche Menschen große Geldbeträge in diesen Kasten einlegten.
Da kam eine arme Witwe, die legte zwei kleine Geldstücke ein,
die insgesamt den Wert von etwa einem Cent hatten.

Jesus rief seine Jünger zu sich und sprach:

„Wahrlich, ich sage euch:
Diese arme Witwe hat mehr als sie alle eingelegt.
Denn sie haben alle etwas von ihrem Überfluss eingelegt;
diese aber hat von ihrer Armut ihre ganze Habe eingelegt, alles, was sie zum Leben hatte.
“

(Lukas 21/3-4 und ähnlich bei Markus 12/43-44)

Sie hat Verzicht geübt.

Das hat bei Jesus einen großen Eindruck hinterlassen.

Das hat ihm gefallen.

Wenn du sein Freund werden (und bleiben) möchtest,
dann weißt du jetzt, wie du auf ihn Eindruck machen kannst:

Durch Verzicht !

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Jesus hat uns also geboten, dass wir Verzicht üben sollen.
Man kann durch persönlichen Verzicht vielen Menschen helfen, die in Not sind.
Aber erfüllen wir das Gebot Jesu ?

Nur wenn wir das in die Tat umsetzen, was Jesus Christus uns gebietet
(was er uns beigebracht hat), dann ist er unser Freund.

Ansonsten - glaube es mir - ist er dein Feind !

Das habe ich mir nicht ausgedacht, um dich zu schocken,
sondern dies wird uns in der Bibel (in Gottes Wort) mitgeteilt.

Jesus Christus sagt:

„Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich ...“
(Matthäus 12/30 und Lukas 11/23)

„Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen,
der nicht
(mit all seinen Möglichkeiten) Barmherzigkeit getan hat ...“

(Jakobus 2/13)

„... unbarmherzig.
Sie wissen, dass, die solches tun
(die sich unbarmherzig verhalten), nach Gottes Recht
den Tod verdienen
...“
(Sie werden das ewige Leben in Gottes Reich nicht bekommen.)
(Römer 1/31-32)

„... verflucht sind, die von deinen Geboten abirren.“
(Psalm 119/21)

„Verflucht sei, wer nicht alle Worte dieses Gesetzes erfüllt,
dass er
(oder sie) danach tue !“

(5.Mose 27/26)

Hier die Aussage bezüglich der Freundschaft mit Jesus:

„Ihr seid (nur dann) meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.“
(Wenn ihr das in die Tat umsetzt, was ich euch sage und von euch verlange.)
(Johannes 15/14)

Indem du seinen Worten glaubst und sie in die Tat umsetzt, wirst du sein Freund.

Erst mit dem "in die Tat umsetzen" hast du alle Bedingungen für eine echte Freundschaft zum Herrn erfüllt.

Der Herr Jesus stellt enttäuscht fest:

„Dies Volk ehrt mich mit den Lippen; aber ihr Herz ist fern von mir.“
(Markus 7/6 und Matthäus 15/8 und ähnlich auch bei Jesaja 29/13)

Er fragt:

„Was nennt ihr mich aber (scheinheilig) "Herr, Herr " -
und
(dann) tut (ihr) nicht (das), was ich euch sage ?“

(Lukas 6/46)

(Im Klartext-Punkt 129 erfährst du alles, was Jesus sagte, was wir tun sollen.)

Jesus Christus warnt uns:

„Es werden nicht alle, die zu mir sagen: "Herr, Herr !", in das Himmelreich kommen,
sondern
(nur diejenigen,) die den Willen tun meines Vaters im Himmel“ (die Gottes Gesetze in die Tat umsetzen).

(Matthäus 7/21)

Die von Jesus angesprochenen Gesetze Gottes sind gleichzeitig die Worte Jesu, nach denen wir
leben sollen. Im soeben erwähnten Klartext-Punkt 129 findest du sie als Zusammenfassung.



Mit dem Umsetzen von Gottes Wort in die Tat tun sich sehr viele "Christen" schwer.

Frage: Gibst du beispielsweise dem Herrn seinen ihm zustehenden Zehnten -
oder finanzierst du damit lieber deinen Urlaub und deine Freizeitinteressen ?

Bitte lies im Klartext-Punkt 137 die wichtigen Infos zum Thema:
„Wir leben nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade.“

Infos zu Gottes Zehntem findest du im Klartext-Punkt 094.

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Kann man Ehre kaufen ?

Kann man Glück kaufen ?

Ja !

Glück und Ehre gibt es abgepackt in Portionen zu jeweils 50 Cent.



Nun wirst du sicherlich denken, dass der Klartext-Punkte-Schreiber spinnt.
Aber was ich sage und schreibe ist wahr.
Ich möchte dir diese Möglichkeit des Glücks-Kaufs erläutern.

Bitte stell dir mal folgende Situation vor:
Du findest in einer verlassenen Gegend am Straßenrand einen Verletzten, der ohne deine Hilfe verbluten würde.
Durch das einfache Anlegen eines Verbandes und das Rufen des Rettungswagens wäre es dir möglich,
diesen hilflosen Menschen vor dem Sterben zu bewahren.

Du bist in großer Eile, denn du hast eigentlich etwas ganz anderes vor - etwas, was dir Freude bereitet.
Aber du verzichtest darauf, um helfen zu können.
Für dich ist es nicht wichtig, von Menschen geehrt zu werden, sondern du hilfst anonym.

Einige Tage später erfährst du aus der Zeitung, dass ein Verletzter gerettet wurde,
der ohne die Hilfe des anonymen Helfers (damit bist du gemeint) verblutet wäre.

Würde dich dieses Gefühl (jemanden vor dem sicheren Tode bewahrt zu haben)
nicht innerlich total glücklich und zufrieden machen ?

Du hast auf etwas Schönes verzichtet, um einem anderen Menschen helfen zu können.
Glaube mir:
Dieses innere Glücksgefühl hält garantiert viel länger an, als das Glücksgefühl,
das du erreicht hättest, wenn du deiner geplanten Verabredung nachgekommen wärst.

Und nun übertrage diese Gedanken auf die Hilfe für die notleidenden Menschen in der Dritten Welt.
Überlege doch bitte: Wie viele Menschenleben könntest du retten. Es sind Hunderte - ja sogar Tausende.
Eine Impfung kostet dort 50 Cent. Damit kann ein Menschenleben gerettet werden.

Die Mutter braucht ihr sterbendes Kind nicht zu beweinen,
weil du auf etwas verzichtet hast, um ihr Kind zu retten.

Wie glücklich und dankbar wird diese Mutter wohl sein.
Dankbar gegenüber dir - weil du anonym geholfen hast.
Für sie bist du ein Held - ein Retter - ein Wohltäter.

Andere Menschen haben ihr nicht geholfen - aber du hast es getan -
und Gott und Jesus haben dies ganz genau gesehen !

Und noch etwas Wichtiges gibt es zu bedenken:
Du hilfst nicht irgendwelchen fremden Menschen,
sondern du hilfst Jesus Christus persönlich.

Jesus erklärt uns, dass er derjenige ist,
dem wir helfen, indem er sagt:

„Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern (euren Mitmenschen),
das habt ihr mir getan.“

(Matthäus 25/40)

Du hast Jesus geholfen !

Dieses Glücksgefühl kannst du dir mit jeweils 50 Cent erkaufen.
Meinst du, dass dir in einem Laden ein Verkäufer für 50 Cent Glück verkaufen kann ?
Solche Läden gibt es nicht.

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Wie oft wird Geld sinnlos ausgegeben, nur um ein bisschen Ablenkung oder "Glück" zu erhaschen.

