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Klartext-Punkt 063:

Wir sollen Geduld erlernen !



Noch kurz ein hilfreicher Tipp:

Innerhalb eines jeden Klartext-Punktes siehst du am rechten Bildrand in gewissen Abständen Zahlen, die dir dabei behilflich sein sollen,
die jeweilige Textstelle wiederzufinden, wenn du das Lesen unterbrechen möchtest.   Ein Beispiel:  ------------------------>

- 1 -      

Unterhalb einer jeden Klartext-Punkt-Überschrift findest du auf meiner Homepage die nun folgenden blauen (unterstrichenen) Zahlen.
Wenn du sie anklickst, gelangst du zu den soeben erwähnten Seitenmarkierungszahlen am rechten Bildrand.


Wichtiger Hinweis für Smartphone-Nutzer:

Manchmal funktioniert das Anklicken der Seitenmarkierungszahlen erst dann, wenn zuvor die Lesefläche vergrößert wurde.
Der Link zum Lesefläche vergrößern wird sichtbar, wenn du diese Seite ganz nach oben scrollst - dort ist es der zweite Link.


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Nun folgt der zur Überschrift gehörende Klartext-Punkt.


Zunächst zum Thema Geduld - Ungeduld ein kleiner Witz:

An der roten Ampel geht einer Frau das Auto aus.
Vergeblich versucht sie, den Motor neu zu starten.
Als es grün wird, hupt ein Autofahrer hinter ihr.
Er nervt - und hört mit seiner Huperei nicht auf.

Die Frau steigt aus und geht zu ihm.
Freundlich sagt sie:

„Als Mann haben Sie doch bestimmt Ahnung von Motoren.
Würden Sie mir behilflich sein und meinen Wagen starten ?
Ich setze mich solange auf Ihren Platz und hupe für Sie weiter.“

So viel zum Thema Ungeduld. Gras wächst nun mal nicht schneller, wenn du daran ziehst.

Und egal wie eilig du es hast - auf dem Kettenkarussell kannst du niemanden überholen.

„Lieber Gott, gib mir Geduld - aber gleich.“

So funktioniert es natürlich nicht, sondern wir müssen die Geduld erlernen.

Gott und Jesus Christus erkennen, wenn wir Geduld haben.
Das erwarten sie von uns - und dies wissen sie zu schätzen.

„Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld ...
(du) hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen
und bist nicht müde geworden.
“

(Offenbarung 2/2-3)

Empfehlen möchte ich in diesem Zusammenhang den Klartext-Punkt 174.
Sein Titel: Gottes Mühlen mahlen langsam - aber sie mahlen.



In Gottes Wort (der Bibel) werden wir aufgefordert:

„So ermahne ich euch nun, ... lebt ... in Geduld.“
(Epheser 4/1-2)

Das hat seinen guten Grund, denn:

Geduldige Menschen sind erfolgreicher als Ungeduldige.

Bewiesen wurde dies in einem Langzeit-Experiment. In den Jahren 1968 bis 1974 führte
der Psychologe Walter Mischel nämlich in den USA mit über 500 etwa vier Jahre alten
Kindern Experimente zum Belohnungsaufschub durch.

In Einzelsitzungen legte er eine Süßigkeit (beispielsweise ein Marshmallow)
vor das jeweilige Kind auf den Tisch und sagte, dass er den Raum
für einige Zeit verlassen müsse.

Er erklärte dem Kind, dass es ihn mit einer Glocke zurückrufen könne.
Dann bekäme es die auf dem Tisch liegende Süßigkeit zu essen.

Würde das Kind aber geduldig warten, bis er von selbst zurückkommt,
dann bekäme es zwei Marshmallows.

Wenn das Kind die Glocke nicht betätigte, dann kehrte er ca. 15 Minuten später
in den Raum zurück - und das Kind bekam von ihm die versprochene Belohnung.

In den Jahren 1980 bis 1981 - also etwa 13 Jahre später, erkannte der Psychologe
in einer Nachbeobachtungsstudie, dass diejenigen, die damals geduldig gewartet
hatten, als Heranwachsende besser mit Stress und Frustration umgehen konnten -
und eine höhere schulische Leistungsfähigkeit hatten, als die ungeduldigen Kinder.