Aber mit einem Überweisungsauftrag kannst du zum Helden für viele, viele Mütter werden,
die dir dafür dann garantiert sehr, sehr dankbar sind.

Dieses wahnsinnig schöne Glücksgefühl in dir wird lange anhalten.
Ich weiß es, denn ich bin innerlich voll von diesem Glücksgefühl.
Und das Schöne daran ist: Es hört niemals auf, solange du dich bemühst,
den bedürftigen Menschen durch persönlichen Verzicht zu helfen.

Wenn du nur vom Überfluss etwas abgibst, das wirkt innerlich in dir nicht so,
als wenn du ganz bewusst auf etwas verzichtest, um helfen zu können.

Du wirst diesen Verzicht eines Tages überhaupt nicht mehr als schmerzlich empfinden,
sondern ganz im Gegenteil: Dieser Verzicht wird dich beglücken und befriedigen.

Ich war in meinem ganzen Leben noch nie dauerhaft so glücklich und zufrieden, wie ich es bin,
seitdem ich durch persönlichen Verzicht den Ärmsten der Armen helfe.

Alle anderen Glücksgefühle sind wie Seifenblasen. Sie zerplatzen sehr schnell,
und es bleibt nichts übrig. Also muss man sich etwas "Schönes" suchen (kaufen),
was einem erneut eine gewisse Portion Glück bescheren kann -
Glück, das allerdings auch wieder sehr schnell vergänglich ist.

Du fühlst dich wie in einem Hamsterrad: Du läufst und läufst -
aber das echte Glück kannst du nicht erreichen.

Steige aus deinem Hamsterrad aus !

Begreife, dass du auf die herkömmliche Art das echte und dauerhafte Glück niemals erreichen kannst.

Echtes Glück kann dir nur "von oben" gegeben werden.

Gib du den Menschen Hilfe - und Gott gibt dir echtes Glück !

Glaube mir: Das funktioniert !
Ich bin einer der glücklichsten Menschen, obwohl es mir finanziell nicht so gut geht, wie anderen.
Aber mein Glück ist "von oben" - und es wird nie vergehen, denn Bedürftige gibt es immer,
denen ich durch persönlichen Verzicht helfen kann.

Verzicht, der glücklich macht !

Auch du kannst Notleidenden und Bedürftigen helfen - und wirst dann dieses Glück genießen !

Aber spende nicht blind 'drauf los, sondern informiere dich,
welche Hilfsorganisation dein Geld seriös nutzt, um damit
den größtmöglichen Hilfe-Effekt zu erreichen.

Wie du eine seriöse Hilfsorganisation finden kannst - und woran du sie erkennst, erfährst du,
wenn du in den alphabetisch geordneten Suchbegriffen anklickst: seriöse Hilfsorganisationen.

Und spende nicht viele kleine Beträge, denn das erhöht den Verwaltungsaufwand.
Fasse deine Überweisungen möglichst zusammen, um die anfallenden Kosten zu senken.



Jesu Gleichnis von dem barmherzigen Samariter (Lukas 10/25-37) ist dir sicherlich bekannt.
Dieser Helfer hat auch verzichtet - und zwar auf Zeit und auf Geld.
Er opferte seine Zeit, um helfen zu können - und er gab dem Wirt der Herberge Geld,
damit dieser den Verletzten weiterhin versorgen sollte.

Sei auch du ein barmherziger Samariter, indem du notleidenden Menschen hilfst.
Das rechnet dir Jesus sehr hoch an - dann bist du sein Freund.

Empfehlen möchte ich dir auch den Klartext-Punkt 091.
In ihm geht es um das Thema Glück und Zufriedenheit.

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In der Bibel werden wir aufgefordert:

„Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er's gern.“
(Römer 12/8)

Man kann aber nur dann etwas gern tun, wenn es freiwillig erfolgt.
Also wird ein Umdenken notwendig.

Falls in dir noch ein gefühlter Zwang vorhanden ist,
dann lies bitte im Klartext-Punkt 064 nach,
wie es dir gelingt, dass dieser Druck von dir genommen wird,
und du zukünftig alles freiwillig und gern tust.



Jesus Christus ermahnt uns aber auch, dass wir die aktive und intensive Hilfe
(beispielsweise für die Menschen in der Dritten Welt) nicht verweigern dürfen.
Er sagte:

„Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.
Und sie werden hingehen:
diese
(die ihm nicht durch persönlichen Verzicht geholfen haben)
zur ewigen Strafe (in die ewige Verdammnis),
aber die Gerechten in das ewige Leben.“

(Matthäus 25/45-46)



Gott und Jesus Christus lehren uns in ihrem Wort (der Bibel),
dass wir anderen Menschen intensiv helfen sollen.

Jesus wünscht, dass wir persönlichen Verzicht üben, um anderen Menschen helfen zu können.

Gott gibt uns sehr viel !
Aber schlimm ist, dass wir dies nicht zu würdigen wissen.

Indem wir persönlichen Verzicht üben, erkennen wir, dass unser Wohlstand
(auch wenn er nicht so üppig ist, wie bei anderen Menschen) letztendlich
ein Geschenk Gottes ist. Denn er hätte es auch so einrichten können,
dass wir in Afrika oder Asien geboren werden.

Durch den einen oder anderen Verzicht stellen wir fest,
dass weniger oftmals sogar mehr sein kann.


Wer durch Verzicht weniger hat, weiß das besser zu schätzen, was er hat.

Wer keinen persönlichen Verzicht übt, um anderen Menschen zu helfen,
wird immer mit seinem Leben unzufrieden sein - und von allem
möglichst noch mehr haben wollen.

„Es ist ein Unglück, das ich sah unter der Sonne, und es liegt schwer auf den Menschen:
Da ist einer, dem Gott Reichtum, Güter und Ehre gegeben hat,
und es mangelt ihm an nichts, was sein Herz begehrt;
aber Gott gab ihm doch nicht Macht, es zu genießen
...“

(Prediger Salomo 6/1-2)

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Gemäß einer Studie (aus dem Jahr 2009) leben mit dem Einkommen
eines "Durchschnittseuropäers" nur 15 Prozent der Weltbevölkerung.

85 Prozent aller Menschen geht es wesentlich schlechter als uns Europäern !

Diese Menschen sind auf unsere Hilfe angewiesen.

Der Herr gab uns den Auftrag, diesen Menschen zu helfen.

In der Bibel steht geschrieben:

„Den Reichen in dieser Welt gebiete (für die Milliarden Armen gehören wir zu den Reichen) ...
dass sie Gutes tun, ... gerne geben, behilflich seien ...
damit sie das wahre (und am Jüngsten Tag das ewige) Leben ergreifen.“

(1.Timotheus 6/17-19)

Die Gaben, die Gott uns zukommen ließ, sollen wir nicht egoistisch zurückhalten,
sondern sie an die Bedürftigen weiterleiten, indem wir ihnen intensiv helfen.

Wir sollen als ein "Kanal" die Gaben von Gott weiterleiten -
und sie nicht wie ein "Stausee" egoistisch zurückhalten.

In der Bibel heißt es:

„... was der Mensch sät, das wird er ernten.“
(Galater 6/7)

Wenn wir uns "geizig" gegenüber den Bedürftigen verhalten,
dann brauchen wir uns nicht zu wundern,
wenn sich Gott eines Tages uns gegenüber ebenfalls "geizig" zeigt.