Vielfach wurde dieses Experiment danach wiederholt - immer mit dem selben Ergebnis:
Wer auf die süße Belohnung warten konnte - also Willensstärke bewies, war in
so gut wie allen Bereichen des späteren Lebens erfolgreicher als diejenigen,
die keine Geduld hatten.

Geduld ist auch nötig, um den Verführungen Satans zu widerstehen.
Die in Aussicht gestellte Belohnung (das ewige Leben im Paradies)
ist allerdings um ein vielfaches mehr Wert, als die doppelte Portion
Süßigkeiten. Deshalb sollten wir uns in Geduld üben - es lohnt sich !

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Wir müssen unserem Herrn Jesus Christus vertrauen, dass er uns nicht vergisst -
sondern wiederkommt - und uns dann für unsere Geduld belohnt.

Warte aber nicht nur so, wie es die Kinder im Experiment taten,
sondern bringe du in der Zwischenzeit Frucht für den Herrn,
denn damit beauftragte er uns Christen.

„... dass ihr Frucht bringt in jedem guten Werk ...“
(Kolosser 1/10)

Dann werden wir vom Herrn geliebt.

„...sind die, die das Wort (des Herrn) hören (oder lesen)
und
(es in ihrem Herzen) behalten ...
und bringen Frucht in Geduld.“

(Lukas 8/15)

(Klicke dazu bitte in den alphabetisch geordneten Suchbegriffen auf: Frucht bringen ...)



Gott und auch Jesus Christus sind mit uns Menschen sehr geduldig.
An ihnen sollen wir uns ein Beispiel nehmen.

„Der Herr ist geduldig ...“
(Nahum 1/3)

Geduld bedeutet nicht, dass man Probleme "aussitzen" soll - also geduldig warten,
in der trügerischen Hoffnung, das Problem möge sich von selbst erledigen.

Allerdings ist Hektik das genaue Gegenteil davon - und auch nicht richtig.

Auf den goldenen Mittelweg kommt es an:
Alles genau im Blick haben, Informationen sammeln -
die notwendigen Entscheidungen treffen -
und dann mit Fleiß und Energie tätig werden.

Was geschehen kann, wenn jemand hektisch aktiv wird,
ohne die tatsächliche momentane Situation zu erfassen,
das lehrt folgender Denkanstoß:

Ein Mann rennt zur Fähre, denn er will schnell an das andere Ufer des Flusses.
Der Abstand zwischen der Anlegestelle und dem Schiff beträgt etwa einen Meter.
Er setzt zum Sprung an - und landet wohlbehalten auf der Fähre.
Dort atmet er erst einmal tief durch und denkt sich:
Noch geschafft - ein Glück.

Da sagt ein Matrose zu ihm:
„Sie hätten sich nicht so zu beeilen brauchen - wir legen gerade erst an.“



Geduld kann man trainieren.

Sie ist vergleichbar mit einem Muskel. Auch er entsteht nicht durch einen lauten Knall,
und es gibt ihn nicht für fromme Gebete. Man bekommt ihn, wenn man ihn trainiert.
Er ist vorhanden - aber er wächst nur, wenn er trainiert wird.
Immer und immer wieder trainieren - dann wird er größer und größer.

Genauso verhält es sich mit der Geduld.
Gott gab jedem Menschen etwas Geduld - sie ist also in jedem Menschen ansatzweise vorhanden.
Wer sagt: „Ich habe keine Geduld.“ - derjenige (oder diejenige) hat die Geduld
nur noch nicht oft genug trainiert, denn ansonsten wäre sie bereits so sehr gewachsen,
dass er (oder sie) sie bemerkt hätte.

Man kann Gott zwar bitten, dass er beim Wachsen der Geduld behilflich sein möge,
aber das "trainieren" der Geduld nimmt dir Gott nicht ab.

Je öfter du die Geduld "trainierst" (sie also praktizierst), desto mehr davon wirst du bekommen.

Also sei bestrebt, alle Lebenssituationen mit Geduld zu "meistern".
Du wirst erstaunt sein, wie du dich dann zum Positiven veränderst.