„Wer da kärglich (wenig) sät, der wird auch kärglich ernten ...“
(2.Korinther 9/6)

Dann beginnt das große und laute Jammern.
Aber schuld ist jeder selbst.
Gott warnt uns:

„Denn Frevel geht nicht aus der Erde hervor,
und Unheil wächst nicht aus dem Acker;
sondern der Mensch erzeugt sich selbst das Unheil
...“

(Hiob 5/6)

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Der Gerechte hilft mit aller Kraft den Bedürftigen.

(Lies bitte im Klartext-Punkt 047 nach, wie ein Gerechter lebt.)

Aber geht es dem Gerechten schlecht ?

Gerät er in persönliche Not ?

Nein !

Denn Gott sagt:

„... was der Mensch sät, das wird er ernten.“
(Galater 6/7)

Der Gerechte hilft - also hilft Gott ihm.

Wenn er betet, dann erhört der Herr seine Gebete.

„Des Gerechten Gebet vermag (erreicht) viel, wenn es ernstlich ist.“
(Jakobus 5/16)

Und Not muss der Gerechte und seine Familie nicht leiden - dafür sorgt der Herr !

„Ich bin jung gewesen und alt geworden
und habe noch nie den Gerechten verlassen gesehen
und seine Kinder um Brot betteln.
“

(Psalm 37/25)

„Der Herr lässt den Gerechten nicht Hunger leiden ...“
(Sprüche 10/3)



Nun ein wichtiger Denkanstoß:

Wenn wir Menschen unseren direkten Angehörigen oder Freunden helfen, sind wir oftmals gern bereit,
persönlich auf etwas zu verzichten, um diese Hilfe zu ermöglichen. Ein Verzicht an Freizeit,
an Geld oder an anderen materiellen Werten ist dann oftmals eine Selbstverständlichkeit.

Aber wenn es heißt, für die Bedürftigen der Dritten Welt persönlichen Verzicht zu üben,
dann tun sich die Menschen damit oftmals sehr schwer - was nachvollziehbar ist, denn schließlich
sind dies für uns völlig fremde Menschen, sie sind für uns nicht direkt sichtbar
und ihr Schreien und Flehen hören wir nicht, weil sie weit entfernt leben.

Aber soeben hast du gelesen, dass du durch eine Spende an die Bedürftigen
der Dritten Welt dem Herrn Jesus Christus direkt hilfst.

Frage:

Ist er dir nicht viel wertvoller, als jeder menschliche Angehörige ?

Jesus Christus sagt:

„Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert;
und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.
“

(Matthäus 10/37)

Das klingt hart - aber es ist eine Tatsache.

Kann dich dein Vater, deine Mutter, deine Tochter
oder dein Sohn in Gottes Reich bringen ?

Nein !

Aber Jesus Christus kann es.

Und für ihn bist du nicht bereit, persönlichen Verzicht zu üben ?

Bitte durchdenke dies ganz genau, denn
deine Zukunft in der Ewigkeit hängt davon ab !

Bitte verdränge diese unbequemen Gedanken nicht.
Du würdest es ansonsten am Jüngsten Tag bitter bereuen.

Wenn du Jesus zuliebe nicht auf dieses oder jenes verzichtest,
was unterscheidet dich dann von einem Heiden ?

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Oftmals wird im Gespräch das Wort "Hingabe" benutzt.

Wenn beispielsweise jemand zu mir sagen würde:
„Du hilfst ja mit voller Hingabe den Bedürftigen.“ -
dann tue ich das aus folgendem Grund.

Ich kenne nämlich die Definition für den Begriff "Hingabe":

Hingabe ist die Bereitschaft, etwas aufzugeben
(etwas "hinzugeben", etwas zu opfern),
um etwas anderes zu bekommen,
das einen höheren Wert hat.

Wenn ich also auf dieses oder jenes verzichte, dann tue ich dies ganz bewusst,
um dafür etwas Besseres zu bekommen.

Ich verzichte in diesem Leben auf diese oder jene zeitlich begrenzte Freude,
um in Gottes Ewigkeit die Seligkeit zu bekommen.

Was ist Seligkeit ?

Selig ist jemand, der glücklich ist.

Aber leider hält alles Glück dieser Welt nicht für immer.

In Gottes Reich (in der Ewigkeit) kann aber das Glück nicht zerstört werden - niemals !
Und das ist dann Seligkeit.

Wer dies verstanden hat, und es sich verinnerlicht,
wird keine Probleme damit haben, Verzicht zu üben.

Verzicht ist nur ein Tausch gegen etwas Besseres - verbunden mit einer gewissen Wartezeit.



Durch deine aktive Hilfe wirst du mit der Zeit eine andere Lebenseinstellung bekommen.
Du wirst das, was du hast, mit anderen Augen ansehen.
Dankbarkeit wird in dein Herz einziehen - Dankbarkeit dafür, dass es dir im Vergleich
zu den Milliarden notleidenden Menschen dieser Welt verhältnismäßig gut geht.

Jeder weiß, dass es schmerzt, auf etwas zu verzichten, was man bereits besessen hat.
Könntest du heute auf Auto, Wäschetrockner, Handy, Fernsehgerät, Kinobesuch,
Restaurantbesuche, Urlaubsreisen (oder ähnliches) dauerhaft verzichten ?
Sicherlich würde dir dies sehr wehtun.
Und warum ?
Weil wir es besitzen - und es für uns bereits zur Normalität wurde.



In unserer heutigen Zeit ist es für viele bereits zu einer Selbstverständlichkeit geworden, im Restaurant,
in der Gaststätte oder anderswo auswärts (also nicht zu Hause) Essen zu gehen. Dieser "Luxus"
kostet logischerweise mehr Geld, als das Essen zu Hause. Kaum jemand denkt in dem
Moment des Genusses an die vielen Millionen Menschen in der Dritten Welt,
die ohne unsere Hilfe elendig verhungern oder verdursten müssen.

Heißt es dann: „Bitte unterstütze intensiv die Hungernden in der Dritten Welt.“ -
dann beginnt oftmals das Gejammer, dass dies finanziell momentan nicht
möglich sei, weil das Leben hier so teuer ist und kein Geld übrig sei.

Ein weiser Spruch lautet:

Möge dich beim Essen immer der Gedanke begleiten,
dass sich auch das kleinste Stück Brot noch teilen lässt.


Teilen heißt: persönlichen Verzicht üben.

Aber wer verzichtet schon gern ?

Jesus sagte:

„Geben ist seliger als nehmen.“
(Apostelgeschichte 20/35)

Wenn du ein echter Christ bist, dann wird dich das Geben glücklich machen.

Daran erkennst du, ob du bereits ein echter Christ bist, an dem der Herr seine Freude hat -
oder ob du dich noch als Namens-Christ durchs Leben schlängelst, und dir
lediglich dein persönlicher Vorteil am Herzen liegt.

(Wichtige Infos über Namens-Christen findest du im Klartext-Punkt 098.)

Lies bitte auch den Klartext-Punkt 149. Sein Titel:
Sollen Christen auf alles verzichten - und nur "Trübsal blasen" ?

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Die Menschen, die früher lebten, waren noch nicht so verwöhnt.
Ihnen tat es deshalb nicht weh, auf das zu verzichten, was wir heute als Normalität ansehen,
weil sie es noch nicht kannten.
Ansonsten wäre aber auch in ihnen der Wunsch gewachsen, dies alles zu bekommen.

Aber wir besitzen es - und deshalb tut es uns so weh, darauf zu verzichten.
Was man erst einmal hat, das möchte man nicht wieder hergeben.
Und was man bei anderen Menschen sieht, das möchte man ebenfalls haben.
Wir Menschen wollen und können einfach nicht verzichten -
beziehungsweise fällt uns Verzicht sehr schwer.



Unsere modernen Haushaltsgeräte erleichtern uns die täglichen Arbeiten sehr.
Ein Wäschetrockner beispielsweise erspart uns viel Zeit. Aber zu welchem Preis ?
Ich meine dabei nicht die Anschaffungskosten oder den Stromverbrauch,
sondern ich denke mit dieser Äußerung an den Klimawandel.

Auf dieser Erde leiden bereits heute schon Millionen Menschen unter Stürmen
und Überschwemmungen, die durch den Klimawandel verstärkt wurden.
Aber diese Menschen sehen wir nur im Fernsehen.
Erst wenn beispielsweise den eigenen Kindern oder Eltern ihr gesamtes Hab und Gut
durch Naturkatastrophen vernichtet würde, dann käme dieser betroffene Mensch zum Umdenken.

Die Menschen neben ihm (oder ihr), die nicht persönlich davon betroffen sind,
würden allerdings trotzdem so weiterleben wie bisher.
Aber ist es das, was Gott und Jesus Christus von uns erwarten ?
Nein. Sie möchten, dass wir verzichten lernen.
Jesus Christus sagt:

„Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat.“
(Lukas 3/11)

Das geht aber nur, wenn man Verzicht übt.
Nehmen wir doch den Satz einmal wörtlich:
Jeder von uns besitzt garantiert mehr als zwei Hemden (oder Blusen, T-Shirt ...).
Aber stell dir mal vor, du hättest wirklich nur zwei Stück.
Du würdest nach heutigen Maßstäben sofort als arm angesehen werden.
Und nun sollst du von deinem wenigen Besitz noch so viel abgeben,
dass dir nur ein einziges Hemd bleibt.
Aber im Vergleich zu dem, der kein Hemd hat, bist du mit zwei Hemden der "Reiche".
Und dieser "Reiche" weigert sich, dem Armen, der kein Hemd hat, etwas abzugeben ?

Und so verhält es sich mit dem Geld,
das wir den Armen und Bedürftigen als Spende zukommen lassen.
Bei den meisten Menschen ist die Spende nur so hoch,
dass sie selbst keinen Mangel leiden müssen.
Würde die geplante Spende so groß sein, sodass sie deshalb ernsthaft auf etwas
verzichten müssten (beispielsweise auf die Urlaubsreise),
dann würden sie ihre geplante Spende schnellstens nach unten korrigieren.

Aber nun denke wieder an den Satz von Jesus mit den zwei Hemden.
Wenn du von deinen beiden Hemden dem Bedürftigen eins abgegeben hast,
und dein verbleibendes Hemd gewaschen werden muss, dann erkennst du,
dass deine Hilfe tatsächlich persönlichen Verzicht erforderlich macht.

Und genau das ist es, was uns Jesus Christus beibringen möchte:
Persönlicher Verzicht - damit es anderen Menschen etwas besser geht.
Wir sind deswegen immer noch die "Reichen" (auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen) !

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Oftmals sind die Menschen nicht bereit, für Gott und Jesus etwas zu "opfern".
Dieses "Opfer" kann sowohl Zeit als auch Geld sein.

Jesus Christus machte zwei wichtige Aussagen, die Gottes Reich betreffen.
Er sprach:

„Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer.“
(Lukas 6/20)

Und Jesus warnte:

„Wie schwer kommen die Reichen, in das Reich Gottes !
Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe,
als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme.
“

(Lukas 18/24-25 ähnlich auch bei Matthäus 19/23-24)

Es steht auch folgende Warnung geschrieben:

„Und nun, ihr Reichen:
Weint und heult über das Elend, das über euch kommen wird !
“

(Jakobus 5/1)

Warum diese Aussagen ?

Jesus hat uns geboten, dass wir persönlichen Verzicht üben sollen,
um den armen, kranken und hungernden Menschen intensiv helfen zu können.

Nicht nur vom Überfluss etwas abgeben - sondern helfen durch Verzicht !

Lies bitte auch den bereits erwähnten Klartext-Punkt 149 mit dem Titel:
Sollen Christen auf alles verzichten - und nur "Trübsal blasen" ?

Wer dieses Gebot des Herrn beherzigt, und nicht nur vom vorhandenen Überfluss etwas abgibt,
sondern persönlichen Verzicht übt, wird danach allerdings nicht mehr zu denjenigen gehören,
denen es finanziell "super" geht - sondern eher zu den etwas Ärmeren - obwohl unsere "Armut"
nicht mit der tatsächlichen Armut in der Dritten Welt zu vergleichen ist.
Unsere "Armut" nach dem Verzicht ist im Vergleich zur Dritten Welt
immer noch ein luxuriöses Leben.

Aber glaube mir: Es wird für dich ein Leben voller Zufriedenheit und Dankbarkeit sein.
Werte, die in unserer heutigen Zeit oftmals den Menschen völlig unbekannt geworden sind.
Ich spreche aus eigener Erfahrung, denn in mir hat das Verzicht üben etwas bewirkt,
was man als tiefes Glücksgefühl bezeichnen kann: Helfen und Leben retten -
durch persönlichen Verzicht.

Jesus sagt zu denen, die bereit sind, alle Gesetze Gottes in die Tat umzusetzen
(die also Zeit und Geld "opfern", indem sie Verzicht üben),
dass sie am Jüngsten Tag für alle Opfer hundertfach entschädigt werden.
„... der wird's hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben.“
(Matthäus 19/29)

Jesus spricht:

„Denn es wird geschehen,
dass der Menschensohn
(Jesus Christus) kommt ...
und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun“ (nach seinen Werken).

(Matthäus 16/27)

Und Gott sagt:

„So will ich ihnen vergelten nach ihrem Verdienst
(so wie sie es verdient haben, so soll es kommen)
und nach den Werken ihrer Hände“
(so wie ihre Taten waren).

(Jeremia 25/14)

„... denn ihr wisst: Was ein jeder Gutes tut, das wird er vom Herrn empfangen ...“
(Epheser 6/8)

Gott vergilt uns, wie wir es verdient haben. Wenn wir Gutes tun,
dann können wir vom Herrn "als Belohnung" auch Gutes erwarten.

„Ich, der Herr ... gebe einem jeden (am Jüngsten Tag) nach seinem Tun
nach den Früchten seiner Werke.
“

(Jeremia 17/10)

„... deine Augen stehen offen über allen Wegen der Menschenkinder,
einem jeden zu geben nach seinen Wegen und nach der Frucht seines Tuns
...“

(Jeremia 32/19)

(Im bereits erwähnten Klartext-Punkt 023 erfährst du, dass Gott uns
während unseres Erdenlebens beobachtet und prüft.)

„Ihr aber, seid getrost und lasst eure Hände nicht sinken
(haltet mit euren guten Taten für den Herrn tapfer durch und werdet nicht passiv oder träge);
denn euer Werk hat seinen Lohn.“
(- Spätestens am Jüngsten Tag in Gottes Reich.)
(2.Chronik 15/7)

„Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er vergäße euer Werk
und die Liebe, die ihr seinem Namen erwiesen habt
...“

(Hebräer 6/10)

„... seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn
(werdet immer aktiver mit der Umsetzung von Gottes Wort in die Tat),
weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.“

(1.Korinther 15/58)

„Lasst uns aber Gutes tun (soviel und sooft wie möglich)
und nicht müde werden (nicht nachlassen und nicht aufgeben);
denn zu seiner Zeit (spätestens am Jüngsten Tag)
werden wir auch (die Belohnung dafür) ernten,
wenn wir nicht nachlassen
(wenn wir nicht wieder in die Trägheit und Passivität zurückfallen).
Darum, solange wir noch Zeit haben
(bis zu unserem Lebensende auf dieser Erde),
lasst uns Gutes tun ...“

(Galater 6/9-10)

„... lasst's euch nicht verdrießen, Gutes zu tun.“
(2.Thessalonicher 3/13)

Lass dir weder von Satan (durch deinen inneren "Schweinehund")
noch von Menschen ausreden, für den Herrn tätig zu werden - tu also Gutes.