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In der Bibel wird Gott als „Gott der Geduld“ bezeichnet (Römer 15/5).
Und tatsächlich beweist uns Gott jeden Tag seine Geduld.
Wir dürfen hier auf dieser Erde alles tun, auch wenn es falsch und böse ist.
Trotzdem ist Gott mit uns geduldig.
Er hat zwar einen Tag festgelegt,
an dem er alle Menschen für ihre Taten zur Rechenschaft ziehen wird,
aber bis dahin ist Gott sehr geduldig.

So sollen auch wir Menschen Geduld erlernen.

Sehne das Wiederkommen von Jesus Christus auf diese Erde nicht zu sehr herbei.
Vielleicht (sicherlich ?) bist du in seinen Augen noch kein perfekter Christ.
So sei dankbar, dass dir Gott noch etwas Zeit gibt, damit du durch Gottes Erziehung
noch besser und perfekter werden kannst.

Sei geduldig !

„So seid nun geduldig ... bis zum Kommen des Herrn
(bis Jesus Christus noch einmal zur Erde zurückkommen wird).
Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde
und ist dabei geduldig
...
Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen;
denn das Kommen des Herrn ist nahe.
“

(Jakobus 5/7-8)

„Wer geduldig ist, der ist weise;
wer aber ungeduldig ist, der offenbart
(zeigt) seine Torheit.“

(Sprüche 14/29)

„Ein Geduldiger ist besser als ein Starker ...“
(Sprüche 16/32)

„Ein Geduldiger ist besser als ein Hochmütiger ...“
(Prediger Salomo 7/9)

„Geduld aber habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tut
und das Verheißene
(das Versprochene) empfangt“ (nämlich das ewige Leben).

(Hebräer 10/36)

„So wendet alle Mühe daran und erweist in eurem Glauben ... Geduld ...“
(Gebt euch Mühe, dass ihr im Glauben Geduld beweist.)
(2.Petrus 1/5-6)

Dein Wunsch sollte es sein, Geduld zu erlernen.

„... und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.
(Wer echten Glauben besitzt, wird ein geduldiger Mensch.)
Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende
(sei bis zu deinem letzten Atemzug geduldig),
damit ihr vollkommen und unversehrt seid
und kein Mangel
(kein Fehler) an euch sei.“

(Jakobus 1/3-4)

Durch das Erlernen der Geduld wirst du bei so mancher Versuchung klar und deutlich sagen: „Nein !“
Du weißt dann, dass es kurzfristig gedacht wäre, wenn man heute dem vergänglichen Spaß nachjagt,
dafür aber am Jüngsten Tag Krokodilstränen weint, weil man zu den Verlierern gehört.

„... lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist
und aufsehen zu Jesus
...“

(Hebräer 12/1)

Wir sollen „... aufsehen zu Jesus ...“ - ihn also zum Vorbild nehmen !
Und Jesus Christus hatte Geduld.
Also sollen wir auch Geduld erlernen.

„Der Herr aber richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf die Geduld Christi.“
(2.Thessalonicher 3/5)

In der Bibel wird sie oft erwähnt:

„... die Geduld unseres Herrn ...“
(2.Petrus 3/15)

Gott möge uns doch so viel Geduld geben, wie Jesus Christus sie hatte.
Dafür können wir beten, denn dieser Wunsch liegt in Gottes Interesse.

„Jage aber nach (gib dir Mühe, dass du diese Charaktereigenschaften bekommst:)
der Gerechtigkeit (sei nicht ungerecht),
der (echten) Frömmigkeit,
dem Glauben
(seiner Worte),
der (Nächsten-)Liebe,
der Geduld,
der Sanftmut
(sei nicht aufbrausend) !“

(1.Timotheus 6/11)

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„Von der Geduld Hiobs habt ihr gehört und habt gesehen,
zu welchem Ende es der Herr geführt hat
...“

(Jakobus 5/11)

Hiob war ein reicher Mann, dem es an nichts fehlte.
Aber Gott prüfte ihn sehr, sehr hart. Hiob verlor alles, was er besaß:
seinen gesamten Besitz, alle seine Kinder und seine Gesundheit.