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Gott erwartet, dass wir uns freiwillig und intensiv
um die Bedürftigen dieser Welt kümmern sollen.
Dafür werden wir von ihm gesegnet.

„... du sollst ihm (dem Bedürftigen und Notleidenden) geben
und dein Herz soll sich's nicht verdrießen lassen, dass du ihm gibst

(du sollst gern und freiwillig geben);
denn dafür wird dich der Herr, dein Gott, segnen
in allen deinen Werken und in allem, was du unternimmst.
“

(5.Mose 15/10)



Diene du Gott und Jesus Christus mit voller Hingabe !

Erinnerst du dich noch, was "Hingabe" bedeutet ?

Hingabe ist die Bereitschaft, etwas aufzugeben (etwas "hinzugeben", etwas zu opfern),
um etwas anderes zu bekommen, das einen höheren Wert hat.

Wenn jemand also Gott und Jesus zuliebe auf dieses oder jenes verzichtet,
dann tut er (oder sie) dies ganz bewusst, um dafür etwas Besseres zu bekommen.

Jetzt auf etwas verzichten (etwas opfern), um später (ab dem Jüngsten Tag)
in Gottes ewigem Reich auf Dauer (für immer und ewig) dafür entschädigt zu werden.

Verzicht (aus Dankbarkeit für den Herrn) ist ein Tausch gegen etwas Besseres -
verbunden mit einer gewissen Wartezeit.

Soeben hast du gelesen: "aus Dankbarkeit für den Herrn".
Frage: Von wem kann Jesus die größte Dankbarkeit erwarten ?
Bitte lies die Antwort im Klartext-Punkt 050.



Wenn wir Gott und Jesus zuliebe auf etwas verzichten,
dann bekommen wir dafür auch eine Entschädigung.
Und zwar bereits in diesem Leben - und auch im ewigen Leben.
Das hat Jesus Christus versprochen.
Lies es bitte selbst noch einmal nach unter:
Matthäus 19/27-29 und Markus 10/28-30 und Lukas 18/28-30.



Wenn aber jemand nicht mit ganzem Herzen versucht, den armen
und bedürftigen Menschen (beispielsweise in der Dritten Welt) zu helfen,
derjenige (oder diejenige) besitzt keine Gottesfurcht.
Darauf werden wir im folgenden Bibelzitat hingewiesen:

„Wer Barmherzigkeit seinem Nächsten verweigert,
der gibt die Furcht vor dem Allmächtigen
(Gott) auf.“

(Hiob 6/14)

Wer also von sich behauptet, dass er (oder sie) die so wichtige Gottesfurcht besitzt -
dann aber die Barmherzigkeit gegenüber den Armen und Bedürftigen vernachlässigt,
besitzt in Wirklichkeit keine Gottesfurcht.

Dass die Gottesfurcht sehr, sehr wichtig ist, kannst du im Klartext-Punkt 025 nachlesen.

Gott warnt uns:

„Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen,
der nicht
(mit all seinen Möglichkeiten) Barmherzigkeit getan hat ...“

(Jakobus 2/13)

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Ich las einmal einen wissenschaftlichen Bericht über die menschliche Gier.
Da wurden mehrere hundert Personen gefragt, was ihnen lieber wäre:

100,- Euro sofort - oder 110,- Euro in einer Woche.

Über 70 Prozent entschieden sich für: 100,- Euro sofort.

Dass sie innerhalb einer Woche eine Rendite von 10 Prozent erzielt hätten,
das war den meisten der Befragten egal.

Und genauso verhalten wir Menschen uns, wenn es um die Wahl geht:
Jetzt auf etwas verzichten - aber dafür später etwas Besseres in Gottes Reich bekommen.

Weil die Menschen alles nur kurzfristig wollen,
werden sie langfristig die Verlierer sein !

Lebe du so, dass du langfristig nicht ein Verlierer bist,
sondern zu den Gewinnern in Gottes Reich zählst !

Um zu erfahren, wie du leben sollst, damit Gott und Jesus Christus an dir ihre Freude haben,
lies viel und oft in deiner Bibel (und erläuternd dazu in diesen Klartext-Punkten).

Falls du sagst (oder denkst), dass du kaum - oder keine Zeit hast, um in der Bibel
(und erläuternd dazu in diesen Klartext-Infos) zu lesen,
dann möchte ich dir den Klartext-Punkt 005 empfehlen.

Lies bitte im Klartext-Punkt 003 nach, wie auch du die Bibel verstehen kannst.

Und wie aus dir ein echter Christ wird, der sich seiner Rettung
am Jüngsten Tag ganz sicher sein kann,
das erfährst du im Klartext-Punkt 001.

Im Klartext-Punkt 160 geht es auch um eine Art des Verzichts -
nämlich um den Verzicht auf Geschenke.



Du hast nun hier einiges über das Thema Verzicht erfahren.

Gott und Jesus Christus erwarten von uns, dass wir bereit sind, Verzicht zu üben.

Aber es gehört auch eine ganz besondere Art des Verzichts dazu - nämlich ab und zu
(am besten regelmäßig) Gott und Jesus zuliebe auf diese oder jene Freizeitaktivität zu verzichten.

Wer nämlich sagt, dass er (oder sie) keine Zeit hat, um in der Bibel zu lesen,
sollte sich ernsthaft Gedanken machen, ob es nicht ratsam wäre, ab und zu mal
auf die eine oder andere Art des "Zeitvertreibs" zu verzichten.

Dadurch würde Zeit frei werden, die für das Lesen in der Bibel
(und in den Klartext-Punkten) genutzt werden könnte.

Viele unserer Freizeitaktivitäten sind in Gottes Augen nämlich völlig sinnlos und nutzlos.
Allerdings halten wir mit aller Gewalt daran fest:
„Das hab' ich mir verdient.“

Oder: „Das habe ich doch immer so gemacht.“

Die meisten Menschen sind nicht bereit, ihr Leben zu verändern.

Aber werden Gott und Jesus Christus über dieses sture Verhalten erfreut sein ?

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Hör auf, dich selbst glücklich machen zu wollen -
und sorge mit all deinen Fähigkeiten und Möglichkeiten dafür,
dass andere Menschen glücklich werden.
Das wird dich wiederum glücklich machen.

Denke immer an Jesu Worte:

„Geben ist seliger als nehmen.“
(Apostelgeschichte 20/35)

Bist du ein echter Christ, dann wird dich das Geben glücklich machen.



Wenn jemand Jesus zuliebe freiwillig auf etwas verzichtet,
derjenige (oder diejenige) ist wesentlich näher beim Herrn
(und somit im Herzen viel glücklicher), als jemand, der es
sich finanziell problemlos leisten kann, jährlich mehrmals
zu verreisen, viele Partys zu feiern
und häufig Shoppen zu gehen.

Ich weiß von einer Familie, die waren als sogenannte Russlanddeutsche
aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland umgezogen.
Die jungen Leute hatten sich hier bereits einen kleinen Besitz geschaffen.
Sie redeten immer wieder auf ihren alten Vater ein (der in Russland geblieben war),
dass er doch nach Deutschland nachkommen möge.
Aber er weigerte sich beharrlich.

Eines Tages verriet er seinen Verwandten,
warum er so gerne in dem armen Dorf
in Russland bleiben wolle.
Er erklärte ihnen:

„Hier in dieser Armut bin ich näher bei Gott, als in eurem reichen Land.“

Jesus Christus warnt uns.
Er sagt sinngemäß:

Wer dieses Leben liebt, der wird das ewige Leben nicht bekommen.

Wörtlich steht seine Aussage bei Johannes 12/25 geschrieben:

„Wer sein Leben lieb hat, der wird’s verlieren;
und wer sein Leben auf dieser Welt hasst,
der wird’s erhalten zum ewigen Leben.
“


Der alte Mann, der in Russland geblieben war, nahm diese Worte von Jesus auf -
und er verstand, was der Herr uns damit sagen will:

In einem Leben, in dem eine angenehme Abwechslung die andere jagt,
finden die Menschen keine Zeit, sich intensiv um Gottes Wort zu kümmern.

In der Bibel werden wir aufgefordert:

„Habt nicht lieb die Welt noch (auch nicht) was in der Welt ist.
(Verliebt euch nicht in die süßen Ablenkungen, die euch diese Welt bietet.)
Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.
(Wer sich von den angenehmen Dingen des Lebens ablenken lässt, den liebt Gott nicht.)
Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust
(die angenehmen Verführungen und Ablenkungen),
und hoffärtiges Leben (Überheblichkeit), ist nicht vom Vater (ist nicht von Gott),
sondern von der Welt (damit versucht euch Satan eine weltliche Gesinnung einzureden).
Und die Welt vergeht mit ihrer Lust
(alles Weltliche wird vergehen -
für den Einzelnen wenn man stirbt - für alle noch Lebenden spätestens am Jüngsten Tag)
;
wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit“
(wer Gottes Gesetze in die Tat umsetzt, bekommt am Jüngsten Tag das ewige Leben).

(1.Johannes 2/15-17)

Deshalb versuche du, zu einhundert Prozent auf Gottes Weg zu gehen.
Wer von ganzem Herzen versucht, alle Gesetze Gottes in die Tat umzusetzen,
wird dies von Gott vergolten bekommen - wird von Gott also dafür eine Gegenleistung erhalten:
Nämlich ab dem Jüngsten Tag das ewige Leben in seinem herrlichen Reich !



Empfehlen möchte ich dir den Klartext-Punkt 090 mit dem Titel: Mein Besitz.

Wichtig ist auch der Klartext-Punkt 087. Sein Titel lautet:
Fügen wir anderen Menschen wirklich Böses zu ?

An dieser Stelle möchte ich den Klartext-Punkt 207 mit dem provokanten
Titel empfehlen: Sind wir Schmarotzer? - Leben wir auf Kosten anderer?
Zehn harte Vorwürfe - bist du frei von Schuld?

Und lies bitte bei Bedarf den Klartext-Punkt 089.
Dort erfährst du, wie du allein durch ein Umdenken
aus deiner finanzieller Unzufriedenheit herauskommst.

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Bei jedem mal, wo du Verzicht übst, legst du eine Perle in deine Schatztruhe.
Du fragst dich nun sicherlich, was ich damit meine.
Ich möchte es dir erklären:

Wenn du ein Täter des Wortes bist, dann wird es dein innerstes Bedürfnis sein,
den armen, kranken und bedürftigen Menschen dieser Welt zu helfen.

Jede dieser einzelnen Taten musst du dir als kleine Perle
oder als einen Edelstein vorstellen.

Im Himmel steht deine ganz persönliche Schatztruhe.
Deine Aufgabe ist es, diese Truhe mit Schätzen zu füllen.

Dies kannst du aber nur zu Lebzeiten auf dieser Erde erreichen.
Jede gute Tat ist eine Perle,
die für dich in deine Schatztruhe gelegt wird.

Wenn du deine Freizeit für Spaß und Ablenkung verbrauchst,
dann ist am Ende des schönen Tages
(außer allmählich verblassenden Erinnerungen) nichts mehr davon übrig.

Wenn du dir Anschaffungen leistest, dann werden diese materiellen Dinge
(die für dich heute Schätze darstellen) allmählich veralten, verschleißen,
"aus der Mode kommen" oder von Einbrechern gestohlen.

Jesus Christus sagt:

„Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden,
wo sie die Motten und der Rost fressen
und wo die Diebe einbrechen und stehlen.
Sammelt euch aber Schätze im Himmel,
wo sie weder Motten noch Rost fressen
und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen.
Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
“

(Matthäus 6/19-21)

Wenn du dich nach materiellen Dingen sehnst, um dir dein Leben zu verschönern,
und sie für dein Leben einen Gewinn darstellen, dann wird dein Herz
bald weit entfernt von Gott und Jesus Christus sein.

„... hinter ihrem Gewinn läuft ihr Herz her.“
(Hesekiel 33/31)

Bitte lies im Klartext-Punkt 188 nach, dass man sich beim Shoppen
versündigen kann, weil man unrechtem Gewinn nachläuft. Sein Titel:
Ein sehr wichtiges Facebook-Thema: „Ich will beim Einkauf Schnäppchen machen.“

In der Bibel werden wir ermahnt:

„Wer habgierig ist, jagt nach Reichtum und weiß nicht, dass Mangel über ihn kommen wird.“
(Sprüche 28/22)




Sammelst du dir aber mit guten Taten auf dieser Erde bereits einen Schatz für den Himmel,
dann wird dein Herz auch jetzt schon im Himmel sein. Der Grund: Du wirst sehr oft
darüber nachdenken, wie es dort wohl ist - und wie du dorthin gelangst.

(Wie du garantiert gerettet wirst, und das ewige Leben in Gottes Reich
bekommst, erfährst du im bereits erwähnten Klartext-Punkt 001.)

Jesus erklärt uns:

„Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.“
(Lukas 12/34)

Jesu Tipp:

„... gebt Almosen.
Macht euch Geldbeutel, die nicht veralten,
einen Schatz, der niemals abnimmt,
im Himmel, wo kein Dieb hinkommt,
und den keine Motten fressen.
“

(Lukas 12/33)

Hast du das Unterstrichene mal wie ein Puzzle zusammengesetzt ?
Dort steht geschrieben:

Macht euch ... einen Schatz ... im Himmel.

Und die letzten beiden Worte aus dem vorherigen Satz
von Jesus Christus passen zu diesem Auftrag noch dazu.
Sie lauten: „... gebt Almosen.“

Wer Almosen gibt, also Armen und Bedürftigen hilft, zeigt damit,
dass er (oder sie) bereit ist, zu teilen, zu verzichten und abzugeben.
So kann man sich „einen Schatz im Himmel machen.“

Durch das fleißige Sammeln von Schätzen (von guten Taten)
festigst du die Verbindung zu Gott und zu Jesus Christus.
Dann haben sie Gefallen an dir - du bist für sie wertvoll.
Deshalb werden sie dir hilfreich beistehen.

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Es kommt der Tag (und zwar der Jüngste Tag), an dem Jesus Christus den großen Schlussstrich
zur Abrechnung unter dein Leben zieht. Dann wird gewogen, ob du voller guter Taten bist -
oder ob du dich nur als ausgetrocknetes "Früchtchen" durchs Leben gemogelt hast.

„Ich, der Herr ... gebe einem jeden (am Jüngsten Tag) nach seinem Tun,
nach den Früchten seiner Werke.
“

(Jeremia 17/10)

Deine äußere Schale mag noch so fromm und religiös aussehen - das fällt nicht ins Gewicht.
Jesus Christus kommt es auf deinen Inhalt an - nur deine Taten zählen für ihn !

„Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.“
(Jakobus 1/22)

Stell dir vor, Jesus würde heute alle guten Taten deines Lebens bewerten (wiegen).
Wie würde das Ergebnis aussehen ?

Würden deine guten Taten "mächtig in's Gewicht fallen" ?

Oder träfe folgendes Bibelzitat zu ?

„... man hat dich auf der Waage gewogen und zu leicht befunden.“
(Daniel 5/27)

Träume also nicht nur vom Paradies - sondern geh Schritt für Schritt
(nämlich Tat für Tat) auf den Abrechnungszeitpunkt zu.

Fakt ist, dass du allein durch gute Taten nicht in Gottes Reich gelangst.
Jesu Kreuzestod ebnet dir grundsätzlich erst einmal den Weg ins Paradies.
Aber ohne genügend gute Taten treibst du wie ein leeres Fass am Ziel vorbei.

Unsere Taten sind wichtig „... damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben.“
(Hebräer 2/1)

„Lass aber auch die Unseren (die echten Christen) lernen, sich hervorzutun mit guten Werken ...
damit sie kein fruchtloses Leben führen.“

(Titus 3/14)

Der Herr erklärt uns, woran er echte Christen erkennt
(und woran auch wir sie erkennen können):

„An ihren Früchten (an ihren Taten und Werken) sollt ihr sie erkennen.“
(Matthäus 7/16)

Falls du dich nun fragst: „Gibt es denn auch unechte Christen ?“ - dann lautet die Antwort: Ja !

Es sind sogenannte Namens-Christen.

Was der Unterschied zwischen echten Christen und Namens-Christen ist,
das erfährst du im bereits erwähnten Klartext-Punkt 098.

Sei du kein Namens-Christ, denn sie gelangen nicht in Gottes Reich !

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Da ich immer daran erinnert werden möchte, dass ich Verzicht üben soll,
um anderen Menschen intensiv helfen zu können,
habe ich mir folgenden Satz eingeprägt:

Wenn ich nicht verzichten kann -
dann wird Jesus verzichten - und zwar auf mich !



Jesus Christus hat angekündigt, dass er diejenigen verwerfen wird,
die ihm nicht gehorsam sind - und die ihm und Gott nicht dienen.

„Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer,
das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln !
“

(Matthäus 25/41)

Wer dem Herrn nicht dient (dienen - siehe Klartext-Punkt 041)
und sein Wort nicht in die Tat umsetzt,
besitzt lediglich einen toten Glauben.

Erst durch das Umsetzen der Worte des Herrn in die Tat
wird der Glaube ein lebendiger Glaube - ein Glaube,
der so kraftvoll ist, dass er dich am Jüngsten Tag
auch tatsächlich ins Paradies "befördern" kann.

„Denn wie der Leib ohne Geist tot ist,
so ist auch der Glaube ohne Werke tot.
“

(Jakobus 2/26)

„So ist auch der Glaube,
wenn er nicht Werke hat,
tot in sich selber.
“

(Jakobus 2/17)

„Da siehst du, dass der Glaube zusammengewirkt hat mit seinen Werken,
und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden.
“

(Jakobus 2/22)

Wichtiger Hinweis: Falls du dieses Zitat in der Bibel nachliest, findest du im Satz davor
die Worte: „... als er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte ...“ (Jakobus 2/21).

Dazu muss gesagt werden: Abraham hat seinen Sohn Isaak nicht geopfert !
(Nachzulesen unter: 1.Mose 22/11-12.)



Der echte Glaube ist keine angenehme und erholsame Spazierfahrt in Richtung Paradies,
sondern oftmals mühsam und anstrengend - verbunden mit Entbehrungen,
persönlichem Verzicht und harten Prüfungen.

Echte Christen werden nicht selten verlacht, in zahlreichen Ländern sogar verfolgt
und müssen (auch heute noch) wegen ihres Glaubens leiden.

Wer dies weiß, wird nicht bei dem kleinsten Problem wieder vom Glauben abfallen,
sondern mutig und zielstrebig den beschwerlichen Weg weitergehen -
bis zum Ziel - dem ewigen Leben in Gottes Reich.

Echter Glaube ist also nicht nur ein "an" Jesus glauben, sondern es ist mehr -
viel mehr. Es ist Verzicht, Verfolgung und Leid.

Auf dieser Welt Christ zu sein ist kein Honig- oder Zucker-Schlecken -
das hat Jesus uns mit deutlichen Worten angekündigt. Er sagt:

„Wer mir nachfolgen will, der ... nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“
(Markus 8/34)

„Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert.“
(Matthäus 10/38)

„Wer mir folgen will, der ... nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“
(Lukas 9/23)

„Will mir jemand nachfolgen, der ... nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.“
(Matthäus 16/24)

„Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.“
(Lukas 14/27)

Viele, die sich scheinheilig "Christen" nennen, denken sich: „Ja, ja, stell das Kreuz schon mal hin,
wenn mir danach ist, dann nehme ich es auf mich.“ - Aber sie nehmen es nicht auf sich,
sondern versuchen, das Leben zu genießen. Schließlich wird dies ja in vielen Parolen,
Überschriften und sogar in den Predigten in die Köpfe der Menschen "eingehämmert":

„Das Leben genießen ...“

oder:

„Freude am Leben ...“

Genau das wollen die Menschen hören - also wird es vollmundig gepredigt !

Natürlich hat der Herr nichts dagegen, wenn wir Freude empfinden.
Aber denke stets an Jesu Worte:

„Wer sein Leben lieb hat, der wird’s verlieren;
und wer sein Leben auf dieser Welt hasst,
der wird’s erhalten zum ewigen Leben.
“

(Johannes 12/25)

Wer dieses Leben hasst, wird alles daransetzen,
um in Gottes Reich das ewige Leben zu bekommen,
in dem kein Mangel herrscht, in dem keine Tränen fließen
und in dem es keine Schmerzen und kein Leid geben wird.

Lies bitte auch den bereits erwähnten Klartext-Punkt 149 mit dem Titel:
Sollen Christen auf alles verzichten - und nur "Trübsal blasen" ?

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Sein Kreuz tragen - das ist etwas anderes, als volle Einkaufstaschen zu tragen
oder das Gesangbuch in den Gottesdienst und wieder nach Hause zu tragen.
Auch hat "das Kreuz tragen" wenig zu tun mit: "eine Kreuzfahrt machen" !

„Denn euch ist es gegeben um Christi Willen,
nicht allein an ihn zu glauben,
sondern auch um seinetwillen zu leiden
...“

(Philipper 1/29)

„... wenn wir denn mit ihm (mit Jesus) leiden,
damit wir auch mit ihm zur Herrlichkeit erhoben werden.
“

(Römer 8/17)

Jammere also nicht, wenn der Herr von dir Verzicht erwartet, denn unser Vorbild Jesus Christus
klagte auch nicht, sondern hat unter unbeschreiblichen Qualen gelitten - für uns !

„Du aber sei nüchtern in allen Dingen (sei realistisch, und sei kein Träumer),
leide willig (übe freiwillig persönlichen Verzicht, um Jesu Aufträge erfüllen zu können) ...“

(2.Timotheus 4/5)



Aber denen, die Gott und Jesus Christus dienen, wird am Jüngsten Tag gesagt:

„Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht ...
geh hinein zu deines Herrn Freude !“

(Matthäus 25/21 und Matthäus 25/23)


Also diene du dem Herrn - es wird dein Schaden nicht sein - im Gegenteil:
Die Belohnung in Gottes Reich wird dich für alles entschädigen.