Von Schmerz und Kummer tief gebeugt sagte Hiob:

„Ich wartete auf das Gute, und es kam das Böse;
ich hoffte auf Licht, und es kam Finsternis.

... mich haben überfallen Tage des Elends.“

(Hiob 30/26-27)

Aber Hiob lehnte sich nicht gegen Gott auf, sondern er sagte:

„Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen;
der Name des Herrn sei gelobt !
“
In diesem allen sündigte Hiob nicht
und tat nichts Törichtes wider
(gegen) den Herrn.

(Hiob 1/21-22)

Und er sprach:

„Haben wir Gutes empfangen von Gott
und sollten das Böse nicht auch annehmen ?
“
In diesem allen versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.

(Hiob 2/10)

Gott sorgte dafür (nachdem Hiob alle schweren Prüfungen von Gott erfolgreich bestanden hatte),
dass es ihm wieder gut ging, und er von allen seinen Verlusten und Qualen getröstet wurde.
Es ging Hiob nach den bestandenen Prüfungen besser als vorher.

Dies ist in der Bibel niedergeschrieben worden, damit auch wir
in schlechten Tagen geduldig ausharren und kämpfen -
aber nicht aufgeben.

„... weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt ...“
(Römer 5/3)

Der Begriff Bedrängnis bedeutet: Not, Notlage, Elend, Leid.
Durch diese Situationen wird uns von Gott Geduld beigebracht.
Nur wer sich in solchen Situationen bewährt, ist für Gott ein Geduldiger.
Hiob hatte seine Geduld bewiesen. So sollen auch wir Geduld erlernen und beweisen.

Gottes Erziehung oder seine Prüfungen sind oftmals schmerzlich,
aber wir sollen auch in solchen Situationen geduldig bleiben.

„... verwirf die Zucht des Herrn nicht
(weise seine teils schmerzhafte Erziehung nicht von dir,
sondern lerne daraus - und ändere dein Verhalten)

und sei nicht ungeduldig, wenn er dich zurechtweist;
denn wen der Herr liebt, den weist er zurecht,
und hat doch Wohlgefallen an ihm, wie ein Vater am Sohn.
“

(Sprüche 3/11-12)

Jesus Christus verspricht:

„Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast,
will auch ich dich bewahren
...“

(Offenbarung 3/10)

Die Menschen, die Gottes Gebote, Gesetze und Warnungen wirklich einhalten,
das sind Heilige für ihn - und sie haben Geduld.

„Hier ist Geduld der Heiligen !
Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus !
“

(Offenbarung 14/12)

„So zieht nun an (umgebt euch damit) als die Auserwählten Gottes
(Gott hat auch dich auserwählt - er will dich für sein Reich)
... herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld;
und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander
...“

(Kolosser 3/12-13)

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Wir haben ein Ziel vor Augen:

„... ewiges Leben denen,
die in aller Geduld mit guten Werken trachten nach Herrlichkeit
(in Gottes Reich),
Ehre (vor Gott)
und unvergänglichem Leben“ (mit Jesus im Paradies).

(Römer 2/7)

Wenn du Gottes Wort verbreitest, dann sei geduldig:

„Predige das Wort (das, was in der Bibel niedergeschrieben wurde),
steh dazu (lass dich nicht beeinflussen) ...
weise (die an Gottes Wort Interessierten) zurecht (ermahne sie),
drohe (mit der vollen Wahrheit aus Gottes Wort),
ermahne mit aller Geduld ...“

(2.Timotheus 4/2)

„Nehmt ... zum Vorbild des Leidens und der Geduld die Propheten,
die geredet haben in dem Namen des Herrn.
“

(Jakobus 5/10)

Sei auch geduldig, wenn sich Menschen gottlos verhalten.
Sie werden nicht für immer da sein.

„Noch eine kleine Zeit, so ist der Gottlose nicht mehr da;
und wenn du nach seiner Stätte siehst, ist er weg.
“

(Psalm 37/10)

„Seid ... geduldig in Trübsal (in Traurigkeit, bei schlechter Laune) ...“
(Römer 12/12)

„... wegen eurer Geduld und eures Glaubens
in allen Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr erduldet
...
... dass ... ihr gewürdigt werdet des Reiches Gottes
(damit ihr von Gott als würdig angesehen werdet, in sein Reich zu dürfen)
für das ihr auch leidet.“

(2.Thessalonicher 1/4-5)



Ein Gleichnis, das nicht in der Bibel geschrieben steht,
aber sehr nachdenklich stimmen sollte:

Zwei Frösche fallen in ein großes (mit Milch gefülltes) Gefäß hinein.
Vergeblich versuchen sie, sich daraus zu befreien.
Sie schaffen es einfach nicht, über den Rand in die Freiheit zu gelangen.
Der eine Frosch hat keine Geduld – und gibt schließlich auf.
Er stirbt in dem Gefäß.
Der andere Frosch strampelt und strampelt – bis schließlich die Milch fest wird.
Dadurch kann er sich mit seinen Hinterbeinen abdrücken und springt aus dem Gefäß heraus.
Für ihn hat es sich gelohnt, geduldig zu sein – und nicht aufzugeben !

Sei du kein Frosch, aber verhalte dich so, wie dieser mutige kleine Kerl.
Strample - und gib nicht auf.
Die Belohnung in Gottes Reich ist es wert !

Viele Menschen sagen, sie haben keine Zeit,
um in der Bibel (oder in diesen Klartext-Punkten) zu lesen.
(Lies dazu bitte den Klartext-Punkt 005.)
Auch sagen viele Menschen, dass sie kein Geld hätten,
um den Armen und Bedürftigen intensiv helfen zu können.

Nun möchte ich dir erklären, wie Geduld helfen kann,
beide soeben angesprochenen Probleme (keine Zeit und kein Geld) zu verringern:

Nehmen wir als Beispiel jemanden, dem eine Einkaufs-Idee in den Kopf gekommen ist.
Es würde ihm Freude bereiten, wenn er diese Idee sofort in die Tat umsetzen könnte.
Das ist in dem angenommenen Beispiel der Kauf eines Artikels aus dem Baumarkt.
Der Ungeduldige steigt in sein Auto, und fährt am Wochenende extra zum Baumarkt,
obwohl er zwei Tage später auf dem Arbeitsweg sowieso dort vorbeifahren würde.
So fallen für den Ungeduldigen Kosten an (extra Fahrt) und er verliert Freizeit,
die er hätte nutzen können, um 30 Minuten in der Bibel lesen zu können.
Hätte er Geduld bewiesen,
wäre eine etwas höhere Spende möglich gewesen (eingesparte Fahrtkosten)
und ein kleines "Bibelstudium" von 30 Minuten hätte ihn wieder
einen Schritt näher zu Gott und Jesus Christus gebracht.

Diese Ungeduld bringt uns nicht nur hier und da einen kleinen Verlust ein,
sondern auf ein Jahr - oder sogar auf ein Menschenleben hochgerechnet,
sind die Verluste an Freizeit und Geld enorm,
die wir der Ungeduld zu "verdanken" haben.

Deshalb möchte Gott auch, dass wir uns auf das Wichtige und Wesentliche im Leben besinnen,
und uns nicht von der Ungeduld unserer Mitmenschen anstecken lassen.

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Da wir gerade das Thema Verlust und Ungeduld haben: Im Klartext-Punkt 023 erfährst du,
dass Gott alle Menschen auf dieser Erde beobachtet und prüft.
Auch du wirst in deinem Leben nicht um Gottes Prüfungen herumkommen.

Der Verlust der Gesundheit ist für viele Menschen ein Grund, den Herrn um Hilfe zu bitten.

Wenn Gott dir eine Krankheit als Prüfung auferlegt hat,
dann möchte er wissen, ob du dich trotz der Leiden,
die du zu tragen hast, tapfer an seiner Seite hältst,
oder ob du dich von ihm abwendest.

Habe Geduld !