Jammere nicht, wenn du auf dieses oder jenes verzichten sollst,
und klage nicht, wenn du dies und das nicht tun darfst.
Du wirst dafür belohnt - glaube es dem Herrn.

„Aber so spricht der Herr:
Lass dein Schreien und Weinen und die Tränen deiner Augen,
denn deine Mühe wird noch belohnt werden, spricht der Herr.
“

(Jeremia 31/16)

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Nun noch ein Denkanstoß:

Das "große" Wunder - die ganz "große" Tat.

Oftmals machen sich Menschen Gedanken darüber, wie sie etwas ganz Besonderes
für Gott und Jesus tun können - sie "brüten" regelrecht an dem ganz großen Ding.
Aber meistens sind es die kleinen Dinge, die einen riesengroßen Effekt auslösen.

Dazu folgendes Beispiel:

In einer Veranstaltung, die vom Fernsehen übertragen wurde, zeigte ein Künstler einigen Besuchern
in der ersten Reihe einen 50,- Euro-Schein. Sie sollten ihn sich ganz genau ansehen und bestätigen,
dass dies ein echter Geldschein ist. Sie durften ihn in die Hand nehmen und gegen das Licht halten,
um das Wasserzeichen zu prüfen. Schließlich bestätigen sie, dass der Schein echt ist.

Dann nahm der Künstler ein Feuerzeug aus der Tasche - und
verbrannte vor aller Augen den gesamten 50,- Euro-Schein.

Ein Raunen ging durchs Publikum.

Was wird wohl jetzt in den Köpfen der Menschen "klickern" ?

Der Künstler fragte nach einigen Sekunden des Schweigens:

„Was wollte ich Ihnen mit dieser Aktion zeigen ?“

Ein Zuschauer rief schlagfertig: „Dass Ihr Feuerzeug funktioniert.“

Alle lachten.

„Nein.“ sagte der Künstler. „Ich wollte Ihnen beweisen, dass man mit 50,- Euro
mehr erreichen kann, als es mit 5.000,- Euro möglich ist.“

Und er sprach weiter:

„Sie werden höchstwahrscheinlich am Montag auf Arbeit einigen Ihrer Kollegen erzählen,
dass ich einen 50,- Euro-Schein auf der Bühne verbrannt habe. Bei der nächsten Feier
werden Sie dies auch berichten. Und bei einigen Telefonaten mit Freunden oder Verwandten
wird diese Verbrennung auch zur Sprache kommen. Ich bin mir ganz sicher, dass Sie dies
in zwei oder drei Jahren immer noch in Erinnerung haben werden. Nun der Denkanstoß:
Wenn ein berühmter Künstler auf einer Treppe herunterschreitet, um aufzutreten,
dann wird oftmals ein Feuerwerk entzündet, das 5.000,- Euro kostet. Frage:
Spricht irgendjemand darüber? Ist das morgen noch ein Thema? Nein!
5.000,- Euro wurden verbrannt - aber niemand spricht darüber.
Ich habe 50,- Euro verbrannt, und bin in den nächsten Tagen,
oder sogar Wochen, im Gespräch der Leute.“

Auch vor Gott und Jesus können wir Nicht-Millionäre mit unseren Taten
(indem wir persönlichen Verzicht üben) mehr Aufmerksamkeit erreichen,
als wenn der Millionär drei oder fünf Millionen Euro gespendet hätte.

Jesus Christus erklärte uns, dass es ihm nicht auf die Höhe der Spende ankommt,
sondern darauf, dass man persönlichen Verzicht übt, um ihm dienen zu können !



Empfehlen möchte ich an dieser Stelle noch den Klartext-Punkt 185.
Sein Titel: Minimalisten haben erkannt: „Weniger ist mehr.“









                      Wichtig:


Ist momentan am linken Bildrand die Navigation
(also der Inhaltsverzeichnis-Link) sichtbar ?


Am Ende eines jeden Klartext-Punktes bekommst du die Möglichkeit, die gesamte Homepage zu öffnen.
Wenn du die Lesefläche (mit dem Link am Seitenanfang) vergrößert hast, oder über Google auf diese
Homepage gelangt bist, dann ist momentan die Navigation am linken Bildrand und der obere
Titel-Bereich nicht sichtbar. Deshalb klicke hier - dann öffnet sich (in einem neuen Tab)
die gesamte kostenlose Homepage „Jesus-im-Klartext “.





Bitte lies auch die nun folgenden wichtigen Hinweise.






Klartext-Punkt-Nummern mit gelbem Hintergrund direkt anklicken ?

Manchmal werde ich gefragt, warum die empfohlenen Klartext-Punkte mit dem gelben Hintergrund innerhalb des Textes
nicht anklickbar sind. Hätte ich dies technisch so installiert, würden zahlreiche Leser höchstwahrscheinlich bereits zum
nächsten oder sogar schon zum übernächsten Klartext-Punkt wechseln, ohne das begonnene Thema vollständig
zu lesen. Letztendlich wäre es nur ein hastiges und orientierungsloses Anlesen beziehungsweise Überfliegen
einzelner Klartext-Punkte - was allerdings nicht im Sinne von Gott und Jesus Christus wäre.





Sehr wichtig ist es, die Homepage nur über das Lesezeichen deines Computers zu öffnen.

  • Hier erfährst du, warum die Einspeicherung im Lesezeichen so wichtig ist.


  • Wenn du die Homepage bisher noch nicht im Lesezeichen deines Computers (als Favorit)
    eingespeichert hast, dann wäre jetzt der richtige Augenblick dafür.

    Es ist ganz einfach - und dauert nur wenige Sekunden.

  • Falls du nicht genau weißt, wie dies funktioniert, dann kannst du es hier nachlesen.





  • Wenn du in einem sozialen Netzwerk angemeldet bist
    (beispielsweise Facebook oder Twitter), wäre es für die Verbreitung 
    von Gottes Wort sehr hilfreich, wenn du dort aktiv die Klartext-Infos
    meiner Homepage empfiehlst und einen Link zur Homepage setzt.

    Die Homepage-Adresse lautet:   http://www.jesus-im-klartext.de

  • Bitte lies hier die Info zum Thema: Homepage über soziale Netzwerke weiterempfehlen.





  • Ich habe sieben Bitten an die Homepage-Leser - auch an dich.  Hier kannst du sie nachlesen.





  • Hier ist es möglich, mir völlig anonym deine Meinung zur Homepage mitzuteilen.





  • Nun noch zu einem sehr unbequemen Thema - es betrifft das liebe Geld.

    In der Navigation (am linken Bildrand) findest du einen  Spendenaufruf.  Mit diesem Geld habe ich nicht vor,
    mir ein Luxusleben in Saus und Braus zu gönnen, sondern es dient dazu, die vielen Werbeanzeigen für
    diese Homepage zu bezahlen, die ich im Internet veröffentliche. Ohne diese Werbung würden die
    Klartext-Infos im riesigen Internet niemandem "ins Auge fallen". Der Grund: Es gibt Tausende
    religiöser Seiten. Lediglich auf Rang 17.000 (oder noch weiter hinten) könnte man ansonsten
    meine Homepage finden. Erst durch Werbeanzeigen erscheint sie auf der ersten Seite -
    aber nur, wenn es mir gelingt, diese Werbung auch weiterhin zu bezahlen.


  • Hier im Spendenaufruf kannst du genau nachlesen, was mit dem Spendengeld geschieht.


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