Wenn du dich fragst, warum Gott dir gerade jetzt nicht hilft,
dann denke daran:
Gott will dich prüfen, damit er erfährt, was tief in deinem Herzen ist,
ob du auch trotz Leid und Problemen fest zu ihm stehst - oder ob du an ihm zweifelst.

Zweifle keinesfalls an seiner Kraft !

(Infos über Gottes Kraft findest du im Klartext-Punkt 052.)

Und zweifle nicht daran, dass er dir hilft !

Seine Hilfe kommt niemals zu spät !

Bedenke aber:

Bei Gott und Jesus gibt es nicht nur ein: entweder - oder,
jetzt oder nie - sondern bei ihnen gibt es auch ein:
Jetzt noch nicht.

Bitte stell dir mal vor, dass der Herr dich durch eine Krankheit prüfen möchte.
Du bittest ihn im Gebet um Gesundheit - wirst aber nicht gesund.
Kommen dann in dir Zweifel auf ?

Wie könnte dich Gott aber prüfen, wenn er die Krankheit
gleich nach deinem Gebet wieder zurücknehmen würde ?

Also trifft das: "jetzt noch nicht" in diesem Fall zu.

Deine Genesung wird sozusagen noch etwas hinausgezögert,
um dich "auf Herz und Nieren" prüfen zu können, ob du
zweifelst - oder ob du tapfer durchhältst
und deinen festen Glauben bewahrst.

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Es kann auch geschehen, dass dir jemand etwas Böses antut - und du dadurch einen Verlust erleidest.
Gott möchte dich prüfen, wie du darauf reagierst.

Verluste können uns auf materieller oder auf gesundheitlicher Basis zugefügt werden.
Wenn jemand Verluste erleidet - was macht dieser Mensch dann meistens ?
Er (oder sie) jammert und klagt (entweder lauthals - oder leise für sich allein), dass er (oder sie)
Verluste hinnehmen musste. Oftmals werden Gott sogar Vorwürfe gemacht:
„Herr, warum hast du das zugelassen ?“
Oder: „Warum musste ausgerechnet mir das geschehen ?“

Sei du klüger, und mach Gott keinesfalls Vorwürfe - sondern danke ihm für das,
was er dir gelassen hat.

Der folgende Satz (nicht aus der Bibel) sollte zukünftig ein Leitspruch in deinem Leben werden:

Klage nicht über etwas, das dir genommen wurde,
sondern freue dich über das, was dir geblieben ist.

Nach dem Motto:

Das Glas ist halb voll – oder halb leer.

Es kommt immer nur auf die Betrachtungsweise an.

Am Jüngsten Tag wirst du für alle Leiden und alle Verluste, die du auf dieser Welt
aushalten musstest, von Gott und Jesus Christus in ihrem Reich entschädigt.

Egal was in deinem Leben noch geschehen mag - habe Geduld !

Das ist einer von den Aufträgen, die du von Gott und Jesus Christus bekommen hast.
Erfülle ihn !

Lies bitte auch den Klartext-Punkt 062 mit dem Thema:
"Der Auftrag lautet: Durchhalten und nicht zweifeln !"

Wer durchhalten will - benötigt Geduld !

„Ich ... will hoffen auf den Herrn,
der sein Antlitz verborgen hat
...
und will auf ihn harren“ (auf ihn warten).

(Jesaja 8/16-17)

Abraham bekam von Gott das Versprechen (die Verheißung), dass er,
trotz seines hohen Alters, noch Vater werden würde.

„Und so wartete Abraham in Geduld und erlangte die Verheißung.“
(Hebräer 6/15)



In der Bibel wird uns berichtet, dass einige Menschen den Propheten Jeremia beauftragten,
den Herrn um Rat zu bitten, wie sie sich in einem ganz konkreten Fall verhalten sollten.
(Jeremia 42/1-3)

Jeremia fragte Gott im Gebet - aber erst zehn Tage später antwortet der Herr ihm.

„Und nach zehn Tagen geschah des Herrn Wort zu Jeremia.“
(Jeremia 42/7)

Gottes Antwort beziehungsweise seine Reaktion auf unsere Gebete hat nichts damit zu tun,
ob Gott die modernste Telefonanlage besitzt, sondern ist vor allem davon abhängig,
dass wir einen guten "Draht" zum Herrn haben.

Lies bitte im Klartext-Punkt 048 nach, was erforderlich ist,
damit Gott deine Gebete erhört.

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Jesus Christus ist unser Vorbild, weil er absolut fehlerfrei ist. Ihm sollen wir nacheifern.

Bitte lies zum Thema: "Vorbild Jesu" auch den Klartext-Punkt 021.

Ich erwähne dies, weil ich mit den nun folgenden Zeilen nicht den Eindruck erwecken möchte,
dass man mir nacheifern soll. Ich möchte auch kein Lob und kein Schulterklopfen ernten, sondern
dir lediglich einen Denkanstoß geben - nämlich den, dass du beim Lesen der Klartext-Infos
möglichst viel Geduld aufbringen mögest. Es gibt zahlreiche ungeduldige Leser. Ihr Wunsch
ist es, dass sie eine Seite nur kurz anlesen müssen - und dann schon alles wissen.

Aber so einfach macht es uns der Herr nicht. Er prüft uns, ob wir Geduld haben,
oder ob wir uns von Satans Verführungskünsten zur Ungeduld verleiten lassen.

Wenn du ein Bibelzitat auf meiner Homepage liest, dann musste ich vorher
erst einmal Geduld beweisen, denn der erste Arbeitsschritt war, dass ich
das Bibelzitat Buchstabe für Buchstabe aus der Bibel abgeschrieben habe.

Danach war wieder viel Geduld erforderlich, weil ich sämtliche Bibelzitate ins "html-Format"
umwandeln musste, damit sie im Internet für dich sichtbar und lesbar werden.

Ich will dich nun nicht mit irgendwelchen Fachbegriffen langweilen, aber am folgenden Beispiel
möchte ich dir zeigen, wie viel Geduld ich beweisen muss, damit du ein Bibelzitat lesen kannst.

Das Bibelzitat, das nun folgt, kannst du so sehen:

„Geht hinein durch die enge Pforte.
Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt,
und viele
(Menschen) sind's, die auf ihm (dem breiten und einfachen Weg) hineingehen (in die ewige Verdammnis).
Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum
(ewigen) Leben führt,
und
(nur) wenige (Menschen) sind's, die ihn (diesen schmalen Weg zum ewigen Leben) finden“
(und dann auch tatsächlich auf diesem Weg gehen).

(Matthäus 7/13-14)

Aber so muss ich es schreiben:



< font color="#FF0000" >„< b >Geht hinein durch die enge Pforte.< br >
Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt,< br >
und viele< /b > < font color="#000000" >(Menschen)< /font > < b >sind's,
die auf ihm< /b > < font color="#000000" >(dem breiten und einfachen Weg)< /font >
< b >hineingehen< /b > < font color="#000000" >(in die ewige Verdammnis)< /font >< b >.
Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum< /b >
< font color="#000000" >(ewigen)< /font > < b >Leben führt,< br >
und< /b > < font color="#000000" >(nur)< /font > < b >wenige< /b > < font color="#000000" >(Menschen)< /font >
< b >sind's, die ihn< /b > < font color="#000000" >(diesen schmalen Weg zum ewigen Leben)< /font >< b >
finden< /b >“< br > < font color="#000000" >(und dann auch tatsächlich auf diesem Weg gehen)< /font >< b >.
< /b >< /font >< br >
(Matthäus 7/13-14)< br >
< br >



Allein die Seite mit den alphabetisch geordneten Suchbegriffen besteht beispielsweise aus
mehr als 206.000 Zeilen im "html-Format" - sie ist also nicht in 2 Stunden entstanden.

Als ein Computerexperte mich in den Umgang mit dem "html-Format" einwies,
zeigte er mir an Hand von etwa 10 Zeilen, wie ich es zu machen habe.
Dann sagte er einen Satz, den ich nie vergessen werde:

„So, Herr Meusel, nun habe ich Ihnen gezeigt, wie es funktioniert.
Alles andere ist reine Fleißarbeit und viel Geduld.“

Wie bereits erwähnt: Ich möchte kein Lob, keine Bewunderung und kein Schulterklopfen ernten,
sondern dir lediglich klarmachen, dass der Herr von uns - auch von dir - Geduld fordert.

„So ermahne ich euch nun, ... lebt ... in Geduld.“
(Epheser 4/1-2)









                      Wichtig:


Ist momentan am linken Bildrand die Navigation
(also der Inhaltsverzeichnis-Link) sichtbar ?


Am Ende eines jeden Klartext-Punktes bekommst du die Möglichkeit, die gesamte Homepage zu öffnen.
Wenn du die Lesefläche (mit dem Link am Seitenanfang) vergrößert hast, oder über Google auf diese
Homepage gelangt bist, dann ist momentan die Navigation am linken Bildrand und der obere
Titel-Bereich nicht sichtbar. Deshalb klicke hier - dann öffnet sich (in einem neuen Tab)
die gesamte kostenlose Homepage „Jesus-im-Klartext “.





Bitte lies auch die nun folgenden wichtigen Hinweise.






Klartext-Punkt-Nummern mit gelbem Hintergrund direkt anklicken ?

Manchmal werde ich gefragt, warum die empfohlenen Klartext-Punkte mit dem gelben Hintergrund innerhalb des Textes
nicht anklickbar sind. Hätte ich dies technisch so installiert, würden zahlreiche Leser höchstwahrscheinlich bereits zum
nächsten oder sogar schon zum übernächsten Klartext-Punkt wechseln, ohne das begonnene Thema vollständig
zu lesen. Letztendlich wäre es nur ein hastiges und orientierungsloses Anlesen beziehungsweise Überfliegen
einzelner Klartext-Punkte - was allerdings nicht im Sinne von Gott und Jesus Christus wäre.





Sehr wichtig ist es, die Homepage nur über das Lesezeichen deines Computers zu öffnen.

  • Hier erfährst du, warum die Einspeicherung im Lesezeichen so wichtig ist.


  • Wenn du die Homepage bisher noch nicht im Lesezeichen deines Computers (als Favorit)
    eingespeichert hast, dann wäre jetzt der richtige Augenblick dafür.

    Es ist ganz einfach - und dauert nur wenige Sekunden.

  • Falls du nicht genau weißt, wie dies funktioniert, dann kannst du es hier nachlesen.





  • Wenn du in einem sozialen Netzwerk angemeldet bist
    (beispielsweise Facebook oder Twitter), wäre es für die Verbreitung 
    von Gottes Wort sehr hilfreich, wenn du dort aktiv die Klartext-Infos
    meiner Homepage empfiehlst und einen Link zur Homepage setzt.

    Die Homepage-Adresse lautet:   http://www.jesus-im-klartext.de

  • Bitte lies hier die Info zum Thema: Homepage über soziale Netzwerke weiterempfehlen.





  • Ich habe sieben Bitten an die Homepage-Leser - auch an dich.  Hier kannst du sie nachlesen.





  • Hier ist es möglich, mir völlig anonym deine Meinung zur Homepage mitzuteilen.





  • Nun noch zu einem sehr unbequemen Thema - es betrifft das liebe Geld.

    In der Navigation (am linken Bildrand) findest du einen  Spendenaufruf.  Mit diesem Geld habe ich nicht vor,
    mir ein Luxusleben in Saus und Braus zu gönnen, sondern es dient dazu, die vielen Werbeanzeigen für
    diese Homepage zu bezahlen, die ich im Internet veröffentliche. Ohne diese Werbung würden die
    Klartext-Infos im riesigen Internet niemandem "ins Auge fallen". Der Grund: Es gibt Tausende
    religiöser Seiten. Lediglich auf Rang 17.000 (oder noch weiter hinten) könnte man ansonsten
    meine Homepage finden. Erst durch Werbeanzeigen erscheint sie auf der ersten Seite -
    aber nur, wenn es mir gelingt, diese Werbung auch weiterhin zu bezahlen.


  • Hier im Spendenaufruf kannst du genau nachlesen, was mit dem Spendengeld geschieht.


  •    Hinweis: Das Spenden ist freiwillig. Es gibt auf meiner Homepage keinen Link, der zur Kostenfalle wird.







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